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Mit der neuen CL-Serie von Yamaha hat die rasante Evolution in der digitalen Mischtechnik wieder einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Der Sound dieser Pulte und die fast unerschöpflichen Möglichkeiten der Signalbearbeitung bieten Tontechnikern und Künstlern völlige Freiheit bei der Entfaltung ihrer Kreativität. Das Herzstück der neuen CL-Serie ist Yamahas bewährtes Centralogic-Benutzerinterface.
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Yamaha CL5

Bewertung von Jürgen Mühlschuster amAuf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt stellte Yamaha ihre neue
Digitalmischpultreihe vor, die CL-Serie. Das CL-1, CL-3 und CL-5 unterschieden
sich nur in der unterschiedlichen Kanalanzahl. Das CL1 bietet 48 Mono plus 8
Stereo Inputs, das CL-3 64 Mono plus 8 Stero Inputs und das CL5 72 Mono plus 8
Stereo Kanäle. Auf den ersten Blick erinnert die CL-Serie stark an ein M7CL.
Der Channelstrip, der sich links neben dem Display befindet ist fast gleich
gestaltet. Das im M7CL liegende Konzept, dass alle Fader auf einer Ebene liegen
kann nun nicht mehr verfolgt werden da 72 Kanäle plus 8 Stereoinputs einfach zu
viel dafür wären. Im Weiteren gehe ich genauer auf das CL-5 ein. Es hat vier
achter Fader Bänke. Auf den ersten zwei können nur Inputkanäle verwaltet
werden. Auf der dritten Bank können wahlweise Inputs oder Outputs gelegt und
umgeschaltet werden. Auf der vierten Bank nur Outputs. Über jedem Fader wurde
ein Poti angebracht der wahlweise Gain, Pan oder eine andere frei zuweisbare
Funktion verwaltet. Intern ist der Channelstrip gleich geblieben im Vergleich zu
einem M7CL. Die Auxbusse wurden von 16 auf 24 erhöht und das virtuelle Rack
wurde um einiges vergrößert. Nun ist es möglich bis zu 24x 31-Band Equalizer
Kanäle und acht Effekte zu verwenden. Außerdem wurde ein sog. „Premium
Rack“ installiert. In diesem sind beispielsweise Dynamische Kompressoren
verfügbar. Das Übertragungssystem wurde erstmals standardmäßig auf Dante
umgestellt. So ist es möglich zwei Mischpulte zu kaskadieren, um komplexe
Mischungen erstellen zu können, oder auch die Signale einer Stagebox auf
mehrere Mischpulte aufzuteilen. Hier kommt es nicht zu Komplikationen da es ein
Gain-Kompensation-System gibt und somit jeder das Gain steuern kann ohne die
Lautstärke des anderen dabei zu beeinflussen. Meiner Meinung nach ist die
CL-Serie eine gute Weiterentwicklung eines M7CLs. Aber warum soll man altes
bewährtes nicht weiterhin verwenden.
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