Der Rickenbacker 4003 Walnut gehört nicht umsonst zu den größten Klassikern in der Geschichte des E-Bass. Mit seinem unverkennbaren Design aus der Roger Rossmeisls besitzt der
Für die Konstruktion des Rickenbacker 4003 setzt das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Ana seit jeher auf die Neck-Through-Bauweise. Hierbei wird der durchgehende Hals einteilig aus Ahorn gefertigt und mit Korpusflügeln aus Walnussholz verleimt, die gemeinsam die Grundlage für den knackigen Rickenbacker Sound bieten. Mit dem schlanken "C"-Profil liegt der Hals
Als
Nicht zuletzt überzeugt der Rickenbacker mit einer zuverlässigen
Rickenbacker 4003 WalnutWas soll ich groß dazu sagen?
Der Bass ist so wie ich ihn mir immer erträumt habe. Der Koffer ist ein schlichter,schwarzer, schwarzgefütterter Koffer (nur für Rickenbacker 4000,4001 und 4003) mit vier verschließbaren Schlössern, mit dem ich voll und ganz zufrieden bin.
Keine Mängel, top Verarbeitung (besonsers die Lackiereung), tolle Bespielbarkeit, super Qualität die jedoch seinen Preis hat.
Die Ausstattung finde ich passend und nicht zu über oder untertrieben, klanglich bin ich zufrieden mit meinem Einkauf und kann den Rickenbacker 4003 nur weiterempfehlen.
Wie sonst soll man den einmaligen außergewöhnlichen Klang dieses doch so in allen belangen anderen Musikinstruments beschreiben.
Ein Relikt aus der Ära der Musiklegenden der Beatmusik.
Um es ganz klar zu Sagen, dieser Bass ist nicht durch aufgepumpte Hightech Raffinessen, sondern vielmehr durch einfache aber Grundsolide
Gitarrenbaukunst z.b. der durchgehende Hals der ein hervorragendes Sustain ermöglicht oder die Wahl der Hölzer die den Klang der Saiten über die einfachen Single Coils in die Passiv clever geschaltete "Elektronik" führt. Was in der Basswelt meines Wissens einmalig sein dürfte, ist die Möglichkeit der getrennten Abnahme der beiden Tonabnehmer die durch die bei Rickenbacker benannte "Sound O Rick" Stereobuchse die Ansteuerung getrennter Verstärker ermöglicht, was eine enorme Klangvielfalt und den damit einhergehenden räumlichen Klang ermöglicht.
Was ich persönlich schade finde, ist bei aller Nostalgie die Tatsache das man diesen Bass auch nach all den Jahren absolut unverändert baut. Bei Rickenbacker ist man Wahrscheinlich der Meinung, das man das Bewährte nicht verändern sollte. Sollte man auch nicht, aber man kann es Verbessen z.b. das Scharfkantige Binding was den Korpus einfasst einfach an der Unterarmauflage zu entschärfen, damit auch das Gute Feeling der Bespielbarkeit Perfekt wird. Oder den Saitensteg am Korpus, dessen Rider nicht einzeln in der Höhe verstellbar sind.
Diese kleinen Änderungen würde ich mir für die Zukunft Wünschen damit die Legendäre "Soundmaschiene" Rickenbacker auch weiter in der Musikwelt den hohen Ansprüchen seiner Nutzer gerecht werden kann.
Super Bass mit verschiedene Soundeinstellungen. Typischer Rickenbacker-Sound aber auch weich einstellbar. Verarbeitung und Saitenlage megasuper!!
Uneingeschränkt zu empfehlen*******
Geil‘ster Bass Ever!!!
Hatte davor einen MusicMan Bongo...
...der Rickenbacker klingt einfach besser und lässt sich einfacher klanglich einstellen!
Er liegt besser in der Hand und macht zudem noch eine bessere Show.
Ein Ric ist eben ein Ric🤘
Es gibt einige Unterschiede zu dem Modell, das ich 2022 bestellt und seit einigen Tagen - nach 40 Monaten Wartezeit - endlich in Händen halte. Bevor ich näher darauf eingehe, möchte ich darauf hinweisen, dass dies MEINE persönlichen Erfahrungen mit dem mir gelieferten Exemplar sind.
Mechaniken:
Wahrscheinlich von Rickenbacker oder von Schaller „gebrandet“; zumindest lässt der Schriftzug „Rickenbacker“ darauf schließen.
