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Behringer VIRTUALIZER 3D FX2000

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Der VIRTUALIZER 3D FX2000 von Behringer ist ein Klassiker unter den on Stage Multieffekten. Vor allem die Psychoakustik Effekte...  Alle Artikelinfos

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Behringer VIRTUALIZER 3D FX2000

Merkmale:

  • 71 neue Algorithmen mit RSM (Real Sound Modeling) Stereo- und 3D-Effekten
  • Modulation, Dynamik, Psychoakustik und EQ-Algorithmen
  • Authentische Verstärker-Simulation mit Distortion und Spezialeffekten
  • 11 Effekt-Kombinationen mit auswählbaren nacheinander- oder gleichzeitig- erfolgenden Effekten
  • Bis zu 7 einstellbare Parameter mit 2-Band EQ pro Effekt
  • 12 verschiedene Reverb-Programme
  • Delay-Presets
  • Verschiedene Modulations-Effekte (Chorus, Flanger oder Phaser), mit besonderen Variationen wie einem
  • Pitch-Shifter, Temolo oder auch einer Rotary-Speaker-Simulation
  • Dynamik Effekte
  • Psychoakustik Effekte
  • Filter/EQ Effekte
  • Hat zusätzlich verzerrte Effekte, Verstärker und Lautsprecher Simulationen im Programm (ink. VOCAL DISTORTION, TUBE DISTORTION, GUITAR AMP, TRI FUZZ, SPEAKER SIMULATION, RING MODULATOR, LO-FI)
  • 24-Bit A/D- und D/A-Wandler mit 64/128-Fach Oversampling
  • 100 Presets und weitere 100 Speicher-Plätze für eigene Effekt-Konfigurationen vorhanden
  • MIDI-Implementation
  • 4-stellige 14-Segment LED-Anzeige (alphanumerisch)
  • Symmetrische XLR- und Klinkenein- und Ausgänge
  • Leistungsaufnahme: max. 15 W
  • Maße (HxBxT): 44 x 482,6 x 204,4 mm
  • Gewicht: 2 kg

Testbericht von Peter Ludl und Chrisoph Rocholl aus der Ausgabe tools4music 03/2013


"Der günstigste Überlebende"

Behringer „Virtualizer“ 3D FX-2000 Multieffektgerät

Multieffektgeräte im 19-Zoll-Format gehören zu einer bedrohten Spezies. Moderne Digitalkonsolen bieten in der Regel eine beachtliche Auswahl an Effekten, die zur Soundveredelung eingesetzt werden können, und viele analoge Mixer sind diesbezüglich ebenfalls recht gut bestückt. Von der Plugin-Schwemme mal ganz abgesehen. Wozu also ein externes Multieffektgerät? Wer mit einem Mischpult ganz ohne FX-Sektion auskommen muss, der freut sich über kostengünstige Modelle wie den „Virtualizer“ 3D, der für knapp 100 Euro angeboten wird, besonders. Und das Beste, nicht nur als Ergänzung für das Studio oder den FoH-Sound, auch im Einschleifweg von Amps fühlt sich der „Virtualizer 3D“ wohl.
Der Kandidat aus dem Hause Behringer ist ein wahres Multitalent. Im stabilen Metallgehäuse (19-Zoll, 1 HE) stecken nicht weniger als acht verschiedene Effekt- Gruppen: Reverb, Delay, Modulation, Dynamics, Psycho Accoustic, Filter/EQ, Distortion/Amp Simulation und Special FX. Die Bandbreite reicht von absolut un- entbehrlichen Hall- und Delay-Programmen über eine Dynamics-Abteilung mit De-Esser und EQ bis hin zu exotischen Modulations-Presets – insgesamt eine sehr effektive Spielwiese zum Experimentieren und Entdecken neuer Soundwelten.
Bis zu sieben Parameter sind je nach Art des Effekts editierbar, um die werksseitigen Voreinstellungen individuellen Vorlieben anzupassen. Zum Abspeichern stehen 100 Benutzerplätze bereit, auf denen werksseitig schon Presets mit Namen wie Vocal Chorus, Space Flanger, British Solo oder Live Room gespeichert sind. Diese Speicherplätze können überschrieben werden, um Platz für eigene Kreationen zu schaffen. Weitere 100 Sounds, die fest zur Ausstattung gehören, finden sich bei den Factory Settings. Auch hier deuten die Namen bereits an, was zu erwarten ist: Cathedral of Cologne, Nice Ambience, Retro Phaser oder Garage. Die Basis dieser Effekte bilden 71 unterschiedliche Effekt-Algorithmen. Wird der Anwender bei den insgesamt 200 (!) Voreinstellungen nicht fündig, kann er natürlich auch gänzlich eigene Kreationen programmieren. Dabei helfen die Voreinstellungen auf den User-Speicherplätzen. Zu jedem Effekt gehört übrigens auch ein 2-Band-EQ. Die 24 Bit Sigma-Delta A/D- und D/A-Wandler mit 64- bzw. 128-fachem Oversampling sollen bei einer Bandbreite von 20 Hz bis 20 kHz für ordentlichen Klang sorgen (vgl. Info-Kasten)

Reverb
Der Hall gehört sicherlich zur „Brot und Butter“-Ausstattung einer derartigen „Wundertüte“. Der „Virtualizer“ 3D bietet daher in diesem Bereich zwölf grundsätzlich verschiedene Raumsimulationen, darunter auch die Gold Plate, den Klassiker für Snare und Gesang. Room, Small Hall, Concert, Studio, Cathedral und Spring Reverb gehören ebenso zu dieser Abteilung wie Early Reflections oder Gated Reverb. Einstellbar sind beim Reverb Para- meter wie Pre-Delay, Ausklingzeit und Lowcut.

