Schlagzeug Zubehör ist ein zentraler Bestandteil jedes Drum-Setups. Kaum ein Instrument bietet so viele Möglichkeiten zur Anpassung, Erweiterung und klanglichen Feinabstimmung. Vom Üben über das Stimmen bis hin zur Mikrofonierung oder zum Gehörschutz – das richtige Zubehör erleichtert den Alltag, verbessert den Sound und schützt Material und Gehör.
Da Drums zu den Instrumenten mit den meisten Zubehör- und Ersatzteilen gehören, findest du bei MUSIC STORE professional eine besonders umfangreiche Auswahl – von grundlegenden Tools für Einsteiger bis hin zu spezialisierten Lösungen für Studio, Bühne und Proberaum.
Practice Pads und Metronome gehören zur Grundausstattung jedes Drummers. Practice Pads ermöglichen das Üben von Rudiments, Technik und Bewegungsabläufen bei stark reduzierter Lautstärke – ideal für Zuhause, Backstage oder unterwegs.
Metronome unterstützen beim Timing-Training, beim Erarbeiten neuer Grooves oder beim Zusammenspiel mit anderen Musikern. Sie kommen sowohl beim Üben als auch live oder im Studio zum Einsatz, wenn ein stabiles Tempo gefragt ist.
Halterungen, Multiklammern und Schrauben sorgen dafür, dass das Drumset stabil steht und sich flexibel erweitern lässt. Ob zusätzliche Toms, Percussion-Add-ons wie Cowbells oder Wood Blocks – mit dem passenden Zubehör lässt sich nahezu jedes Setup individuell anpassen.
Neben klassischen Halteklammern findest du hier auch spezielle Adapter für Stative sowie Schrauben und Kleinteile für Wartung und Ersatz. Für Ständer-Montagen lohnt sich außerdem ein Blick in die Halterungen/Klammern, wenn du Instrumente oder Add-ons sauber ins Set integrieren möchtest.
Stimmschlüssel sind unverzichtbar, um Snare, Toms und Bass Drum korrekt zu stimmen. Sie ermöglichen das gleichmäßige Spannen der Stimmschrauben und sind damit entscheidend für Ansprache, Tonhöhe und Sustain.
Je nach Einsatz gibt es klassische Vierkantschlüssel, ergonomische Varianten, High-Tension-Keys für Marching Drums oder sogar Bit-Aufsätze für Akkuschrauber.
Snare Teppiche beeinflussen maßgeblich die Ansprache, den Buzz und den Grundcharakter einer Snare Drum. Material, Drahtstärke und Anzahl der Spiralen haben direkten Einfluss auf Sensibilität und Klangbild.
Ein Austausch oder Upgrade lohnt sich besonders, wenn die Snare präziser reagieren oder klanglich angepasst werden soll.
Drum-Mikrofone sind speziell auf die hohen Schalldrücke und schnellen Transienten von Schlaginstrumenten ausgelegt. Sie kommen sowohl bei Live-Auftritten als auch bei Studioaufnahmen zum Einsatz.
Neben Einzelmikrofonen für Bass Drum, Snare oder Overheads sind Komplett-Sets eine praktische Lösung für Proberaum und Bühne.
Gehörschutz ist für Drummer besonders wichtig, da sie dauerhaft hohen Lautstärken ausgesetzt sind. Filter-Gehörschutz dämpft den Pegel gleichmäßig, ohne den Klang stark zu verfälschen.
Auch für Konzertbesucher sowie für Kinder gibt es passende Lösungen – vom einfachen Ohrstöpsel bis zum Kapselgehörschutz.
Dämpfer, Gel-Pads und Dämpfringe helfen dabei, Obertöne zu kontrollieren und den Drum-Sound gezielt zu formen. Bass-Drum-Patches schützen das Fell vor Abnutzung durch den Schlägel.
Im Bereich Becken-Zubehör finden sich außerdem Filze, Sleeves, Becken-Nieten und Reinigungsmittel.
Spannreifen und Tomaufhängungen beeinflussen sowohl die Stabilität als auch den Klang eines Drumsets. Unterschiedliche Materialien und Bauformen verändern Sustain und Spielgefühl.
