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Shure Beta 181-S Kleinmembran-Mikro, Superniere

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Features:Kleinmembran-MikrofonRichtcharakteristik: SuperniereKapseln sind austauschbar (andere Varianten: Niere, Kugel, Acht)A...  Alle Artikelinfos

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Shure Beta 181-S

Features:

  • Kleinmembran-Mikrofon
  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Kapseln sind austauschbar (andere Varianten: Niere, Kugel, Acht)
  • Alle Kapseln sind auch separat erhältlich
  • Optimal für: Snare, Toms, aktustische Instrumente, Nahabnahme
  • Natürlicher, offener Klang
  • Hoher Dynamikumfang
  • Frequenzgang: 20 - 20000 Hz
  • Äußerst flexibel einsetzbar
  • Ermöglicht unauffällige, sehr nahe Platzierung an unterschiedlichsten Instrumenten
  • Inkl. Mikrofonklemme, Windschutz und einem Transport-Caes, in dem bis zu 4 Kapseln sicher untergebracht werden können
  • Gewicht: 145 g

Testbericht von Frank Pieper aus der Ausgabe tools4music 03/2011


Shure „Beta 181“ Mikrofon-Modulsystem
Mikrofon-Modulsysteme bieten dem Anwender viel Flexibilität, denn durch den Austausch der Kapseln lassen sich die Mikrofone in puncto Richtcharakteristik und Empfindlichkeit vor Ort rasch an unterschiedliche Anforderungen anpassen – die „Niere“ an der Snare, die „Kugel“ für den Chor.
Während einige Modulsysteme an- derer Hersteller eine zum Teil zur Unübersichtlichkeit neigende Fülle an Zubehör und Modellvielfalt präsentieren, sind bei Shure die Verhältnisse klar geregelt: Nur ein einzelnes Speisemodul „Beta 181“ existiert, dafür gibt es vier passende Kapseln mit Elektret-Wandlern und unterschiedlichen Richtcharakteristiken: 181/C bietet Nierencharakter (Cardioid), 181/S Superniere (Supercardioid), 181/O Rundumempfindlichkeit in Form einer Kugel (Omnidirectional) und 181/BI schließlich die Achtercharakteristik (Bidirectional). Neben dem Modul und einer Kapsel gehören noch ein Transportetui, eine Standard-Mikrofonklemme mit Reduzierhülse und ein Windschutz zum Lieferumfang. Wer möchte, kann das „Beta 181“ aber auch in die bei Shure optional erhältliche Schnellspannhalterung A-75M einsetzen.
Mechanisches
Wie die meisten Mikrofone der Shure Beta-Serie zeigt sich auch das „Beta-181“ im typischen blau- grau-silbernen Design. Das Speisemodul in Form eines Stäbchens misst gerade einmal acht Zentimeter Länge bei zwei Zentimetern Durchmesser. Wird eine Mikrofonkapsel aufgeschraubt, verlängert dies das Konstrukt auf 12,5 Zentimeter und es entsteht ein Objekt mit – in den Augen des Testers – wunderschöner Neo/Vintage-Optik im Lollipop-Design. In der praktischen Anwendung benötigt das „Beta 181“ nur wenig Platz und lässt sich optisch unauffällig einsetzen. Möchte man unter beengten Verhältnissen, beispielsweise innerhalb eines Drum- oder Perkussion-Sets, nahe an die aufzunehmenden Schallquellen heran, erweist sich neben der geringen Größe auch die seitliche Einsprechrichtung als großer Vorteil. Verarbeitungsmäßig zählen Modul und Kapseln mit zum Besten, was ich in letzter Zeit an neuen Mikrofonen in die Hand nehmen durfte. Durchgehend Metallteile mit tadellosen Oberflächen und präzisen Spaltmaßen bei XLR- Buchse und Kapselgewinde. Befestigt werden die Kapseln mittels Überwurfmuttern, wobei ein sechspoliger Miniatur-Steckkontakt die erforderlichen Verbindungen zwischen der Membran und der Elektronik im Schaft herstellt. Durch Lösen einer winzigen Inbusschraube lässt sich die XLR-Buchse samt Platine aus dem Stäbchen herausziehen und einer näheren Begutachtung unterziehen. Auch hier setzt Shure auf hochwertigste Verarbeitung mit miniaturisierten SMD-Bauteilen.