Delay
Hier findet sich das Stereo-Delay mit maximaler Verzögerung von 5,45 Sekunden oder das in heutigen Zeiten als „Vintage Sound“ wieder sehr in Mode gekommene Bandecho mit reduziertem Höhenanteil in den Wiederholungen. Braucht eigentlich noch jemand im Stereopanorama springendes Ping-Pong? Ja? Der FX-2000 muss auch in dieser Hinsicht nicht passen.

Modulation
Umfangreich ist auch die Modulations-Sektion. Zu den 15 Basis-Sounds gehören Stereochorus oder „analoger“ Chorus. Vintage Flanger und Vintage Phaser richten sich ebenfalls an Gitarreros, die auf Stompboxen schwören. Der Leslie-Effekt wird gerne von Keyboardern eingesetzt und simuliert den Sound rotierender Lautsprecher, die im Original nicht nur Seltenheitswert haben, sondern rein vom Gewicht her untragbar sind.

Dynamic FX
Kompressor, Expander, Denoiser, De-Esser oder Ultramizer sind fünf von den insgesamt acht Möglichkeiten in dieser Gruppe. Beim Kompressor sorgen zahlreiche Einstellmöglichkeiten für optimale Anpassungen an das zu bearbeitende Material: Ratio, Threshold, Makeup-Gain, Softknee, Attack, Release und Mix.

Psycho Accoustic
Unter den sechs Effekten findet sich auch der Exciter. Damit wird die Durchsetzungsfähigkeit der Stimme im Mix/in der Band erhöht oder cleane Gitarrenklänge bekommen perlige Höhen aufgesetzt. Aber auch Enhancer, Ultra Bass und Ultra Wide zur Verbreiterung des Stereo-Panoramas sind hier im Angebot.

Filter/EQ
Vier Effekte, wie zum Beispiel Auto-Filter oder Parametric-EQ bietet die Filter/EQ-Gruppe. Der grafische EQ lässt sechs verschiedene Frequenzbereiche (200 Hz, 400 Hz, 800 Hz, 1,6 kHz, 3,2 kHz, 6,4 kHz) bearbeiten. Mit dem Para-EQ können zwei wählbare Frequenzbereiche (zwischen 200 Hz und 10 kHz) mit frei bestimmbaren Q-Faktor um 16 dB angehoben oder abgesenkt werden.
Distortion/Amp Simulation
Sieben verschiedene Einstellungen sind hier möglich. Darunter auch Tube Distortion, Speaker Simulation oder Guitar Amp. Lo-Fi lässt den Sound vergangener Tage wieder aufleben und beispielsweise eine Drum-Machine so richtig „dreckig“ klingen.

Special FX
Wer ausgefallene Spezialeffekte sucht, dem bietet Special FX fünf Basisprogramme. Hier findet sich sogar ein Sampler, der fünf Sekunden lang aufzeichnen und wiedergeben kann. Mit dem Voice Canceler ist es in gewissen Grenzen möglich, Gesangsstimmen aus produziertem Material zu entfernen, um sich die eigenen Karaoke-Tracks zu erstellen. Sogar an einen Vocoder wurde gedacht.

Kombinationen
Elf Effekt-Kombinationen sind abrufbar. Die Gängigste ist wohl die Mischung von Delay und Reverb. Auch das Hinzufügen je eines weiteren Effekts (Chorus, Flanger, Leslie, Pitch Shifter, Tremolo, Phaser) zu Delay oder Reverb ist möglich. Durch zwei unabhängige Effekt- Prozessoren kann zwischen zwei seriellen und einer parallelen Anordnung gewählt werden. Das bedeutet am Beispiel der Reverb-Chorus-Kombination, dass die bei- den Effekte entweder vollkommen unabhängig voneinander arbeiten oder das modulierte Chorus-Signal an- schließend noch den Hallprozessor passiert.

