Die Ibanez Iron Label Iron Label RGIX6FDLB-NLB Northern Lights Burst ist eine erstklassige Metal-Gitarre, die nicht nur mit dem trendigen Finish, sondern auch mit erstklassigen Sounds und schnittigem Spielkomfort überzeugt. Hierbei setzt Ibanez auf Esche und Laurel Burl für Korpus und Decke, während der geschraubte Hals aus Ahorn und Amaranth gefertigt wird. Das griffige "Nitro Wizard"-Profil lässt jedes Riff und Lick auf dem Ebenholz-Griffbrett wie von alleine aus den Fingern gehen, wobei Luminescent Side Dots auch auf dunklen Bühnen für beste Orientierung zwischen den 24 Bünden sorgen zwei DiMarzio Fusion Edge Humbucker in Hals- und Steg-Position liefern am Verstärker tighte Metal-Sounds auch bei Drop-Tunings. Dank der Option zum Coil Split stehen außerdem authentische Single Coil Sounds bereit. Nicht zuletzt verfügt die Ibanez Iron Label RGIX6FDLB Northern Lights Burst über die Ibanez Gibraltar Standard II Brücke und Gotoh MG-T Locking Tuner.
Ibanez Iron Label RGIX6FDLB-NLB Northern Lights BurstIch selbst spiele seit über 40 Jahren Gitarre im Rockbereich, junge Menschen würden dies wohl als Oldschool bezeichnen. Die Idole liegen so bei Malmsteen, Gary Moore, Van Halen und Steve Lynch und Dan Huff.
Zur Gitarre..
Diese wurde 15 Minuten vor der angekündigten Lieferzeit von DHL geliefert. Das kommt nicht alle Tage vor, Respekt. Habe mich gleich mal ans Auspacken gemacht.
Die Gitarre schaut wirklich sehr schön aus…. Und sie ist auch ganz schön schwer. Habe nicht schlecht gestaunt, als ich sie aus dem Karton gehoben habe.
Kurz noch die Einstellung justieren (so war mir die Saitenlage zu hoch) und los gehts.
Der Nitro Wizard Hals ist wirklich toll bespielbar, die Fusion Edge Pickups gefallen mir besser als die bei teureren Ibanez Modellen inzwischen übliche „Tone Zone, Air Norten“ Kombination.
Gerade bei Solos in der Halsposition gefällt er mir unglaublich gut, da kann der Air Norton nicht mithalten. In der Stegpostition hat der Tone Zone mehr Bass und Fülle als der Fusion Edge, was ich aber nicht unbedingt als Vorteil empfinde. Ist aber Geschmackssache.
Für Cleansounds macht sich der Coil Splitt sehr positiv bemerkbar, auch hier klingen die Fusion Edge sehr schön.
Die Verarbeitsqualität der Hardwareteile empfinde ich als Suboptimal, da fehlt mir ein wenig die Liebe.
Das Edge-Zero II Tremolo ist zwar verstimmungsfrei, qualitativ aber nicht unbedingt der Oberhammer.
Die Feinstimmer sind erst nach dem massiven Einsatz von Öl überhaupt drehbar, diese waren ab Werk fast alle fest. Auch liegen sie sehr eng zusammen, das macht das stimmen auch nicht leichter… und nein, ich habe keine „Wurstfinger“.
Eine Feststellschraube des Klemmsattels war bereits ausgeleiert, der Sechskantschlüssel greift kaum noch und eine Schraube des Steg Pickups war so festgedonnert, das diese beim Versuch den Pickup zu verstellen ausriss.
……………. Indonesien lässt Grüßen.
Das Holz ist aber sauber Verarbeitet und die Lackierung auch ohne Tadel, soweit ich das beurteilen kann.
Trotz dieser kleinen Ärgernisse gibts von mir eine klare Kaufempfehlung. Das Teil liegt gut in der Hand, schaut Super aus und auch Soundmäßig gibts nix auszusetzen.
Werde sie gleich mal für Solos beim nächsten Album einsetzen.
Die Bilder werdem dem Original bei weitem nicht gerecht.
Das Finish ist nicht so dumpf, wie es scheint. Es handelt sich um hochglanz Lack.
Bitte unbedingt nach weiteren Bildern googeln.
Ich würde dir Farbe als 3-coloured Burst beschreiben. Außen dunkeles Lila/Blau,
dann ins leicht rötlich-braune übergehend und im Kern helles Goldbraun.
Die Decke hat eine wundervolle Maserung. Optisch der helle Wahnsinn.
Einzig das Binding ist nicht voll überzeugend. Am Hals leider nur mit weißer Farbe
aufgemalt und das nicht ganz gleichmäßig. Soll beudeten mal mehr und mal weniger Farbe,
jedoch nie "kahlen" Stellen. Sonst ist die Verarbeitung, wie für ein mittelpreisiges Instrument zu erwarten, super.
Die Bestpielbarkeit ist top, weder Kopf-, noch Bachlastig, aber aufgrund
der Esche etwas schwerer. Sogar ein wenig schwerer als meine Gibson Les Paul mit Weight Relief.
Die Tonabnehmer sind sehr gut, jedoch nicht ganz mein Geschmack. Deshalb mussten sie für 2 Seymour Duncan weichen.
Der Umbau war auch wirklich easy, selbst für mich als Lötanfänger.
Der Schalter zum Coil-Tap ist ein schönes extra. Die Mechaniken sind eine Wucht und meine ersten Lockingtuner.
Blitzschneller Saitenwechsel. Die Idee mit den im Dunkeln leuchtenden Sidedots finde ich klasse, muss sich aber erst bei Auftritten unter Beweis stellen.
Ein wie schon so oft von mir erwähnt wunderschönes Instrument, welches ich wärmstens weiterempfehlen kann.