Lediglich der Übertrager, welcher die Signalsymmetrierung des Ausgangs vornimmt, ist als solcher ohne Lupe erkennbar. Auch die Stabilität besonders der Kapseln liegt weit über Durchschnitt und verdient uneingeschränkt das Prädikat „roadtauglich“: Inmitten eines stabilen Gussrings wird das Wandlerelement von vier gummigepolsterten Auslegern schwingungsdämpfend gehalten, während zwei metallene Außenringe mit stabilen Drahtgittern die Einsprechseiten abdecken. Derart gesichert sollte das Mikrofon auch härtere Treffer von Drumsticks klaglos wegstecken können.
Elektrisches
Beim Blick auf die angegebenen technischen Daten fallen als erstes die hohen Schalldruckfestigkeiten auf, die bei allen Kapseln oberhalb 150 Dezibel liegen. Wird ein Mikrofon mit zu hohen Schalldrücken beaufschlagt, erzeugt es bekanntermaßen Verzerrungen. Diese können durch zu weite Membranauslenkungen in der Kapsel selbst entstehen, weitaus häufiger ist aber die nachfolgende Elektronik der Übeltäter. Umsetzer und Vorverstärker besitzen nicht genügend Headroom, um den seitens der Kapsel möglichen Dynamikumfang elektrisch adäquat abbilden zu können.
Standardprozedere zur diesbezüglichen Problembehebung ist üblicherweise dann der Pad-Schalter, welcher ein aus Widerständen bestehendes elektrisches Dämpfungsglied zwischen Kapsel und Vorverstärker aktiviert und durch Absenkung des Pegels den Aussteuerungsbereich des Vorverstärkers für hohe Schallpegel gangbar macht. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es umso bemerkenswerter, dass das „Beta-181“ gänzlich auf derartige Maßnahmen verzichtet. Entsprechend liegen die Empfindlichkeiten der Kapseln niedrig (um -50 dBV/Pa), was das Mikrofon ganz klar für die Instrumentenabnahme im lauten Nahbereich optimiert.
Bei Aufnahme von leisen Schallereignissen (beispielsweise beim Fieldrecording) hingegen bietet der interne Vorverstärker vergleichsweise wenig Nutzpegel, sodass dessen Eigenrauschen hierbei unter Umständen nicht mehr zu vernachlässigen ist. Ein Blick auf die angegebenen Signal-/Rauschabstände bescheinigt allen „Beta 181“-Kapseln Werte >70 dB, was die durchgeführten Testaufnahmen auch bestätigen.
Klangliches
Um Klang und Richtcharakteristik einzuschätzen, erstelle ich mit der eigenen Stimme einige Testaufnahmen. Erster Eindruck der Nierenkapsel: tiefe und warme Bässe, konstant-ausgeglichener Mittenbereich bis hin zu klaren, präzise zeichnenden Höhen. Ein Blick auf die vom Hersteller angegebenen Frequenzgänge zeigt dann auch eine deutliche, bei 3 kHz beginnende und bei 10 kHz ihre maxi- male Höhe von 5 dB erreichende Anhebung des Hochtonbereiches. Drehe ich während des Sprechens das Mikrofon um die vertikale Achse, greift die Richtcharakteristik und bedämpft zunehmend die hohen und mittleren Frequenzen, bis aus 180 Grad Gegenrichtung nur noch Bassanteile wahrgenommen werden. Ähnlich präzise in der Richtwirkung arbeitet die Superniere: Hier fällt der vordere Wahrnehmungsbereich enger aus. Deutlich hörbar existieren rückseitig zwei „tote Stellen“ ca. 60 Grad links und rechts der Achse, während das Besprechen aus der Gegenrichtung wieder lautere Mittenanteile überträgt. Gerichtete Mikrofone verfügen naturgemäß über einen Nahbesprechungseffekt mit Bassanhebung, welcher bei beiden Kapseln vorhanden, aber nicht übermäßig ausgeprägt ist. Erst auf den letzten Zentimetern Abstand bis kurz vor dem mechanischen Kontakt mit der Schallquelle wer- den erhöhte Bassanteile im Signal deutlich hörbar.
