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Westerngitarren

Ibanez Talman TCM50-VBS Vintage Brown Sunburst
Topseller! Extrem bequemes Halsprofil.
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Taylor Academy 10e
Mit massiver Decke & Tonabnehmer
699,00 €
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Yamaha APX 600 FM Amber
Kompakte elektro-akustische Small-Body Gitarre
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Martin Guitars D-28 Reimagined
Vollmassive Dreadnought mit Sitka-Fichtendecke
2.958,00 €
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Westerngitarre kaufen bei MUSIC STORE professional

Egal ob im Recording-Studio, live on stage oder einfach zum Gitarre-Spielen auf der Couch – die Westerngitarre ist wohl das berühmteste aller Begleitinstrumente. In unzähligen Songs sorgen Westerngitarren für Akkorde mit dem charakteristisch vollen Gitarren-Sound in der rhythmischen Begleitung. Im Gegensatz zur E-Gitarre ist die Westerngitarre sicher auch das klassische Instrument für Singer/Songwriter. Die am meisten verbreitete Korpus-Form bei der Westerngitarre ist wohl die Dreadnought genannte Variante. Dreadnought (Fürchtenichts) bezeichnete zu Beginn des 20. Jahrhunderts eigentlich einen Typ von Kriegsschiff und deutet beim Instrument auf die etwas keilförmige Erscheinung mit kleinerer Oberpartie und weniger ausgeprägter Schulter hin. Die Form dieser Gitarre sorgt für einen vollen Klang mit eindrucksvollen Bässen. Informationen zu den vielfältigen Gitarren-Bauformen der Westerngitarren finden Sie auf den zahlreichen Produktseiten. Das fachkundige Team des Gitarren-Shop freut sich auf Ihren Besuch oder Anruf, um Ihnen mit Rat und Tat bei der Auswahl Ihrer neuen Westerngitarre zur Seite zu stehen.

Verschiedene Korpus-Formen erzeugen unterschiedliche Westerngitarren-Sounds

Die Korpus-Form Grand Concert Westerngitarre geht auf die Maße der Konzert-Gitarre zurück. Sie erzeugt kein so großes Volumen, lässt sich aber leicht bespielen und auch von Menschen kleinerer Statur gut beherrschen. Eine Grand Auditorium Gitarre ist in ihrer Form, mit der ausgeprägten Taille, der Grand Concert ähnlich, hat aber einen breiteren und tieferen Korpus. Zudem liefert die Grand Auditorium ein sehr ausgewogenes Klangbild, was Sie zu einer beliebten Bühnengitarre macht. Zu den durchsetzungsfähigsten und größten Bauformen gehören die Jumbo-Westerngitarren, die an der ausgeprägten unteren Korpuspartie und der schlanken Taille zu erkennen sind. Jumbo-Steelstring-Gitarren haben ein volles Klangvolumen mit ausgeprägtem Bassbereich.
Parlor Modelle, die im 19. Jahrhundert besonders beliebt waren, erkennt man sofort an ihrem kompakten und besonders schmalen Korpus mit deutlicher Taille. Diese Westerngitarren sind kleiner als eine Konzertgitarre, haben einen strahlend-obertonreichen Sound und werden gerne von Folk-Sängerinnen wie z.B. Joan Baez gespielt.
Neben diesen weit verbreiteten Formen haben sich auch seltenere und neuere Bauformen etabliert. So beispielsweise die durch Django Reinhard bekannt gewordenen Gypsy Guitars mit ihrem extrem durchsetzungsfähigen brillant-mittenbetontem Sound oder etwa die an die Korpus-Formen von E-Gitarren erinnernden Instrumente der Ibanez Talman-Serie.

Korpus-Form und -Material bestimmen den Sound einer Westerngitarre

Neben der Korpus-Form hat vor allem auch die Auswahl der verarbeiteten Hölzer einen großen Einfluss auf die Klangeigenschaften einer Westerngitarre. Für die Decken hochwertiger Westerngitarren kommt zumeist radial geschnittenes Fichtenholz mit feinen, gleichmäßig und eng stehenden Jahresringen zum Einsatz. Zeder liefert hier eine etwas wärmere Klangfarbe mit komplexen Obertönen. Mahagoni klingt wärmer und etwas obertonärmer als Fichte. Taylor fertigt sein GS Mini-e Modell mit einer phantastisch aussehenden Decke aus Koa-Holz.
Für Zargen, Decke und Boden kommen Mahagoni, Palisander, Zeder oder Ahorn zum Einsatz. Der Hals wird zumeist aus Mahagoni oder einem anderen Zargenholz gefertigt. Das bevorzugte Material für das Griffbrett einer Westerngitarre ist Palisander, seltener Ebenholz. Wegen de deutlich stärkeren Saitenzuges von Stahlsaiten ist der Hals von Westerngitarren immer mit einem justierbaren Stahlstab verstärkt (Trussrod), der den Zugkräften der Saiten entgegenwirkt.

