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Behringer FBQ2496 Feedback Destroyer

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FBQ2496 Feedback Destroyer Pfeift es in der PA oder in der Monitorbox, greift der versierte Mischpult-Operator am zuständigen ...  Alle Artikelinfos

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FBQ 2496 Feedback Destroyer

Merkmale:

  • Findet und unterdrückt vollautomatisch und bis zu 20 Rückkopplungsfrequenzen pro Kanal
  • schnelle Feedbackerkennung (>0,2 sec) durch verbesserte FFT-Signalanalyse
  • schmale Notch-Filter (bis zu 1/60 Oktave) für eine sehr effektive Feedbackunterdrückung ohne
  • Klangbeeinflussung
  • "Set-and-forget" und Panik-Taste ermöglichen einfache und sofortige Feedback-Unterdrückung
  • Im Auto-Modus wird der Mix kontinuierlich überwacht und Filtereinstellungen automatisch angepasst
  • Im Single Shot-Modus werden Rückkopplungen automatisch gefunden und unterdrückt
  • Die Filter bleiben gesetzt bis sie manuell zurueckgestellt werden
  • Im manuellen Modus können bis zu 40 vollparametrische Filter gesetzt werden, die in Frequenz,
  • Bandbreite und Anhebung/Absenkung einstellbar sind
  • Ultra-hochauflösende 24-Bit/96 kHz A/D- und D/A-Wandler für ultimative Klangqualität, basierend auf
  • einem 32-Bit DSP
  • Offene MIDI-Architektur für zukünftige Software
  • Updates und flexible Kommunikation mit digitalem Equipment
  • Symmetrische Eingänge und servo-symmetrierte Ausgänge mit goldbeschichteten 6,3 mm Klinken- und XLR-
  • Anschlüssen
  • Integriertes Schaltnetztei
  • Maße: 44,5 x 483 x 217 mm
  • Gewicht: 2 Kg

Testbericht von Frank Pieper aus der Ausgabe tools4music 01/2011


Behringer FBQ-2496 „Feedback Destroyer PRO“ und Peavey „Feedback Ferret D”
Pfeift es in der PA oder in der Monitorbox, greift der versierte Mischpult-Operator am zuständigen Equalizer automatisch den richtigen Regler und senkt das betroffene Frequenzband einige Dezibel ab, immer öfter geschieht das auch auf digitaler Ebene innerhalb der Digitalkonsole. Aber es geht auch anders, weniger erfahrene Kollegen filtern aus übertriebener Vorsicht den kompletten Monitorsound schon im Vorfeld platt. Elektronische Hilfsmittel der digitalen Art, umgangssprachlich gerne „Feedback-Killer“ genannt, können bei Problemen wie diesen hilfreich zur Seite stehen.
Als in den 1990er Jahren die Firma Sabine den ersten digitalen „Feedback-Exterminator“ auf den Markt brachte, waren gleichermaßen Interesse wie Euphorie in der Branche groß. Ein Signalprozessor, der die kritischen Koppelfrequenzen einer PA oder eines Monitorwegs automatisch erkennt und schmalbandig ausfiltert, schien die ideale Alternative zum sonst üblichen Terz-Equalizer zu sein. Gut 15 Jahre später wird deutlich, dass sich die Geräte auf breiter Front letztendlich nicht durchsetzen konnten. Feedback- Unterdrücker finden sich heutzutage hauptsächlich in den Racks semiprofessioneller Bands, bisweilen auch in Installationen. Sie verrichten gute Dienste beim Bühnenmix, wenn kein Saalpult samt Betreuung zur Verfügung steht. Sie werden gerne genommen bei Veranstaltungen mit mehreren Rednern oder wenn die Betreuung eines Events von weniger versiertem Personal geleistet wird. Anti-Feedback-Hardware ist eine Option, wenn nichts schief gehen darf oder der Verantwortliche für die Technik nicht weiß, was er machen muss, damit nichts schief gehen kann. Die professionelle Audioszene mit all ihren Tourneen und sonstigen großen Events hingegen hat – bis auf wenige Ausnahmen – am 31-Band-EQ-Evergreen festgehalten und ist mittlerweile auf digitale Mischpulte umgestiegen, die ja mit grafischen und parametrischen Equalizern sowie anderen hilfreichen Software-Tools reichhaltig gesegnet sind.
Und so liegt der letzte tools 4 music-Vergleichstest zum Thema Feedback-Unterdrücker auch schon über sieben Jahre zurück (siehe Ausgabe 6/2003 – der Artikel steht zum Download auf www.tools4music.de). Sieger in der Performance-Wertung wurde damals der Peavey „Feedback Ferret“, den „Preiswert“-Pokal er- reichte der DSP-1124P „Feedback Destroyer Pro“ von Behringer. Für diese Ausgabe nehmen wir die aktuellen Nachfolger beider Geräte erneut unter die Lupe.