Die 181/BI-Kapsel mit Achtercharakteristik nutzt beide Einsprechrichtungen zu gleichen Teilen. Gleichzeitig erfährt der aus der Gegenrichtung aufgenommene Schall eine Phasendrehung von 180 Grad. Einander gegenüberliegende Schallquellen können so mit nur einem einzelnen, dazwischen platzierten Mikrofon gemeinsam aufgenommen werden (z. B. Overhead-Mikro zwischen zwei Becken). Des Weiteren findet die Achtercharakteristik auch bei Stereo-Aufnahmeverfahren wie MS („Mitte-Seite“) oder Blum- lein („gekreuzte Acht“, in den 1930er Jahren von Alan Blumlein entwickeltes Stereosystem) Verwendung. Speziell zum 181/BI bleibt anzumerken, dass die Kapsel die Vorgaben der Richtcharakteristik sehr genau einhält – unter ± 90 Grad seitlich eintreffender Schall wird nahezu komplett eliminiert.
Weil es sich bei dem Kugelelement 181/O um einen Druckempfänger handelt, gibt es keinen Nahbesprechungseffekt und folglich auch keine diesbezügliche Bassanhebung. Dementsprechend liefert diese Bestückung eher neutrale Bässe und Mitten, bevor auch hier die hausgemachte Höhenanhebung greift (+ 7dB bei 10 kHz) und dem Klang die bereits bekannte Präsenz und „Frische“ verleiht.
Bei keiner der vier Kapseln unterschätzen darf man die Wind- bzw. Ploppempfindlichkeit. Abschirmende Gaze oder gar Schaumstoff gibt es keinen, und von den schützenden Drahtgeflechten abgesehen sind die Kapseln seitlich völlig offen. Demnach sollte der beiliegende Windschutz immer mit von der Partie sein und griffbereit im Etui liegen. Für Stimmaufnahmen mit dem „Beta 181“ empfehle ich einen Ploppschirm.
Praxis
Zum praktischen Einsatz auf der Bühne übernimmt das „Beta 181“, die Aufgabe des Snare-Mikrofons. In 11-Uhr-Position, aus der sonst immer das SM-57 auf die Mitte des Schlagfells zielt, wird das mit der Nierenkapsel 181/C bestückte Modul aufrecht aufs Stativ montiert und zum Erzielen des optimalen Aufnahmewinkels leicht nach vorne geneigt. Während der Drummer die Snare bespielt, aktiviere ich die Phantompower, justiere den Signalpegel und öffne den Fader. Satt tönt die Snare aus den Boxen – da muss gar nicht mehr viel am EQ geschraubt wer- den, bis auf eine leichte Bassabsenkung, was durch Hochdrehen des Lowcut-Filters auf 150 Hz rasch erledigt ist. Beim Gesamtcheck mit der Band stellt sich heraus, dass die HiHat ungewohnt deutlich überspricht. Also tausche ich versuchsweise die Nierenkapsel gegen Superniere und erziele damit ein hörbar besseres Ergebnis. Entscheidend dafür ist jedoch der Winkel – man muss das Mikrofon in der Halterung so drehen, dass die HiHat im „toten“ Wahrnehmungsbereich bei ca. 60 Grad außerhalb der Achse zu liegen kommt.
Finale
Mit dem neuen „Beta 181“ reiht sich Shure nahtlos in die Riege populärer Mikrofon-Modulsysteme ein. Neben Optik und Design überzeugen alle vier Kapseln mit ausgezeichnetem Klang und – das Kugelmikrofon von der Konstruktion her ausgenommen – auch mit äußerst wirksamen und präzisen Richtcharakteristiken. Verarbeitung und Stabilität der einzelnen Komponenten verdienen sich uneingeschränkt das Prädikat „roadtauglich“.

Features:

  • Kapseltyp: Kondensator
  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Richtmikrofon: Ja
  • inkl. Klemme: Ja
  • inkl. Mikrofontasche: Ja
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