Anpassungsfähig
Der schlanke Achtkämpfer ist universell einsetzbar. Ob im Auxbus des Mischpultes, im Einschleifweg von Summe, Subgruppe oder Kanalzug oder im Effektweg von Gitarren-Amps. Dabei ist echter Stereobetrieb ebenso möglich wie die Mono-Ansteuerung mit stereo- foner Wiedergabe. Optisch kommt das Gerät mit der für Behringer typischen Aluminium-Front und den aus kräftigem Aluminium gefertigten (abschraubbaren) Rackwinkeln. Die Gehäusetiefe von rund 19 cm wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, wirft man einen Blick unter die Haube. Neben dem Netzteil gibt es noch drei Platinen, die sich den großzügig bemessenen Innenraum teilen: das MIDI-Interface und zwei größere Platinen, die mit einem Flachbandkabel verbunden sind. Der Ferritkern als Entstörfilter hatte sich beim Testkandidaten übrigens vom Heißkleber gelöst und machte beim Auspacken und Bewegen des Gerätes auf sich aufmerksam. Ein kleiner Schönheitsfehler, der nach dem Öffnen des Gehäuses leicht zu beheben ist.
Wird der „Virtualizer“ eingeschaltet, ist das zuletzt gewählte Preset aktiv und im groß dimensionierten Display ablesbar. Die nebenstehende LED-Kette markiert die Gruppe, aus der das Preset stammt, eine zweite LED- Reihe gibt beim Editieren Auskunft über die Art der Veränderung. Angezeigt werden Prozent, dB, Hz oder Sekunden. Mit dem Endlosdreher (Jog Wheel) lassen sich die gewünschten Effekte ansteuern. Hat man das Passende gefunden, dauert es einen kleinen Moment und die Parameter sind geladen. Vier separate Drehregler er- möglichen individuelle Anpassung der Parameter. Sie arbeiten in verschiedenen Ebenen, die durch Edit oder Setup umgeschaltet werden. So lassen sich auch der 2-Band-EQ oder die Grundeinstellungen erreichen. Ein weiterer Drehregler dient der Mischung von Original- und Effektanteil. Möglich sind 0 Prozent (trockenes Signal) bis 100 Prozent (nur Effekt). Im Aux Bus eines Mixers ist in der Regel nur das reine Effektsignal erwünscht. Beim Einschleifen im Gitarren-Amp sind hingegen je nach Effekt abweichende Mischungsverhältnisse zwischen 20 und 40 Prozent sinnvoll. Beim Druck auf den Drehregler schaltet das Gerät auf Bypass, sodass ein schneller Vergleich zwischen Effekt und trockenem Signal möglich ist. Die rückseitigen In- und Outputs sind als XLR- und Klinkenbuchsen (alle symmetrisch) ausgeführt. Die Signalanpassung ist umschaltbar zwischen Homerecording-Level von -10 dBV und +4 dBu Studio- Level. Das MIDI-Interface bietet In-, Thru- und Out- Buchsen.

Praxis
Nach kurzem Antesten aller Werkseinstellungen geht es mit der englischen Anleitung in der Hand direkt in die Effekt-Gruppen. Viele Basis-Sounds klingen für meinen Geschmack recht ansprechend. Neben den Hallräumen gefallen auch die weitergehenden Möglichkeiten mit Kompressor, Enhancer oder den beiden Equalizern. Wenngleich der „Virtualizer“ 3D natürlich kein vollwertiger Ersatz für die genannten Spezialisten ist. Was mir noch aufgefallen ist: Die mehrsprachige Quick-Start-Bedienungsanleitung ist unübersichtlich. Sie liefert zudem wenig Informationen und der Leser ist irritiert durch die parallele Sprachführung. Da lohnt es sich, auf der Website von Behringer nach der englischen Anleitung Ausschau zu halten. Sie ist wesentlich ausführlicher und bietet auch Anfängern einen besseren Einstieg in den Umgang mit dem Multitalent. Wäre begrüßenswert, wenn diese Anleitung auch in Deutsch zur Verfügung stünde.

Finale
Der Behringer „Virtualizer“ 3D FX-2000 ist so etwas wie das Schweizer Messer für Budget-Effekte. Als der- zeit preiswertestes Multieffektgerät auf dem Markt, verbunden mit einer Vielzahl an Optionen, lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall zum Aufpeppen des effektfreien analogen Mischpults oder auch als „schnell mal eben“-Effekt für die Effektversorgung von Gitarren. Dieses Multieffekt der 100-Euro-Klasse zeigt einmal mehr, dass sich auch dieses günstige Modell aus dem Behringer-Angebot nicht zu verstecken braucht. Des- wegen empfehlen wir das FX-2000 zum persönlichen Test – eine gute Alternative zur weit verbreiteten, pauschalen Behringer-Kritik. Oder anders gesagt: Wer mehr Geld ausgibt, ist selber schuld.

Features:

  • Hersteller: Behringer
  • 19"-fähig: Ja, Rackwinkel erwerbbar
  • Einbauhöhe (HE): 1
  • MIDI-fähig: Ja
  • Digital: Ja
  • Anzahl Kanäle: 2
  • Frequenzgang von (Hz): 20
  • Frequenzgang bis (Hz): 20.000
  • Empfindlichkeit (db): 91
  • EQ: Ja
  • Bypass: Ja
  • Eingänge: XLR/Klinke
  • Ausgänge: XLR/Klinke
  • Clip LED: Ja
  • Netzteil: Ja
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