Budget
Qualität geht immer mit einem entsprechenden Preis einher. Leider entscheidet häufig das tatsächlich zur Verfügung stehende Budget über einen möglichen Kaufkandidaten. Behringers FBQ-2496 „Feed- back Destroyer Pro“ macht es uns diesbezüglich einfach, denn er wechselt für durchschnittlich 139 Euro im Laden den Besitzer. Peaveys „Feedback Ferret D“ kostet mehr als das Doppelte, bleibt aber mit 399 Euro Verkaufspreis ebenfalls erschwinglich.

Suchen und zerstören
Wie viele der aktuellen Behringer Signalprozessoren wird der „Feed- back Destroyer PRO“ FBQ-2496 im „Parallelogramm-Design“ mit leicht nach rechts geneigten Display- Feldern angeboten. Gegenüber dem aus unserem früheren Vergleichstest bekannten Vorgänger DSP-1124P ist das Gerät nicht nur optisch, sondern auch soft- und hardwareseitig komplett überarbeitet worden: Anstelle ehemals 16 Filtern pro Kanal werkeln beim FBQ-2496 nun derer 20, ferner arbeitet das interne Signal-Prozessing jetzt mit einer Samplerate von 96 kHz. Für bequemere Bedienung sind insgesamt zwölf LED-Drucktaster vorgesehen und auch die Haptik des Drehencoders wurde deutlich verbessert. Rückseitig gibt es den üblichen Standard mit XLR- und parallelen Klinkenbuchsen plus Pegelniveau-Umschaltung zu vermelden. Drei MIDI-Buchsen ermöglichen den Datenkontakt zu entsprechend ausgestatteten Geräten sowie das Steuern sämtlicher Filter und Funktionen über Controller-Daten. So lässt sich der FBQ-2496 im Studio auch mal als vom Computer aus fernsteuerbarer, parametrischer Equalizer zweck- entfremden. Aber auch die manuelle Justage aller 40 Filter ist möglich: Dafür drückt der Nutzer drei Sekunden lang die „PEQ“-Taste und stellt dann mit dem Encoder die gewünschte Anzahl Filter auf manuelle Betriebsart um, welche anschließend individuell angewählt und hin- sichtlich der Verstärkung (-36 bis +15 dB), Mittenfrequenz (20 Hz bis 20 kHz) und Bandbreite (1/60 Ok- tave bis 10 Oktaven) justiert werden können. Ein dreistelliges Sieben- Segment-Display zeigt dabei die editierten Parameterwerte an. Die nicht umgestellten, übrig gebliebenen Filter arbeiten im so genannten „Single Shot“-Modus. Single-Shot-Filter werden in Verbindung mit der „Learn“-Taste beim „Einpfeifen“ der Anlage als erste gesetzt. Einmal in der Frequenz justiert, verändern sich diese Positionen nur noch geringfügig – der FBQ-2496 passt hauptsächlich die Bandbreiten und Absenkungen an, sollten die betroffenen Frequenzen noch einmal aufschwingen. Dies aber auch nur dann, wenn zwischendurch nicht die „Freeze“-Taste betätigt wurde, welche den Suchmodus beendet und alle gesetzten Filter mit ihren aktuellen Parametern „einfriert“. Wird dagegen der „Single Shot“-Modus durch erneutes Antippen der „Learn“-Taste beendet, gelangen alle noch nicht gesetzten Filter in den Automatik- Modus. Automatische Filter befinden sich in ständigem Suchlauf nach neuen Rückkopplungsfrequenzen, die beispielsweise aufschwingen können, wenn ein agiler Sänger während der Show mit dem Mikrofon vor die PA läuft oder es unvorsichtig in Richtung des Monitors hält. Ist eine solche kurzzeitige Gefahrensituation gemeistert, wird das automatisch gesetzte Filter auch schon nicht mehr benötigt und geht nach dem Verstreichen der einstellbaren „Filter Lift“-Zeit wieder in Neutralstellung zurück.
Alternativ zum „Einpfeifen“ nach ei- genem Gutdünken hat der FBQ-2496 schließlich auch noch den 16 Sekunden andauernden „Auto Learn“- Abgleich anzubieten. Dieser wird durch längeren Druck auf die „Learn“-Taste ausgelöst. Sekündlich schickt das Gerät einen Knack-Im- puls auf die Anlage und steigert dabei stufenweise die Verstärkung um je ein Dezibel, sodass sich die Lautstärke erhöht. So nach und nach werden so die kritischen Rückkopplungsfrequenzen angestoßen, welche der Prozessor im gleichen Zug durch das Setzen von Filtern bedämpft.
Vollständig verabschiedet hat man sich bei Behringer von den Speicherplätzen. Die Erfahrung zeigt, dass solche auch nicht unbedingt nötig sind, denn kein Aufbau gleicht „Feedback-technisch“ gesehen exakt schon erlebten und eventuell im Gerät gespeicherten Situationen. So gibt es lediglich ein einzelnes, zu Anfang immer neu abzugleichendes Arbeits-Preset, welches beim Abschalten (oder bei Stromausfall) immer für den darauf folgenden Neustart erhalten bleibt. Ohne Strom fallen auch die beiden Bypass-Relais ab und schalten die Eingänge direkt auf die Ausgangsbuchsen durch. Ein Druck auf die Bypass-Taste, der aus Sicherheitsgründen länger andauern muss, bewirkt das Gleiche.
Die Verarbeitung des FBQ 2496 geht absolut in Ordnung. Die typischen Behringer-Gehäuse, bestehend aus Stahlblech und Aluminium-Frontprofilen, sind nicht superstabil, doch in entsprechenden Racks verbaut haben sie ihre Roadtauglichkeit bereits tausendfach unter Beweis gestellt. Beim Öffnen des oberen Deckels zeigt sich, dass im Inneren noch jede Menge Platz verbleibt. Sämtliche elektronischen Komponenten zur Signalbearbeitung sitzen auf zwei schmalen Platinen, eine hinter der Frontplatte und eine rückseitig. Dazwischen befindet sich nur das Schaltnetzteil, welches übrigens auch niedrigere Netzspannungen hinab bis 100 Volt automatisch richtig verarbeitet. Unterspannungen, die in einer hoch belasteten Festzelt- oder Open-Air-Stromversorgung schon mal auftreten können, sollten das Gerät daher kaum vor Probleme stellen.

