
Das ACL Sinfonion versteht sich als zentrales Steuerelement mit Mehrkanal-Quantizer/Harmonizer, Sequenzer und Arpeggiator. Dieses Modul ist für größere Modularsysteme gedacht, in denen viele Oszillatoren und Hüllkurven ein musikalisches ganzes bilden „sollen“. Mit drei autarken Quantizern, einem vierstimmigen Chord-Generator, dem Arpeggiator und einer komplexen Sequenzer-Funktionalität erhält man alle Werkzeuge um vielschichtige Klänge aufeinander abzustimmen und in einem musikalischen und/oder harmonischen Kontext nutzbar zu machen.
Ein ACL Sinfonion Quantizer kann in Echtzeit mittels Tastendruck die Tonart bzw. Skalierung ändern. Dass mehr als die gängige 12-Ton-Skala angeboten wird, erkennt man beim ersten Blick auf das Bedienfeld. Auch Exoten wie Fill-Muster, EQ-Dist und Slew Limiting sind enthalten. Der Chord-Generator generiert vier Spannungen zur Steuerung eines vierstimmigen Akkords. Mit den beiden Drehreglern und den dedizierten Tastern entstehen im Handumdrehen zahlreiche neue (Ver-)Stimmungen unter den Tongeneratoren. Der Arpeggiator enthält acht verschiedene Ablaufmuster und greigt auf die gleiche Auswahl von Tonskalen zurück. Mit dem Chord-Progression-Sequenzer steuert man fast alle Funktionen/Beschaltungen innerhalb des Moduls und verkettet diese zu Minisongs. Auf diese Weise entstehen u.a. Akkordwechsel. Auch sind mit dem Sinfonion kompositorisch-experimentelle Ansätze möglich, um beispielsweise bei Drone-Sounds stets verwertbare Ergebnisse betreffend der Tonhöhe zueinander zu erzielen.

ACL Sinfonion