Hals:
Ahorn mit Skunk Stripe aus Walnuss. Unlackiert. Wobei der Ahorn auf Hochglanz poliert erscheint und der Walnussstreifen mattglänzend daherkommt.
Korpus:
Walnuss geölt oder gewachst. Auf alle Fälle offenporig und naturbelassen. Fühlt sich absolut geil an (glatt und doch samtig) und man kann das mattglänzende Holz riechen.
Tonabnehmer:
Neue Tonabnehmer mit eingelassenen Schrauben zur Feinregulierung der Lautstärke pro Saite. Der Bügel über dem Tonabnehmer an der Brücke fehlt nun. Das ist die augenscheinlichste Abweichung und ein echter Bruch zur Reminiszenz an den alten Horseshoe-Magneten der Rickenbacker 4001!
Bridge:
Ric V2 mit Höhen- und Saitenabstandverstellung, bei der die Saitenführung über kleine Rollen läuft. Außerdem eine unvorteilhaft geänderte Mute Assembly, bei der mittels zweiter äußerst schwergängigen Rändelschrauben ein Moosgummiblock nach oben gewölbt wird, um die Saitenschwingung zu bremsen. Problem: zuerst werden die mittleren Saiten erreicht und erst mit schier unglaublich ansteigendem Kraftaufwand die äußeren Saiten. Fazit: unbrauchbar.
Qualität:
Mein Exemplar hat einige Schönheitsfehler. Am Hals gibt es eine Stelle in der Mitte der Unterseite, wo der Skunk Stripe aus Walnuss leicht rau hervorsteht. Mit bloßem Auge nicht zu erkennen, aber zu erfühlen. Stellenweise ist das Binding nicht sauber (nach-) bearbeitet worden. Es gibt an mehr oder minder unauffälligen Stellen Verfärbungen, an denen Leimreste nicht rechtzeitig oder unzulänglich entfernt wurden. Außerdem war der verschraubte Drehregler am Push/Pull-Poti der Höhenblende für den Tonabnehmer an der Brücke derart tief montiert worden, dass die Mutter, mit der der Poti am Korpus fixiert wird, in den Drehknopf greift und diesen verkeilt, sodass dieser nicht mehr in der Standardeinstellung („Push“) bewegt werden konnte.
Zubehör:
Neben dem einwandfrei verarbeiteten und wertigen Koffer lagen zwei Schlüssel zum Abschließen desselben bei. Außerdem ein Tuch zum Abwischen des Basses und ein Sechskantschlüssel zum Einstellen des Halsstabs. Was fehlt, sind Sechskantschlüssel zum Einstellen der Seitenlage und der Schrauben auf den Tonabnehmern. Eine Rückfrage ergab, dass Rickenbacker diese Schlüssel nicht mehr ausliefert. Ärgerlich, da die Schlüssel laut Bedienungsanleitung zum mitgelieferten Zubehör zählen. „By the way:“ Die Bedienungsanleitung fehlt auch noch; die muss man sich von der Website von Rickenbacker herunterladen. Diese ist als Universalanleitung für alle produzierten Modelle (Gitarren und Bässe gemischt) verfasst, nur auf Englisch. Kein Thema. Ich kann Englisch und umweltfreundlich ist ne PDF allemal.
Am Klang der Rickenbacker 4003 Walnut gibt’s dann aber nix mehr zu meckern. Perfekt eingestellte Saitenlage und Bundreinheit. Auch die passive Elektronik funktioniert einwandfrei. Über den hinreißenden Sound möchte ich nicht mehr schreiben. Das haben andere Rezensenten hinreichend und vortrefflich getan. Fakt ist, dass die Rickenbacker in einer eigenen Liga daheim ist und eine erstklassige Ergänzung des Bassportfolios darstellt.
Fazit und Kaufempfehlung:
Ich bin mit dem neuen Instrument zwar glücklich, wenngleich auch leicht eingetrübt. Was mir gefällt sind die Neuerungen an der Brücke, was die Einstellung der Saitenlage und des Saitenabstands betrifft. Als grottig empfinde ich das Mute Assembly und - gemessen am Preis - die leichten Mängel in der Verarbeitung. Deshalb nur eine eingeschränkte Empfehlung meinerseits.