Der Spürhund
Peaveys „Feedback Ferret D“ verfügt über ein stabileres Gehäuse als der Mitbewerber aus dem Hause Behringer und sammelt auch aufgrund der akkurateren Verarbeitung des elektronischen Innenlebens Pluspunkte. Die Ausstattung mit Anschlussbuchsen auf der Rückseite ist identisch. Zusätzlich verfügt das Gerät dort über einen Schalter, der es nach erfolgtem Abgleich erlaubt, sämtliche vorderen Tasten gegen unbeabsichtigtes Verstellen zu sperren. Leider sitzt auch der Netzschalter hinten, was bei einem Rack-Gerät äußerst unpraktisch ist. Aber weil ein 19- Zoll-Verbund sowieso meist über eine zentrale Zuleitung Strom bekommt, belässt man den Schalter am besten in Dauerstellung „Ein“. Anstelle großer Knöpfe gibt es auf der Frontplatte nur Minitaster, die sich optisch nicht so gut vom Hintergrund abheben. Doch nach genauerem Hinsehen stellt man fest, dass auch der „Spürhund“ alles Wichtige mit an Bord hat. 16 Filter pro Kanal gibt es, deren Betriebsmodi auf 8 x statisch (Filter 1-8) und 8 x dynamisch (Filter 9-16) festgelegt sind. Wie auch die Konkurrenz arbeitet der „Feedback Ferret D“ zweikanalig bzw. stereofon, wofür sich die Filter beim Abgleich auch paarweise koppeln lassen. Leider gibt es nur eine einzelne 16-teilige LED-Kette, die durch Umschaltung wahlweise den Status von Kanal A oder B anzeigt. Soll der „Spürhund“ neu abgeglichen werden, betätigt man „Reset“, woraufhin das Gerät erst die dynami- schen Filter 9 - 16 und dann die statischen Filter 1 - 8 löscht. Betätigen der „Wide“-Taste vergrößert die Bandbreite aller Filter ausgehend von 1/12 Oktave, „Panic“ hingegen erhöht die Empfindlichkeit beim An- sprechen. Darüber hinaus bietet das Gerät vier direkt beschreib- und abrufbare Speicherplätze und eine „Lock“-Funktion, die nach dem Zuschalten sämtliche weiteren Filterjustierungen blockiert.

