Mit dem MT 15 V2 schickt PRS eine neue Version des beliebten Mark Tremonti-Signature-Amp auf den Markt, der intern für eine bessere Performance und Zuverlässigkeit optimiert wurde. Als zweikanaliger 15-Watt-Amp mit klarer Ausrichtung auf einen modernen Charakter, bietet der Amp jedoch weit mehr als bloßen High-Gain-Sounds. Der Lead-Kanal ist aggressiv, durchsetzungsstark und bleibt auch bei hoher Verzerrung transparent – ideal für präzises Rhythmusspiel oder präsente Leads. Mit dem integrierten Push/Pull-Overdrive lässt sich der Charakter des Kanals verändern, indem zwei Gain-Stufen deaktiviert und crunchige Mid-Gain-Sounds mit klarer Vintage-Attitüde realisiert werden. Der Clean-Kanal überrascht mit brillanter Transparenz, klarer Ansprache und eignet sich sowohl für akzentuierte
Obwohl der MT 15 als kompakter Lunchbox-Amp daherkommt, klingt er deutlich fetter als sein Format vermuten lässt. Die Röhrenbestückung mit sechs 12AX7-Vorstufenröhren und zwei 6L6-Endstufenröhren sorgt für reichlich Headroom sowie für eine ausgewogene Dynamik über das gesamte Frequenzspektrum. Ein schaltbarer Leistungsmodus (15 auf 7 Watt) ermöglicht lautstarkes Spiel auf der Bühne ebenso wie kontrollierte Lautstärke im Wohnzimmer oder Studio. Der serielle Effektweg, das leicht zugängliche Bias-Monitoring und die robuste Metallkonstruktion machen den MT 15 zu einem roadtauglichen Begleiter. Ein echter Allrounder für Gitarristinnen und Gitarristen, die kompaktes Design mit einem hochqualitativen Sound verbinden wollen –
PRS Mark Tremonti MT15 V2Der Highgain-Sound ist mega, vielleicht einen Tick zu weich, aber das ist natürlich Geschmacksache. Den Crunch-Kanal finde ich nicht so toll. Er klingt ähnlich als wenn man im Leadkanal Volumen am Gitarrenpoti zurückdreht bzw. einfach etwas dünn. Er hat nicht wirklich ein eigenes Konzept.
Der Clean-Kanal kann auch mit einem Humbucker schön clean bleiben.
Sobald er eingeschaltet ist, höre ich ein leises aber mich störendes ~60 Hz(?) Brummen. Das bleibt egal was man vor der Endstufe einstellt oder auch nicht. Bei einer Reduzierung auf 7 Watt wird dieses Brummen halb so laut.
Die totale Enttäuschung war für mich der Einschleifweg:
Das ausgehende Signal ist viel zu leise für mein TC G-Major2 (und da kann man wirklich alles einstellen). Damit war z.B. das Noisegate im G-Major2 nicht einstellbar. Dann musste ich feststellen, dass wenn man am PRS die Master-Lautstärke vom Leadkanal höherdreht proportional mehr Signal beim G-Major ankommt! Also wenn man richtig aufdrehen würde, dann hätte das G-Major irgendwann genug Input, aber damit kann ich nicht arbeiten. Bei ganz hohen Lautstärken würde das G-Major2 sicherlich clippen. Laut ist die kleine Kiste wirklich.
Wenn PRS nochmal eine richtigen 19 Zoll Tube-Preamp mit der gleichen Vorstufensättigung bauen würde, würde ich sofort zuschlagen. Der hier muss jedoch wieder gehen.