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ARP Odyssey

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Legendärer Analog Synthesizer der 70er Jahre: ARP Odyssey - neu aufgelegt vom japanischen Hersteller Korg. Als leicht verkleine...  Alle Artikelinfos
ARP

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ARP Odyssey

Analog Synthesizer - monophon/duophon
oddyopen

Mit dem ARP Odyssey lässt der japanische Hersteller Korg einen legendären Analog Synthesizer der 70er Jahre wieder auferstehen. Als leicht verkleinerter Synthesizer ist der neue ARP Odyssey ein voll analog aufgebauter Synthesizer mit 2 OSCs, Ringmodulator, Envelopes, Lowpass- und Highpass-Filter – er gleicht dem Original Odyssey aus den 70ern bis aufs kleinste Detail und bietet sogar noch mehr Features. So unterstützt die Analog-Filter-Sektion die Schaltungen der drei Versionen (Rev.1, Rev.2 und Rev.3) des ARP Odyssey. Trotz der leichtgängigen 37 Minitasten spürt man beim Anspielen des neuen ARP Odyssey aber dennoch den speziellen Analog-Sound, der den Odyssey so beliebt gemacht hat. Auch als Expander-Version kann man nun den Sound des Synth-Klassikers ARP Odyssey neu erleben.

Der „Korg ARP“ – Revival eines Synthesizer-Klassikers

Der ARP Odyssey wurde ab 1972 von der amerikanischen Firma ARP Instruments, Inc. hergestellt - der Firmenname leitet sich ab vom Firmengründer Alan Richard Pearlman, der außer dem ARP Odyssey eine ganze Reihe von Synthesizern schuf, die heute absoluten Kultstatus genießen, so z.B. der ARP 2600 oder ARP Axxe. Der Odyssey Synth fand damals bei den Musikern schnell einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Dem Vorbild des damals sehr erfolgreichen Minimoog von Bob Moog gegenüber war der ARP Odyssey sogar noch kompakter aufgebaut und leichter zu transportieren. Darüber hinaus bot der ARP Odyssey aber deutlich flexiblere Möglichkeiten, Sound-Experimente zu schrauben als es mit einem Moog Synthesizer möglich war. Charakteristisch ist der etwas mittenbetonte Sägezahn-Sound des ARP Odyssey, aber auch wuchtige Rechteckbässe gehören zu seinem Reprtoire. Berühmt ist vom ARP Odyssey der bissige Synth-Sound des Oszillator-Sync oder der experimentell anmutende Sound von Ringmodulator und Sample & Hold-Sektion. Auch der neue ARP Odyssey von Korg ermöglicht diese Sounds in hervorragender Qualität.

Außerdem beherrscht der ARP Odyssey Frequenzmodulation auf Oszillatoren und Analog-Filter. Außerdem gibt es neben dem 24-dB-Tiefpass-Filter noch ein Highpass-Filter, einen Audio-Input, LFO-Trigger, womit sich sehr verrückte Sequenzen, Modulations-Spielchen und Drone-Sounds machen lassen. Ebenfalls neu war damals die Möglichkeit, mit einem Duophonic-Synthesizer - also zweistimmig - zu spielen, was beim ARP Odyssey zu einem sehr eigenständigen Tonansatz führt. 

2015 brachte Korg den ARP Odyssey in die Gegenwart zurück. Dank fachkundiger Beratung durch David Friend, den Mitbegründer von ARP Instruments, konnte Korg die Originalschaltung in moderner Analog-Technik reproduzieren. Mitte 2016 folgte die Expander-Version - in verschiedenen Gehäusevarianten als white Revision 1 und in black/orange als Revision 3.

Dreimal ARP Odyssey in einem Gerät!

Der ARP Odyssey wurde in seiner Produktionszeit in drei verschiedenen Versionen gebaut. Dabei unterschieden sich nicht nur das Gehäuse und die Farbgebung, sondern auch die Analog-Schaltung des Lowpass-Filter, was sich letztendlich im unterschiedlichen Klangverhalten der drei Revisions widerspiegelt. Den neuen ARP Odyssey brachte Korg genau in diesen drei Versionen heraus, von denen die weiße (Odyssey mk I) Version und das black gold Odyssey Mark-II-Model in limitierter Auflage erschienen. Auch bei den Vintage-Geräten übrigens sind das Mark-I- und das Mark-II-Model heutzutage absolute Raritäten. In großer Stückzahl stellt Korg den neuen ARP Odyssey im Look der letzten Revision Nr. 3 her - als black orange Mark-III-Model.

