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AKG D12 VR Dyn. Bass-Drum Mikro 4 schaltbare Soundpresets

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AKG - D12 VR Bass-Drum Mikrofon Features:4 verschieden KlangeinstellungenExtradünne MembranBasskammer für druckvolle BässePaten...  Alle Artikelinfos

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AKG - D12 VR Bass-Drum Mikrofon

AKG - D12 VR Bass-Drum Mikrofon


Features:

  • 4 verschieden Klangeinstellungen
  • Extradünne Membran
  • Basskammer für druckvolle Bässe
  • Patentierte Schaltung mit C414 Trafo
  • Arbeitsweise: dynamischer Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 17 - 17000 Hz (±2 dB)
  • Empfindlichkeit: 1,2 mV/Pa ± -58 dBV (bei 1000 Hz passiv)
  • Grenzschalldruck: 164 dB SPL (für 0,5 % Klirrfaktor)
  • Anschlussstecker: 3-poliger Standard XLR-Stecker
  • Oberfläche: vorderes Gitter: glänzend verzinkt Nickel matt, br>
  • Abmessungen: 125 mm x 101 mm x 66 mm
  • Nettogewicht: 500 g

Das D12 VR ist ein dynamisches Großmembran-Mikrofon mit nierenförmiger Richtcharakteristik. Es wurde speziell für die Abnahme von Kick-Drum entwickelt und besitzt dafür eine sehr dünne und dadurch leichte Membran, die hervorragend mit tiefen Frequenzen arbeiten kann. Das Mikrofon besitzt einen Schalter, mit dem Sie Filtereinstellungen vornehmen können. Ohne Phantomspeisung wird Ihnen der pure Klang der Schallquelle geliefert. Mit eingeschalteter Phantomspeisung gibt es drei am Mikrofon schaltbare Aktivfilter-Voreinstellungen für eine schnelle Anpassung an die jeweiligen Anforderungen bei der Kick-Drum-Abnahme. Die Lautstärke wird dabei automatisch um 10 dB abgesenkt.

Testbericht aus dem Magazin sound&recording (Ausgabe 02/13), Autor: Dr.Andreas Hau


AKG D12 VR in der Jubiläumsedition


Wie es sich für eine Jubiläumsedition gehört, wird das AKG D12 VR in einem schicken Kistchen geliefert, die, ebenso wie das Mikrofon selbst, mit einer eingravierten Seriennummer versehen ist. Weiterhin zum Lieferumfang gehören ein Staubschutzbeutel, eine Bedienungsanleitung sowie ein individuell gemessenes Frequenzdiagramm.
Das Metallgehäuse des D12 VR ist in etwa quaderförmig und besteht aus zwei nahezu symmetrischen Hälften. Die Einsprechseite ist die etwas hellere. Die Oberflächen sind verzinkt bzw. vernickelt und verleihen dem Mikrofon ein sehr hochwertiges Erscheinungsbild. Auf der Oberseite befindet sich ein Schiebeschalter zum Abrufen von drei zusätzlichen Klang-Presets auf Basis einer aktiven Filterschaltung, die ihren Strom − wie ein Kondensatormikrofon − über die Phantomspeisung bezieht. Beim Zuschalten derselben leuchtet der Schalter je nach Stellung blau, violett oder grün auf, was das Ablesen und Einprägen der Klangmodi sehr erleichtert. Auf der Unterseite sitzt der Mikrofonquader auf einem integrierten Stativgelenk mit einer »angedockten« Röhre für den XLR Steckverbinder.
Die Konstruktion erinnert ein bisschen an das alte D12 A, eine frühe Studioversion des klassischen D12 mit Stecker Anschluss. Eigentlich war das originale D12 nämlich als Gesangsmikro für die Bühne konzipiert und hatte wie viele Mikros der 50er ein fest angebrachtes Kabel. In den 60ern wurde das D12 von findigen Toningenieuren zunehmend auch für die Studioarbeit entdeckt, schon damals hauptsächlich für Bass-Instrumente. So wurde Ringo Starrs Bass Drum in den Abbey Road Studios meist mit einem D20, abgenommen, einer weiteren Studiovariante des D12.

