Akai Professional MPK mini IV mit verbesserten und neuen Features
Als kompakter DAW Controller macht das MPK mini IV von Akai Professional auch in der vierten Generation eine gute Figur. Neben dem neuen Design fallen die beiden Handräder für Pitchbend und Modulation ins Auge. Zudem wurde der Arpeggiator funktionell verbessert, ein Chord Mode und eine MIDI-Out Buchse hinzugefügt. Das kompakte Keyboard mit 25 anschlagdynamischen Minitasten verfügt über ein farbiges OLED-Display, dass alle Vorgänge detailliert anzeigt. Der integrierte Arpeggiator verfügt nun zusätzlich über Pattern-, Freeze- und Mutate-Funktionen, wodurch sich der Nutzwert jenseits der gängigen Up und Down Arpeggios enorm erhöht. Die acht Encoder sind bei vielen PlugIns bereits vorkonfiguriert; natürlich kann man die Regler an den eigenen Bedarf anpassen. Aufgrund der Encoder-Bauweise gehören Parametersprünge bei erneutem Betätigen der Regler nun der Vergangenheit an. Die acht druckempfindlichen MPC-Pads mit RGB-Beleuchtung sind in zwei Bänken organisierbar und eignen sich perfekt zum artikulierten Einspielen von Drums oder Samples. MPC-typische Grundfunktionen wie z.B. Note Repeat und Full Level bilden eine sinnvolle Ergänzung. Mit dem praktischen Chord Mode spielt man mit nur einem Finger Akkordfolgen, die man zuvor selbst festgelegt hat. Der Scale Mode bietet verschiedene Tonskalen, die neben Dancefloor-orientierten Genres auch eher exotische aus fernen Ländern abdecken. Auf der Rückseite finden sich ein USB-C Anschluss für die Stromversorgung und den Datenaustausch, eine Buchse für ein separat erhältliches Sustain-Pedal und der MIDI Ausgang. Letzterer ist für alle interessant, die z.B. einen MIDI Expander anspielen möchten, der selbst über keine USB-Schnittstelle verfügt. Das MPK mini IV ist u.a. mit den DAWs Ableton Live, Logic Pro, FL Studio, Bitwig und Cubase voll kompatibel und kann daher sofort eingesetzt werden.