12-Saiter – Westerngitarren mit dem ultrafetten Sound

Natürlich haben alle namhaften Hersteller auch ein 12-saitiges Modell im Programm. Ob im Jumbo-Format, mit Cutaway oder in besonderer Lackierung oder Holzauswahl, - Ovation, Taylor, Sigma, Takamine, Ibanez oder Guild, bieten für jeden Geldbeutel eine passende Westerngitarre. Hier hat jede Saite eine Nebensaite, die auf Gleichklang zur Hauptsaite gestimmt ist, wobei die tiefen Töne durch dünnere Saiten eine Oktave höher klingen, die höheren Saiten sind gedoppelt und in der gleichen Tonhöhe auf Schwebung getuned – daher der satte und volle Westerngitarren-Sound, wenn man Akkorde auf einer 12-String anschlägt.

Gitarre lernen: Preiswerte Westerngitarren für Anfänger

Die Anschaffung der ersten Westerngitarre muss gar nicht mal teuer sein. Für den Einsteiger gibt es viele der preiswerten Modelle auch im Set, mit Zubehör wie Bag, Tuner, Ständer und Fußbänkchen, um jungen Gitarristen direkt mit allem Equipment und Zubehör auszustatten, das man braucht, wenn man Westerngitarre spielen lernen möchte.

Westerngitarre für Linkshänder: Lefthand-Modelle!

Auch Linkshänder kommen nicht zu kurz. Über 60 verschiedene Westerngitarren in allen Korpus-Varianten und Holzvariationen warten darauf, angespielt zu werden. Selbstverständlich sind die Lefthand-Modelle den Westerngitarren für Rechtshänder klanglich ebenbürtig.

Beliebte Westerngitarren-Marken im MUSIC STORE professional

PRS, Taylor, Martin Guitars, Furch, Gretsch, Stanford, Maton, Richwood, Dowina Guitars, Guild, Seagull, Gibson, Fender, Squier, Epiphone, Ovation, Jack & Danny, Ibanez, Yamaha, Godin, Framus, Art Lutherie

Instrumentenkunde: Laminierte Decke, massive Decke oder vollmassiver Korpus?

Bei der Konzertgitarre und der Westerngitarre ist die Decke der Hauptresonator und mit einem Anteil von ca. 70 % für den Klang verantwortlich. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die verschiedenen Gitarren-Bauarten genauer unter die Lupe zu nehmen und die Eignung für die verschiedenen Anwendungsgebiete zu spezifizieren.

Für Einsteiger der Gitarre eigenen sich laminierte Gitarrendecken aus Sperrholz, da diese relativ günstig herzustellen sind. Viele Einsteiger möchten für den Anfang kein Vermögen ausgeben, da sie noch nicht wissen, ob ihnen Gitarre spielen auch wirklich liegt. Im Vergleich zu Gitarren mit einer massiven Decke klingen Instrumente mit laminierter Decke im Durchschnitt deutlich leiser und dumpfer. Wenn die Innenbeleistung einer Westerngitarre gut aufgebaut ist, kann das aber trotzdem zu guten Klangergebnissen führen.
Auch für Fortgeschrittene oder Profis haben Westerngitarren mit laminierter Decke ihren Reiz. Im Vergleich zum Instrument mit massiver Decke ist eine Westerngitarre mit laminierter Decke weniger empfindlicher gegen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen und damit äußerst attraktiv für den Einsatz als Reise-, Park- oder Outdoor-Westerngitarre. Eine elektronisch verstärkte Westerngitarre mit einer laminierten Decke ist weniger empfindlicher gegen unerwünschte Rückkoppelungen. Allerdings geht das in der Regel auch mit einem geringeren Obertonspektrum einher.
Im mittleren Preis- und Qualitätssegment kommt die Gitarre mit einer Massivholzdecke. D ie Vollholzdecke klingt im Vergleich zur laminierten deutlich wärmer, druckvoller und voluminöser und kann deutlich mehr Obertonspektrum erzeugen. Dabei entfaltet sich der Klang der Massivholzdecke in Richtung der Maserung.

