Das Line 6 HX Effects verpackt die Effektsektion der großen Line 6 Helix Gitarrenprozessoren in ein kompaktes Multieffektgerät, das der Tradition der beliebten Stompbox-Modeler verpflichtet ist und klassischen Verstärker-Rigs zu neuen Klangdimensionen verhilft.
Hierbei verspricht die HX Audio Engine durch die detaillierte Simulation der Effekt-Schaltungen absolut authentische Sounds. Egal ob Pitch Shifter, Modulation, Delay, Reverb, Compressor oder Distortion, jeder Gitarren- und Bass-Effekt überzeugt mit lebendiger Dynamik und einem extrem niedrigen Nebengeräusch-Pegel. Darüber hinaus bietet das Line 6 HX Effects einen integrierten Looper und die Möglichkeit zum Laden von Impulse Responses.
Trotz der umfangreichen Klangoptionen überzeugt das HX Effects mit einer erstaunlich einfachen und Intuitiven Bedienbarkeit. Durch die innovative Verbindung aus kapazitiven Fußschaltern, jeder mit eigenem "Scribble Strip"-Display, und dem mit wenigen Knöpfen auskommenden Bedienfeld, lässt sich das HX Effects wie ein klassisches Pedalboard bedienen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Effekte und Presets mithilfe der Line 6 HX Edit Software vom Computer aus zu editieren.
Nicht zuletzt bietet das Line 6 HX Effects eine umfangreiche Anschluss-Peripherie, über die das Gerät einfach in bestehende Live- oder Recording-Setups integriert werden kann. So steht neben den Stereo Ein- und Ausgängen ein multifunktionaler Effektweg bereit, der entweder als Stereo-Loop oder zwei Mono-Loops genutzt werden kann. Die "Pedal/Ext. Amp"-Anschlüsse können entweder zum Anschluss optional erhältlicher Expression-Pedale für die Effektsteuerung genutzt werden, oder zur Steuerung eines Gitarrenverstärkers. Darüber hinaus bietet das Effektgerät MIDI-Anschlüsse und einem USB-Port zur Verbindung mit dem Computer.
Line 6 HX Effects... das bei diversen Effekttypen jedoch Wissen voraussetzt, um richtig mit den Pegeln umzugehen.
Das HX funktioniert dynamisch vor dem Amp und in der 4-Kabel-Methode in Verbindung mit dem Amp1 oder auch einem alten Boogie MK III einwandfrei und ohne Rauschen.
Anfängliche Irritation brachte das Tubescreamer TS808-"Imitat", das in seiner Boost-Funktion (Level rauf / Drive runter) gut funktioniert, aber bei aufgedrehtem Drive in Verbindung mit Humbuckern bei härterem Anschlag eine Art Attack-Nebengeräusch (so als ob ein Cleansound parallel mitklingt) produziert.
Eine Anfrage diesbezüglich per E-Mail wurde bis heute vom Store nicht beantwortet, aber ein Bonedo-Artikel über Tubescreamer hat dies als Geräteeigenes Klangverhalten beschrieben. Ein Freund hat mir das auch bestätigt, sodass ich beruhigt sein kann, dass das HX nicht defekt ist bzw. zu wenige Einstellungen hat, um Pegel anzupassen. Man muss demnach zum Teil auch wissen, wie der ein oder andere Effekt eingesetzt werden kann, bevor es ans Experimentieren geht.
Alles andere wurde reichlich beschrieben und gelobt. Tolles Teil!!!
Ein Riesenschritt zum „Vorgänger „ m9 in Bezug auf die dynamischen effekte( Drive, Dist, Comp etc.). Die Models klingen jetzt wirklich sehr gut und das Spielgefühl stimmt. Die Flexibilität ist enorm.
Bin schon länger auf der Suche nach Multi FX Geräten (Rack oder Bodenform) mir MIDI Funktionen die ich in meinem Marshall JVM benutzen kann. Das Ziel ist natürlich das es so transparent wie möglich und dwn Sound des Amps nicht kaum oder garnicht verändert. Nach dem ich viele auf dem Gebrauchtmarkt ausprobiert habe (G-Major, Boss GT-6, Line 6 FPP, Boss GX-700 und andere) wurden die meisten wieder verkauft. Kaum zu glauben das der beste ein Gerät aus den 90ern war. Der GX-700. G-Major war auch okay. Leider hat der GX nicht so viele Effekte und sind eher mittelmäßig von der Qualität. Dann hab ich mich doch getraut einen na HX Effects zu probieren. Dachte auch bei dem Preis muss der doch was taugen.
Zuerst das positive:
Die Anzahl der Effekte und deren Qualität ist überragend.
Das negative:
Leider beim für mich wichtigsten Punkt, versagt es Total. Die Lautstärke zwischen Amp und HX ist viel zu groß egal wie man die Pegeln anpasst. Ja man kann einen extra Block verschwenden und ein EQ block zu schalten um HX zu Boosten und nah dem Unity Gain kommen. Aber der Sound ist immer noch viel schlechter und irgendwie gedämpfter als der vom Amp allein. EQ Frequenzen einzustelln bring auch nichts. Schade finde bei einem Gerät in dieser Preisklasse darf sowas nicht sein. Andererseits sind die Effekte an sich TOP. Na ja, jetzt kommt ein BOSS GT-100. Dieser soll ziemlich gut mit JVM funktionieren.
Ich habe mich lange geweigert von meinen „analogen“ Pedalen umzusteigen, aber es hat sich gelohnt. Viele Sounds und wenig Platz, kein Steptanz auf dem Board. In 2 Stunden hatte ich, ohne groß die Bedienungsanleitung zu studieren, 20 Presets eingestellt. Sehr einfach mit dem PC aber auch direkt. Schleifen über „alte“ Effekte eingebaut, die noch nicht integriert sind und 4 Kabel Methode waren kein Problem.
Aber das Beste: Die Analogverfechter in der Band hören keinen „Digitalklang“ und sind vom Sound begeistert.