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Cymbals

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Cymbals – Schlagzeug-Becken bei MUSIC STORE professional

Cymbals, auch Becken genannt, sind die akustischen Highlights im Drum Kit. Mit Crash-Cymbal, China-Cymbal, Splash-Cymbal oder Effekt-Cymbals setzt man Akzente, während Hi-Hat und Ride-Becken den Puls im Beat angeben. Cymbals werden auf verschiedene Arten hergestellt, es gibt einerseits komplett maschinell hergestellte Becken, aber im Gegensatz dazu auch solche, die ausschließlich von Hand gefertigt werden. Und dazwischen gibt es jegliche Art von Mischformen, beispielsweise dass die Rohlinge maschinell abgedreht, aber von Hand gehämmert werden.

Cymbals-Herstellung ist Handwerkskunst

Weil Cymbals aus sehr speziellem Material bestehen, dessen Zusammensetzung eigentlich so ist, dass sie beim ersten Schlag zerspringen müssten, ist sehr viel Know-how nötig, um diese Legierungen so zusammenzusetzen und zu verarbeiten, dass die Becken entsprechend haltbar sind und auch auf Dauer heftige Schläge verdauen können.

Über die Sound-Unterschiede von Cymbals

Klangunterschiede können auch innerhalb desselben Cymbal-Typs entstehen – jedes Becken ist fast immer ein wenig anders im Sound als selbst ein baugleiches. Die Abweichungen können gerade bei komplett von Hand gefertigten Cymbals größer sein als bei maschinell hergestellten. Dafür hat man aber auch die Chance, ein individuelles Cymbal mit einzigartigen Sound-Eigenschaften zu bekommen, das es so ein zweites Mal nicht mehr gibt. Trotzdem achten alle Hersteller darauf, dass innerhalb einer Series Cymbals immer bestimmte Klangeigenschaften besitzen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass die Klangunterschiede meist nicht gravierend ausfallen. Testet man z.B. die Cymbals der Zildjian-Custom-Series durch, dann kann man feine Unterschiede im Sound feststellen, die den individuellen Charakter unterstreichen. Dennoch klingen alle Becken dieser Serie sprichwörtlich wie aus „einem Guss“.

Schlagzeug spielen mit Cymbal-Sets

Viele Hersteller bieten ihre Becken als klanglich aufeinander abgestimmte Cymbal-Sets an, bei denen nicht nur alle Cymbals zueinander passen, sondern die auch einen kleinen Preisvorteil bieten. Immer dazu gehören ein Paar HiHat-Cymbals und ein Ride-Cymbal, die von meist einem, aber auch schon mal zwei passenden Crash-Cymbal komplettiert werden. Bewährte Standardgrößen sind dabei 14" für das Hi-Hat-Paar, 20" für das Ride sowie 16" und/oder 18" für die Crash-Cymbals. Natürlich gibt es auch Sets mit anderen Größen, wenn auch nicht so viele.

HiHat-Becken

Die gebräuchlichste Größe beträgt hier 14", aber es gibt natürlich auch größere und kleinere HiHats. Damit die beiden HiHat-Becken nicht aneinander pappen, sollte man das untere HiHat-Becken mithilfe des Schrägstellers an der HiHat-Maschine leicht anschrägen, dann kann die Luft zur Seite entweichen und es kann kein Vakuum entstehen, das die beiden Becken zusammenhalten würde. Einige Hersteller haben eine andere Lösung dafür, indem sie das untere Becken mit einem welligen Rand ausstatten oder einfach einige Löcher hineinbohren.