Sie eignen sich als Ersatzteile, für Reparaturen oder gezielte Upgrades bestehender Trommeln.
Als Einsteiger lohnt es sich, zuerst in Zubehör zu investieren, das dir Üben, Stimmen und Alltag erleichtert. Damit bekommst du schnell einen besseren Sound und machst schneller Fortschritte.
Tipp: Wenn dein Set „komisch“ klingt, ist oft nicht das Drum schuld – sondern Stimmung, Teppich oder Dämpfung. Genau dort bringt Zubehör am schnellsten etwas.
Practice Pads sind ideal, um Rudiments, Kontrolle und Ausdauer zu trainieren – ohne die Lautstärke eines kompletten Drumsets. Gerade für Technik und Warm-ups sind Pads unschlagbar.
Tipp: Ein Pad mit mittlerem Rebound ist am vielseitigsten – zu „bouncy“ kaschiert Technikfehler, zu „tot“ frustriert anfangs.
Ein Metronom macht Timing messbar. Es hilft dir, stabil im Tempo zu bleiben, saubere Übergänge zu spielen und Grooves wirklich „tight“ zu bekommen – solo wie in der Band.
Praxis-Tipp: Übe nicht nur „zum Click“, sondern auch mit Lücken (z. B. 1 Takt Click, 1 Takt Pause). Das trainiert echtes internes Timing.
Gutes Stimmen beginnt damit, die Stimmschrauben gleichmäßig anzuziehen. Arbeite in kleinen Schritten (z. B. Viertelumdrehungen) und gehe im Sternmuster über das Fell. So bleibt die Spannung ausgewogen.
Tipp: Für einen schnellen Check: gleiche Tonhöhe an jeder Schraube „abtappen“ – kleine Abweichungen hörst du sofort.
Ein Snare Teppich beeinflusst Ansprache, Sensibilität und Buzz. Wenn die Snare nicht sauber anspricht, „scheppert“ oder zu träge wirkt, kann ein anderer Teppich sehr viel bewirken – oft günstiger als ein neues Instrument.
Tipp: Achte auf die passende Größe (z. B. 14") und darauf, dass der Teppich mittig sitzt und nicht „zieht“.
Mit Klammern und Haltern baust du dein Set modular aus – z. B. mit Cowbell, Woodblock, Splash, Tambourine oder zusätzlichem Tom. Wichtig ist, dass Halter zu deinem Hardware-Durchmesser passen und stabil klemmen.
Tipp: Plane Gewicht und Hebelkräfte ein – lieber eine stabile Klammer/Position als „wacklige“ Lösungen am Rand.
Für den Einstieg ist ein komplettes Drum-Mikrofon-Set oft die schnellste Lösung: Bass Drum, Snare, Toms plus Overheads. Für bessere Ergebnisse kannst du später gezielt einzelne Mikros upgraden.
Tipp: Schon mit wenigen Mikros (Kick + Overheads) bekommst du oft einen sehr musikalischen Sound, wenn die Positionen stimmen.
Welche Dämpfung „besser“ ist, hängt vom Ziel ab: Kontrolle (weniger Ringing), kürzeres Sustain oder ein trockenerer, fokussierter Sound. Oft reicht schon eine leichte Dämpfung.
Tipp: Starte minimal: erst Stimmung optimieren, dann kleine Dämpfung hinzufügen – nicht umgekehrt.
Bass Drum Patches schützen das Fell vor Abnutzung durch den Schlägel und können zusätzlich den Attack betonen. Das lohnt sich besonders bei häufigem Spielen, harter Beater-Fläche oder wenn du live/studio einen definierteren Kick-Anschlag willst.
Tipp: Positioniere den Patch exakt dort, wo der Beater auftrifft – sonst kann der Schlägel am Rand „klicken“.
Für Drummer ist Filter-Gehörschutz meist die beste Wahl: Er dämpft gleichmäßig und erhält die Klangbalance besser als einfache Schaumstöpsel. So hörst du dein Set und die Band weiterhin „natürlich“, aber deutlich leiser.
Tipp: Lieber regelmäßig mit moderater Dämpfung schützen als selten mit „zu viel“ – das steigert die Akzeptanz im Alltag.