Am Klangcharakter eines Synthesizers maßgeblich beteiligt ist grundsätzlich das Analog-Filter - kein Wunder also, dass die drei ARP Odyssey-Revisions sich im Sound recht unterschiedlich verhalten können. Mit einer Flankensteilheit von 12dB/Okt. packt das Lowpass Filter der Revision 1 nicht ganz so kräftig zu wie die die Filter der beiden späteren Odyssey-Modelle von Rev. 2 und Rev. 3, die mit 24-dB-Schaltungen das damals so populäre Moog-Filter nachempfinden sollten. Es klingt dennoch sehr besonders nach Odyssey-Synth und doch weniger nach einem Moog Synthesizer. Das Tolle am neuen ARP Odyssey von Korg ist: Man hat alle drei Filter-Schaltungen in einem Gerät und kann so das Klangverhalten umschalten – ein tolles Feature des ARP Odyssey von Korg, wobei ein zusätzlicher Boost-Schalter den Eingangspegel der Filter-Sektion nochmals erhöht und den Sound insgesamt noch bissiger und kraftvoller werden lässt. Insgesamt ist die Audio-Qualität des ARP Odyssey von Korg sehr gut.

Odyssey vs. Odyssey

Trotz der Miniaturisierung braucht der neue Odyssey den Vergleich mit einem Original Odyssey aus den 70ern nicht scheuen. Der ARP Odyssey von Korg hat den gleichen Klangcharakter des alten Originals und kommt dem Sound verdammt nahe. Hier haben die Korg-Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Allein schon durch moderne Features wie MIDI und USB und die Integration sämtlicher Revisions in einem Gerät hat der "Korg"-Odyssey klare Vorteile - ganz zu schweigen von den Macken, die die alten Geräte schon mal haben können. Sicher machen eben solche Macken auch den individuellen Charme eines Original Odyssey aus, dafür ist beim neuen Odyssey Synth von Korg alles in mint condition und dabei robuster und hochwertiger verarbeitet.

Klassischer Analog-Synth, rockige Leadsounds und
immer ein bisschen schräg: ARP Odyssey

Der ARP Odyssey hat mit seinem Synth-Sound zahllose Produktionen seiner Zeit geprägt und ist bei Musikern bis heute als Synthesizer-Klassiker äußerst beliebt. Besonders bekannt sind die Lead-Sounds von George Duke, der mittels Oszillator-Sync dem ARP Odyssey fast E-Gitarre-ähnliche Sounds entlocken konnte. Herbie Hancock hat den ARP Odyssey auf seinen frühen elektronischen Alben sehr funky eingesetzt, aber auch in den frühen 80ern wurde der ARP Odyssey von vielen Musikern in der elektronischen Musik sowie auch im Synthi-Pop der 80er Jahre eingesetzt.

Dass der ARP Odyssey sich auch heute noch mit einem eigenständigen Klang behaupten kann, spürt man sofort, wenn man ein paar Sounds angespielt hat. Er ist sehr flexibel in der Sound-Gestaltung und ist für alle Musiker ein guter Tipp, die neben klassischen Analog-Synthesizer-Sounds gerne auch ungewöhnliche und bizarre Klänge spielen wollen. Tatsächlich kann man dem ARP Odyssey spielend Sounds entlocken, die man sonst bei einem Modular Synthesizer vermuten würde.

Arp Odyssey Anschlüsse
Der neue ARP Odyssey besitzt sämtliche Anschlüsse wie der original Odyssey - darüber hinaus gibt es MIDI-In und USB. Über die Mini-Klinken lässt sich der Odyssey mit CV/Gate-Signalen von einem Modular Synthesizer oder Step-Sequenzer steuern.

Die Facts des ARP Odyssey im schnellen Überblick

  • Echter Analog-Sound durch Nachbildung des original Odyssey
  • Duophonic Synthesizer
  • Ringmodulation
  • Oscillator Sync 
  • Noise Generator für Weißes und Rosa Rauschen
  • LFO und Sample & Hold mit schaltbarem Routing
  • Alle drei historische Versionen von ARPs Tiefpassfilter an Bord
  • DRIVE-Schalter für extreme und aggressive Sounds
  • CV/Gate-Eingänge und -Ausgänge
  • MIDI / USB

ARP ODYSSEY 2015 - Rückkehr einer Legende

Features:

  • Hersteller: ARP
  • Bauform / Tastenanzahl: 37
  • Tonerzeugung: Analog
  • Anzahl Fader: 32
  • Anzahl Taster: 3
  • USB MIDI Schnittstelle: Ja
  • Kopfhöreranschluss: Ja
  • Sustain Pedalanschluss: Ja
  • Midi Schnittstelle: Ja
  • LINE IN: Ja
  • LINE OUT: Ja
  • inkl. Netzteil: Ja
  • Sym. Anschlüsse: Ja
  • Gewicht (Kg): 5,0
  • Stromversorgung: Netzteil extern
  • Koffer enthalten: Ja
  • Breite (cm): 50,2
  • Höhe (cm): 38,0
  • Tiefe (cm): 12,0
  • Minitasten: Ja
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