Innenbeleistung (oder engl. Bracing)

Die gesamte Saitenspannung bei der Westerngitarre von bis zu 100 kg kann nicht alleine von der Decke getragen werden, sondern muss durch die Innenbeleistung (engl. Bracing) verstärkt werden. Die Kunst besteht darin, die Innenbeleistung so zu konstruieren, dass auf der einen Seite die Stabilität gewährleistet werden kann, auf der anderen Seite aber die sehr feine und dünne Decke noch relativ frei schwingen kann. Weit verbreitet bei Gitarren ist das von Martin Guitars entwickelte X-Bracing.

Cutaway: Ja oder Nein

Ein Cutaway ist ein Ausschnitt am Korpus an der unteren Zarge der Gitarre und ermöglicht das entspannte Greifen in den höheren Lagen. Da dem Klangkorpus durch den Cutaway ein kleiner Teil rausgeschnitten wird, erleidet die akustische Resonanz gegenüber einem Korpus ohne Cutaway leichte Klangeinbußen. Grundsätzlich werden zwei Formen des Cutaways unterschieden. Der spitzförmig zulaufende Cutaway wird als florentinischer Cutaway bezeichnet, während der abgerundete die Bezeichnung venezianischer Cutaway erhält. Beide Formen des Cutaways sind sowohl bei Stahlsaitengitarren, wie auch bei Konzertgitarren zu finden.

Unterschiedliche Holzarten machen den Klang

Bei Westerngitarren bzw. bei Akustikgitarren wird zwischen zwei Holzarten unterschieden, die jeweils einen von Grund auf anderen Ton produzieren. Hier ist die weit verbreitete Fichtendecke im Farbton heller als die deutlich dunkler klingende Zedernholzdecke und ähnlich verhält es sich auch mit der Akustik. Bei Gitarren klingt die massive Fichtendecke heller und brillanter in den höheren Frequenzen und braucht deutlich mehr Einspielzeit, um ein volleres Obertonspektrum zu entwickeln. Die Zeder hingegen hat bereits zu Beginn eine sehr direkte und obertonreiche Tonansprache. Sie resoniert deutlich voluminöser und wärmer als die Fichte, wird allerdings auch nach langem Spielen nicht diese klare Brillanz in den hohen Frequenzen entwickeln.

Das Klangverhalten einer Westerngitarre

Ob man eher den Ton der brillanten, massiven Fichtendecke oder den wärmeren und voluminösen Sound der massiven Zedernholzdecke präferiert, ist reine Geschmackssache. Im Premium Segment sind vollmassive Westerngitarren zu finden. Hier sind also nicht nur die Decke, sondern auch Zargen und Boden aus massiven Hölzern. Vollmassive Gitarren schwingen im Vergleich zu den Modellen mit nur massiver Decke noch mal lauter und produzieren, um die 30 % mehr Obertonspektrum. Die feinste Holzselektion der Decke weist im Durchschnitt engere und relativ parallele Jahresringe auf. Durch die höhere Holzdichte ist die gut selektierte Massivholzdecke deutlich voller und ausgewogener, als eine einfache Vollholzdecke.

Tonabnehmer für die Bühne oder Studio

Wer eine Akustikgitarre mit einem Tonabnehmer erwerben möchte, sollte schon die klare Absicht haben, die Bühnenlandschaft zu erobern. Denn der Einbau eines Tonabnehmers verursacht in der Produktion zusätzliche Kosten, die sich auch im Verkaufspreis wiederspiegeln. Im Einstiegssegment und in der Mittelklasse von Akustikgitarren sind eher einfache Piezo-Tonabnehmer zu finden, die auf der Bühne wunderbar funktionieren, da sie relativ Feedback-Resistent sind. Allerdings wird die Bodyresonanz des Korpus kaum mitgenommen, da ein Piezo-Pickup unter dem Steg angebracht ist und damit nur die direkte Saitenschwingung überträgt. Deutlich wärmer, natürlicher und dynamischer sind Decken-Tonabnehmer und im Korpus angebrachte Kondensator-Mikrofone. Diese Pickups sind eher im Premium-Segment von Gitarren zu finden und eignen sich auch hervorragend für eine direkte Aufnahme im Tonstudio. Allerdings ist die eben genannte Technik auch deutlich Rückkopplungsanfälliger, da sowohl das Kondensator-Mikrofon, als auch der Decken-Tonabnehmer die Korpus-Resonanz mit überträgt. Dem Problem wird häufig mit sogenannten eingebauten Notchfiltern, Phasenschaltern oder Kompressoren entgegengewirkt. Die meisten modernen Tonabnehmer sind mit einem aktiven Preamp verbunden, die das recht schwache Ausgangssignal des Pickups anheben und oftmals mit einem eingebauten Stimmgerät und einem Equalizer zur individuellen Klangsteuerung ausgestattet sind.