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Dynamik / Klangbearbeitung

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Neue Revision eines Klassikers
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Warm Audio WA-2A
Opto Tube Compressor
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SPL Electronics IRON red Mastering Compressor
Mastering Compressor mit 120V-Technik
4.499,00 €   Zum Produkt
elysia Karacter 19"
19" 2-Kanal Saturation
1.149,00 €   Zum Produkt

Equalizer
Dieser Klangformer ist mit eins der bekanntesten Tools unter Toningenieuren. Es dient dazu Frequenzen so anzupassen, dass jedes Instrument im Mix seinen Platz findet. Störgeräusche lassen sich minimieren/eliminieren, ganze Frequenzbereiche können weggeschnitten (z.B. Low-Cut/High-Cut) oder auch mit sogenannten Bell- und Shelv-EQs angehoben/ abgesenkt werden und selbst eingebaute Analyser werden teils mit angeboten. Da trotz Technik viel Ausprobieren und Lernen gefragt ist seien hier einige Punkte zur  Einstiegshilfe genannt:
1. Überall Low-cuts setzen, wo kein Bass benötigt wird, da sonst ein dumpfer „Klangbrei“  entsteht. 
2. Jedes Instrument hat seinen eigenen Frequenz-Bereich. Ein Bass braucht kaum Höhen, weshalb diese ruhig etwas abgesenkt werden können, um Platz für Vocals etc. zu schaffen. Generell gilt eher Absenken statt Anheben, sonst verliert der Mix an Transparenz.
3. Räumliche Tiefe schaffen: Instrumente mit mehr Höhen erscheinen lauter und somit näher am Hörer. Nehmen wir diese weg, wirkt es als wäre das Instrument etwas weiter weg.

Dynamikprozessoren
Als Dynamik bezeichnet man in der Tontechnik den Bereich zwischen dem leisesten und lautesten Signal eines Instruments. Dynamikprozessoren grenzen diesen je nach Wunsch ein oder erweitern ihn. Ein bekanntes Beispiel ist hier der Kompressor, der zunächst einmal die Lautstärke begrenzt. Überschreitet die Lautstärke den einstellbaren Schwellwert, wird diese um ein bestimmtes Verhältnis (z.B. 3:1) abgesenkt. Die „verlorene“ Lautstärke wird dann einfach mit dem Make-Up-Gain-Regler aufgeholt. Das ermöglicht dem Techniker ein besseres Mischverhältnis zu generieren, da weniger Lautstärkeschwankungen vorliegen. Man kann den Kompressor auch zum „Zusammenkleben“ von Instrumentengruppen verwenden, indem man ihn auf der Gruppen-Spur anwendet. Dank der Klangeigenschaften und dem Regel-Verhalten klingen Gruppen knackiger, fetter und wie aus einem Guss. Doch man sollte die Schwierigkeit nicht unterschätzen! Falsche Einstellungen hinterlassen einen laschen Sound, leblose Instrumente oder ungewolltes Pumpen.