TRADITION & FUNKTION beim AKG D12 VR


Das 1953 vorgestellte AKG D12 war eines der ersten Tauchspulmikrofone mit annähernd frequenzunabhängiger Nierencharakteristik, zudem deckte sein weiter Übertragungsbereich nahezu das gesamte menschliche Hörvermögen ab. Ein technischer Meilenstein!
Seine Konstruktion war − auch noch aus heutiger Sicht − überraschend komplex. Für ausreichende Empfindlichkeit sorgte eine voluminöse Großmembrankapsel; für gute Tiefenwiedergabe, ein heikler Punkt aller Nierenkapseln, wurde eine Basskammer unter der Kapsel eingerichtet, die mit der Membranrückseite in Verbindung steht und ein exakt bemessenes Luftvolumen einschließt. Diese Besonderheit sollte dem D12 ein ungewöhnlich langes Leben bescheren, anfangs als überaus sonores Gesangsmikrofon, das den beliebten Crooner-Sound der 50er-Jahre perfekt beherrschte, in späteren Jahren als Spezialist für tiefe Töne von Kontrabass, E-Bass über Tuba bis Bass Drum.
Eins war das D12 allerdings nie: billig.
Die komplexe Konstruktion war eben aufwendig in der Herstellung. 1986 wurde das D12 als Bass Drum-Mikrofon vom preisgünstigeren »Kraft Ei« D112 abgelöst, vier Jahre später wurde das D12 endgültig eingestellt. Viele Toningenieure schwören indes bis heute auf das legendäre D12, wenn es um die Abnahme von Kick und Bassverstärkern geht. Für Letztere ist das Nachfolgemodell D112 nur bedingt geeignet, denn als dediziertes Bass Drum-Mikrofon hat es eine eingebaute Vorentzerrung in Form einer Tiefmittensenke.
Inzwischen haben jedoch viele alte D12-Mikros ihre besten Tage hinter sich – eine typische Alterserscheinung ist ausgerechnet der Verlust der Basswiedergabe. Da kommt das neue AKG D12 VR gerade recht. Zwar ist die D12-Kapsel nicht 1:1 nachgebaut, doch eine wichtige konstruktive Besonderheit wurde übernommen: die ominöse Basskammer. Das D12 VR − VR steht für »Vintage Revival« − schwelgt aber nicht nur in Erinnerungen an die (vermeintlich) gute alte Zeit, sondern hat darüber hinaus einige Neuerungen zu bieten. Dazu gehört vor allem die Filterschaltung, die bei Betätigung der Phantomspeisung zugeschaltet wird.
Bei dynamischen Mikrofonen setzte man bisher auf passive Filterschaltungen, um die Frequenzwiedergabe der Kapsel zu manipulieren. Ein bekanntes Beispiel ist das Shure SM7B, das über ein zuschaltbares LC-Filter die natürliche Präsenzanhebung der Kapsel begradigen bzw. die Bässe absenken kann. Das Schöne an diesen Passivfiltern ist, dass sie keine Stromversorgung benötigen; nachteilig ist allerdings, dass Passivfilter Frequenzbereiche nur absenken, nicht aber anheben können.
Bei AKG hat man sich daher auf eine aktive Filterschaltung besonnen, die flexiblere Frequenzkorrekturen ermöglicht. Phantomspeisung als Stromversorgung ist ohnehin heute an jedem Mikrofoneingang verfügbar. Zudem ergibt sich die Möglichkeit der Fernumschaltung zwischen Passivmodus und dem am Mikrofon eingestellten EQ-Preset durch simples Aktivieren bzw. Deaktivieren der Phantomspeisung. Ein weiterer Vorteil der aktiven Schaltung ist, dass sie ohne Filterspule auskommt, die bei hohen Pegeln in die Sättigung geraten könnte. Da im Inneren einer Bass Drum sehr hohe Schalldrücke erreicht werden, ein durchaus wichtiger Punkt. In der Anleitung sind noch weitere Besonderheiten der Filterschaltung nachzulesen:
Sie verwendet einen Überträger, dessen Design an die Ausgangstrafos älterer Versionen des anderen großen AKG-Klassikers angelehnt ist, des C414-Großmembranmikrofons.
Anhebungen und Absenkungen werden erreicht, indem über diesen C414-Übertrager Signalanteile gleich- bzw. gegenphasig auf das »nackte« Kapselsignal aufsummiert werden. Fast unnötig zu erwähnen, dass AKG sich diese clevere Schaltung hat patentieren lassen.

FAZIT zum AKG D12 VR


Das AKG D12 VR orientiert sich nur grob an seinem historischen Vorgänger. Es ist, anders als das Original, definitiv kein Universalmikrofon, sondern ein Spezialist für Tieftönendes. Der Hersteller bewirbt es als reines Bass Drum-Mikrofon, es ist indessen auch für andere Bass-Instrumente bestens geeignet. Trotz seiner sonoren Bassfülle wirkt das D12 VR niemals schwammig; das Klangbild behält stets eine klare Kontur − genau das ist es, was einen Tieftonspezialisten ausmachen sollte. Wer ein originales D12 sucht, wird weiter den Gebrauchtmarkt abklappern und hoffen müssen, ein gesundes Exemplar zu ergattern. Wer dagegen ein kompetentes Arbeitspferd für Kick und alles Bassige sucht, der sollte das D12 VR unbedingt in die engere Wahl ziehen.
Reissue? Nein.
Würdiger Nachfolger? Aber ja!

Features:

  • Kapseltyp: Dynamisch
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Richtmikrofon: Ja
  • inkl. Mikrofontasche: Ja
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