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Laminierte Decke, massive Decke oder vollmassiver Korpus?

Hier die Vor- & Nachteile kurz zusammengefasst:

Die Decke einer akustischen Gitarre ist der Hauptresonator und mit einem Anteil von ca. 70 % für ihren Klang verantwortlich. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die verschiedenen Bauarten genauer unter die Lupe zu nehmen und die Eignung für die verschiedenen Anwendungsgebiete zu spezifizieren.

Für den Einsteiger eigenen sich laminierte Gitarrendecken aus Sperrholz,   da diese relativ günstig herzustellen und damit für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sind. Viele Einsteiger möchten für den Anfang kein Vermögen ausgeben, da sie noch nicht wissen, ob das Gitarrenspielen ihnen auch wirklich liegt.

Im Vergleich zu einer massiven Decke klingen laminierte Decken im Durchschnitt deutlich leiser und dumpfer. Wenn die Innenbeleistung gut aufgebaut ist, kann das aber trotzdem zu guten Klangergebnissen führen  und sind einer schwach konstruierten Vollholzdecke vorzuziehen.

Die Gesamtsaitenspannung von 60 kg (und bei Westerngitarren von bis zu 100 kg) kann nicht alleine von der Decke getragen werden, sondern muss durch die Innenbeleistung (engl. Bracing) verstärkt werden. Die Kunst besteht darin, die Innenbeleistung so zu konstruieren, dass auf der einen Seite die Stabilität  gewährleistet werden kann, und auf der anderen Seite    die sehr feine und dünne Decke noch relativ frei schwingen zu lassen.

Auch für Fortgeschrittene oder Profis hat die laminierte Decke ihren Reiz.   Im Vergleich zur massiven Decke ist sie deutlich unempfindlicher gegen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen. Diese Tatsache macht   sie äußerst attraktiv für den Einsatz als Reise-, Park- oder Outdoorgitarre. 

Eine elektronisch verstärkte Western- oder Konzertgitarre mit einer laminierten Decke, ist in der Bühnensituation deutlich unempfindlicher gegen unerwünschte Rückkoppelungen. Allerdings geht das in der Regel auch mit einem geringeren Obertonspektrum einher.  

Im nächsten mittleren Preis- und Qualitätssegment kommt die Gitarre mit einer Massivholzdecke. Die Vollholzdecke klingt im Vergleich zur laminierten deutlich wärmer, druckvoller und voluminöser und ist in der Lage, deutlich mehr Obertonspektrum zu produzieren. Dabei entfaltet sich der Klang der Massivholzdecke in Richtung der Maserung.

Bei Konzert- und Westerngitarren wird zwischen zwei Holzarten unterschieden, die jeweils einen von Grund auf anderen Ton produzieren. Die weit verbreitete Fichtendecke ist im Farbton heller als die deutlich dunklere Zedernholzdecke und ähnlich verhält es sich auch mit dem akustischen Ton. Die massive Fichtendecke klingt heller und brillanter in den höheren Frequenzen und braucht deutlich mehr Einspielzeit, um ein volleres Obertonspektrum zu entwickeln. Die Zeder hingegen hat bereits zu Beginn eine sehr direkte und obertonreiche Ansprache. Sie resoniert deutlich voluminöser und wärmer als die Fichte, wird allerdings auch nach langem Spielen nicht diese klare Brillanz in den hohen Frequenzen entwickeln.

Ob Sie eher den Ton der brillanten, massiven Fichtendecke oder den wärmeren und voluminösen Sound der massiven Zedernholzdecke präferieren, ist reine Geschmacksache.

Im Premium Segment sind vollmassive Gitarren zu finden. Hier sind also nicht nur die Decke, sondern auch Zargen und Boden aus massiven Hölzern. Vollmassive Gitarren schwingen im Vergleich zu den Kollegen mit nur massiver Decke noch mal lauter und produzieren, um die 30 % mehr Obertonspektrum. Die feinste Holzselektion der Decke weist im Durchschnitt engere und relativ parallele Jahresringe auf. Durch die höhere Holzdichte ist die gut selektierte Massivholzdecke deutlich voller und ausgewogener, als eine einfache Vollholzdecke.