Die Performance
Wie auch schon bei unserem früheren Test stelle ich zum Ausprobieren der beiden Testgeräte eine typische Bühnensituation nach. Ein Gesangsmikrofon steht auf einem Stativ und ist an ein Mischpult angeschlossen. Zwei Monitorboxen in „Crossfire“- Anordnung strahlen unter Winkeln von ca. 60 Grad von links und von rechts auf die vor dem Mikro stehende Person. Je einem Kanal von „Feedback Ferret D“ und „Feedback Destroyer Pro“ habe ich zuvor einen Subgruppen-Insert des Pultes zugewiesen und den Mikrofonkanal entsprechend geroutet. Zuerst darf das Behringer-Gerät seine Fähigkeiten unter Beweis stellen: Die Filter 17 bis 20 kommen in manuelle Neutralstellung, dann aktiviere ich den „Learn“- Modus und drehe sukzessive die Lautstärke hoch. Erwartungsgemäß produziert die Anordnung bei ca. 4 kHz die erste Rückkopplung. Sofort reagiert der Prozessor und setzt das erste Filter – die entsprechende LED der Anzeige leuchtet und die Schwingung klingt ab. Weiteres Erhöhen des Pegels fördert die nächsten Feedbacks zutage, die durch das Setzen zusätzlicher Filter allesamt „eingefangen“ und unterdrückt werden. Das Editieren der Parameter zwischendurch ergibt, dass der „Feedback Destroyer PRO“ bei Filterbandbreite und Absenkung stets mit den kleinstmöglichen Werten (in die- sem Fall 1/60 Oktave und –6 dB) beginnt.
Nach acht gesetzten Filtern beende ich durch erneutes Antippen der „Learn“-Taste die Prozedur und widme mich dem Peavey „Feedback Ferret D“. Reset-Taste drücken, dann den „Filter Learn“-Modus aktivieren und schon erkennt und unterdrückt auch das Peavey-Produkt die beim „Einpfeifen“ aufschaukelnden Rückkopplungen ebenso schnell und zuverlässig wie die Konkurrenz. Liegen im fortgeschrittenen Stadium des Abgleichs zwei oder drei Feedbacks frequenzmäßig dicht beisammen, er- weist sich die „Notch Wide“-Taste als äußerst hilfreich. Diese erhöht die Bandbreite, sodass an dieser Stelle bereits ein einzelnes Filter anstelle derer zwei oder drei ausreicht, die erforderliche „Ruhe“ herzustellen. Nachdem alle statischen Filter abgeglichen sind, sperre ich diese durch Umschalten in den „Normal“-Modus. Dabei startet automatisch der Suchlauf der verbliebenen acht dynamischen Filter, inklusive aktivierter „Panic“-Funktion und gesteigerter Empfindlichkeit. Reagiert der „Feedback Ferret D“ dadurch auch auf koppelnde E-Gitarren oder lang gezogene Töne von Blasinstrumenten, ist es sinnvoll, „Panic“ abzuschalten und mit einem kurzen Druck auf „Reset“ bereits gesetzte dynamische Filter wieder zu neutralisieren. Oder man verzichtet mit einem Druck auf die „Lock“-Taste in einer solchen Situation gänzlich auf die dynamischen Filter.
Wie sehr verändern die jeweils acht gesetzten statischen Filter den Gesamtsound? Mehrmaliges Betätigen der Bypass-Tasten kurz hintereinander bei gleichzeitigem Sprechen ins Mikrofon fördert die Wirkungsweise rasch zutage.
Wie ist das Verhältnis zwischen dem Original und bearbeitetem Signal? Geräte verändern das Klangbild, es klingt eindeutig hohler und „kerbiger“ als im Original. Allerdings kann ich auch nach mehreren Versuchen keinem der beiden Kandidaten einen tendenziell „besseren“ oder „schlechteren“ Sound attestieren! Fakt ist, dass es sich in beiden Fällen mit den Filterungen leben lässt und diese umso weniger stören, je weniger Filter aktiv sind. Also lieber drei, vier Filter sauber abgleichen und dann damit erst einmal arbeiten, als einem übertriebenen Sicherheitsgedanken folgend von Anfang an gleich alles zu aktivieren, was irgendwie geht. Keinesfalls ist es nämlich so, dass immer alle vorhandenen Filter inklusive des Automatik-Modus benötigt werden. Bleibt nur noch anzumerken, dass beide Geräte auch in puncto Nebengeräuschverhalten überzeugen. Artefakte wie leises Sirren sind bei gesetzten Filtern nicht wahrnehmbar.