Ride-Becken

Mit dem Ride-Cymbal wird der Basis-Beat gespielt, wenn er länger tragen soll, beispielsweise bei Balladen oder im Swing. Die Standardgrößen von Ride-Cymbals liegen bei 20" oder 22", je nach Vorliebe, und es gibt auch 21" große Rides. Größere Ride-Cymbals sind dann nicht nur schwerer, sondern klingen auch echt heavy und deep. Ein wichtiger Teil ist die Kuppe, die für Glockenklang-ähnliche Akzente sorgt, daher auch die englische Bezeichnung „Bell“. Dieser Sound lässt sich bei den meisten Ride-Cymbals sehr leicht abrufen und trägt weiter als die Kuppen von Crash-Becken. Wer den Sound nicht braucht und auf lupenreine Ride-Sounds steht, kann sich auch nach einem sogenannten Flat-Ride-Cymbal umsehen, das gar keine Kuppe besitzt. Die meisten Ride-Cymbals erzeugen auch dann noch einen klaren „Ping“-Sound, wenn sie sehr laut gespielt werden. Wer’s aber eher rauschig mag und Crash-ähnliche Beats erzeugen möchte, sollte entweder ein dünneres Ride-Becken oder ein Crash-Ride ausprobieren, das so konzipiert ist, dass Schläge am Rand nicht einfach nur laut dröhnen, sondern einen annehmbaren Crash erzeugen.

Crash-Cymbals

Mit Crash-Becken werden Akzente gesetzt, gebräuchliche Größen sind 16", 17" und 18", es gibt sie in jeder Größe von 13" bis 20". Je dünner Crash-Becken sind, desto schneller sprechen sie an und reagieren auch gut auf leise Schläge. Dickere Becken brauchen mehr Schlagkraft, um ihren vollen Klang zu entfalten. Dafür produzieren sie dann aber auch mehr Höhen und setzen sich auch in lauten Bands gut durch. Im Proberaum, Studio oder in kleineren Clubs sind eher Crash-Becken mit kleinerem Durchmesser zu empfehlen, live hingegen und vor allem bei großen Events haben sich größere und auch dickere Crash-Becken bewährt.

China-, Splash- und Effekt-Cymbals

China-Cymbals haben einen umgebogenen Rand und oft eine eckig geformte Kuppe. Weil der Rand umgebogen ist, werden sie also „verkehrt herum“ aufgehängt. Im Prinzip sorgen sie für Crash-Akzente, die sehr trashig und kaputt klingen und meist vor allem sehr laut! Sie eigenen sich also für besonders heftige Akzente, die man möglichst nur an wenigen Stellen im Song einsetzen sollte, sonst nutzt sich der Klang beim Publikum ab und sorgt nicht mehr für die anfangs hohe Aufmerksamkeit.

Splash-Becken sind eigentlich Crash-Cymbals mit 12" und weniger Durchmesser. Sie sind meist sehr dünn und bieten einen hohen und schnell ausklingenden Crash-Sound, der früher gerne im Jazz benutzt wurde, aber auch bei Pop- und Rock-Drummern beliebt ist, wenn ungewöhnliche Akzente gesetzt werden sollen, die nicht so laut und kaputt klingen wie bei Chinas.

Mit Effekt-Cymbals kann wirklich ungewöhnlichen Sound erzeugen. Metallische Klänge, die man selten zu hören bekommt und sehr spacig klingen können, bereichern mit den unterschiedlichsten Effekt-Cymbals jedes Drum Kit. Sehr abgefahrene Klänge erzeugt beispielsweise das Spiral Trash von Zildjian, das aussieht wie mit dem Dosenöffner zerschnitten. Oft sind Effekt-Becken mit Löchern und Schlitzen „verziert“, um so einen bestimmten Sound zu erzeugen. Hier finden sich aber auch Bell-Becken, die eigentlich nur aus der Kuppe eines Ride-Beckens bestehen, oder Gongs, die mit einem dicken Filz- oder Gummi-Schlägel angespielt werden sollten. Um einen einfachen Effekt-Sound ohne Spezial-Becken zu erreichen, kann man auch mal probieren, ein Splash direkt auf ein Crash zu legen.

Percussion-Cymbals, die auch mit der Hand gespielt werden können, finden Sie in der Shop-Kategorie Percussion.