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Moving Heads und Scanner

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Wissenswertes zu Moving Heads

Moving Heads bringen Bewegung in Ihre Lichtshow und schaffen tolle Effekte. Alles, was Sie zu den Scheinwerfern und vor dem Kauf wissen müssen, erfahren Sie hier!

1. Allgemeines zu Moving Heads

Bis vor einiger Zeit waren Moving Heads noch den ganz großen Bühnen vorbehalten – der Effekt dieser beweglichen Scheinwerfer hat zwar schon immer begeistert, aber für kleinere Veranstaltungen oder gar Privatpersonen waren die Geräte einfach viel zu teuer. Das hat sich zum Glück geändert: Heute bekommen Sie schon für relativ wenig Geld gute Moving Heads mit moderner Technik.

Ein großer Selling-point dieser Scheinwerfer ist natürlich, dass sie stufenlos hin und her bewegt werden können (genauer zu den Seiten sowie nach oben und unten). In der Moving Head-Welt spricht man auch von Pan (horizontale Bewegungen) und Tilt (vertikale Bewegungen). Dadurch lassen sie sich sowohl flexibel auf bestimmte Punkte ausrichten als auch für dynamische Lichteffekte nutzen. Dank Steuerungsmöglichkeiten wie DMX funktioniert das Ganze gewohnt komfortabel.

Generell fungieren Moving Heads als Ergänzung zu statischer Beleuchtung (zum Beispiel Scheinwerfern und Flutern).

Einsatzbereiche sind unter anderem:

  • Konzerte auf der Bühne
  • Clubs und Diskotheken
  • Theater
  • Film- und Fernsehproduktionen
  • Live-Shows
Moving Head von Chauvet DJ
Moving Head / Spot (Chauvet DJ Intimidator Spot 360)

2. Aufbau und Varianten

Schauen wir uns den Aufbau und die verschiedenen Arten einmal genauer an. Den Anfang machen die einzelnen Bestandteile:

  • Sockel oder Basis (Base): Enthält wesentliche Elemente zur (An-)Steuerung wie Elektronik, Antrieb sowie DMX und Anschlüsse

  • Bügel oder Arm (Yoke): Sorgt für die horizontalen Bewegungen des Heads und verbindet diesen mit dem Sockel

  • Kopf (Head): Beinhaltet in erster Linie den bzw. die Scheinwerfer, bietet Raum für Elemente wie Farbwechsler und Gobos oder Goborädern (einsetzbare Platten mit Mustern) und ist für vertikale Bewegungen zuständig

Als nächstes widmen wir uns den verschiedenen Arten von Moving Heads – hier kommt es dann darauf an, wofür Sie die Geräte genau nutzen möchten.

  • Spot-Head: Ein Spot-Head erzeugt einen Lichtstrahl mit harter Kante und kann daher sehr akzentuiert eingesetzt werden. Beleuchtete und unbeleuchtete Flächen sind klar voneinander abgetrennt sind, was vor allem in Kombination mit Gobos schicke Ergebnisse liefert. Ist auch unter der Bezeichnung Profiler bekannt.

  • Wash-Head: Auch Washer oder Washlights genannt. Die Kanten des Lichtstrahls sind weicher als bei Spots, eher „verwaschen“ eben. Eignet sich auch dank des breiten Abstrahlwinkels nicht so sehr für punktiertes, dafür aber für großzügigeres Ausleuchten von Flächen.

  • Beam-Head: Der Abstrahlwinkel von Beams ist noch kleiner als bei Spots, wodurch ein extrem gerichteter Lichtstrahl erzeugt wird – für absolut zielgenaue Beleuchtung. Diese Modelle werden gerne in Verbindung mit Hazern (Dunsterzeugern) eingesetzt.

  • Hybrid-Head: Diese Modelle vereinen in sich die Eigenschaften einzelner oder manchmal sogar aller anderen Moving Heads – Hybride eben!

Moving Heads mit Gobos
Moving Heads mit Gobos zaubern hübsche Facetten an Boden, Decken und Wände (im Bild erzeugt vom Showtec Shark Spot One).

3. Leuchtmittel

Als Leuchtmittel kommen heutzutage gerne die quasi omnipräsenten LEDs zum Einsatz – und auch im Falle von LED-Moving Heads bringt das diverse Vorteile mit sich:

  • Energieeffizienz
  • Hohe Lebenserwartung
  • Farben können häufig direkt gemischt werden (keine Farbräder mehr nötig)

Doch es gibt genauso kritische Stimmen, die der modernen Technik nicht ganz über den Weg trauen, und lieber auf Alternativen wie Gasentladungslampen schwören. Hauptargumente sind hier die bessere Lichtausbeute sowie die Schwächen von LEDs, die sich bei der Farbdarstellung von Mischfarben und reinem Weiß äußern können.

LED-Moving Head von lightmaXX
LED-Moving Head in der Praxis: lightmaXX VEGA BEAM 1.0

4. Besondere Funktionen

Nahezu alle Moving Heads können mehr, als sich bloß zu bewegen – das wäre schließlich auch etwas langweilig, oder? Nachfolgend einige Funktionen, die in vielen Geräten vorhanden sind. Wie immer gilt: Wenn Ihnen ein Feature besonders wichtig ist, achten Sie beim Kauf speziell darauf.

  • Betriebsmodi

    • Standalone: Der Moving Head kann einzeln betrieben werden.

    • Master/Slave: Schalten Sie mehrere Geräte in Reihe und steuern Sie sie gleichzeitig zentral.

    • Musikgesteuerter Modus / Sound-to-light: Automatisch die perfekte Lichtshow im Rhythmus der Musik – der Sound-to-light-Modus macht es möglich und übernimmt für Sie die Moving Head-Steuerung.

  • Stroboskop: Darf in keiner Disko fehlen und macht auch bei anderen Gelegenheiten eine gute Figur: der klassische „Stotter“-Effekt ist ein echter Klassiker

  • Dimmer: Dimmt die Helligkeit herunter – so einfach, so praktisch

  • Shutter: Verdeckt einzelne Abschnitte des Scheinwerfers, wodurch der Lichtstrahl verkleinert wird – nützlich, wenn Sie nur eine ganz bestimmte Stelle beleuchten wollen. Außerdem dienen Shutter manchmal auch als Dimmer.

Washer mit eingebautem Strobe-Effekt
Washer mit eingebautem Strobe-Effekt: LED TMH-X5 Moving Head Wash Zoom