Finale
Im Jahre 2011 gilt bezüglich des praktischen Einsatzes von Feedback- Unterdrückern immer noch dasselbe wie vor der Jahrtausendwende: Die Geräte sind keine Allheilmittel für schlechtes Material und helfen auch nicht gegen unsachgemäße Aufbau- ten und Bedienung. Trotzdem gibt es Anwendungen im Bereich der Festinstallationen oder beim Bühnenmix ohne FoH-Platz, in denen sie sich als nützliche Helfer erweisen können. Besonders die Neuauflage von Behringers „Feedback Destroyer Pro“ hat dabei in Sachen Performance gegenüber dem Vorgänger gewaltig aufgeholt. Der Feedback-Abgleich zu Anfang funktioniert zuverlässig, dank der sehr schmalbandigen Filter leidet die Klangqualität wenig. Die neu hinzugekommene „Freeze“- Taste und auch die Rückstellfunktion für automatische Filter verhindern zudem, dass das Gerät mit zunehmender Betriebsdauer den Sound sukzessive „totfiltert“ – ein beim Vorgänger häufig kritisierter Schwachpunkt. Wie immer glänzt Behringer mit einem günstigen Preis – die zusätzlichen Möglichkeiten der manuellen Filtereinstellung werten das Gerät zusätzlich auf. Die Bedienung erfordert jedoch deutliche Einarbeitung – vor dem ersten Einsatz empfehle ich einen Trockentest oder beim Soundcheck genügend Zeit, um sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Mit Peaveys „Feedback Ferret D“ hat der Anwender es bezüglich der „Plug & Play“-Eigenschaften einfacher. Die Konfiguration der Filter ist vorgegeben, die Bedienung funktioniert mit etwas Sachkenntnis intuitiv. Insofern unterscheidet sich das Peavey-Modell klar vom Mitbewerber. Wenn bei der Suche nach Feedback überhaupt von „Plug & Play“ gesprochen werden kann, dann trifft es auf den „Feedback Ferret D“ zu. Insofern kann die insgesamt unkomplizierte, effektive Performance und die hochwertige, roadtaugliche Verarbeitung des Gerätes den Mehrpreis für Anwender rechtfertigen, die einfaches Handling in Kombination mit hoher Funktionalität im Fokus haben.

Features:

  • Hersteller: Behringer
  • 19"-fähig: Ja
  • Einbauhöhe (HE): 1
  • MIDI-fähig: Ja
  • Digital: Ja
  • Anzahl Kanäle: 2
  • Frequenzgang von (Hz): 20
  • Frequenzgang bis (Hz): 20.000
  • Empfindlichkeit (db): 107
  • EQ: Ja
  • Gain: Ja
  • Bypass: Ja
  • aktiv / passiv: aktiv
  • Eingänge: XLR/Klinke
  • Ausgänge: XLR/Klinke
  • Clip LED: Ja
  • Netzteil: intern
Abteilungsinfos - PA

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