Mit dem NTS-3 Kaoss Pad Kit präsentiert Korg die neueste Version des beliebten Touchcontroller-Effektgerätes. Im Jahr 1999 stellte Korg das erste Kaoss Pad vor, das sich fortan großer Beliebtheit erfreuen sollte. Das NTS-3 Kaoss Pad Kit verfügt über genug Rechenpower um vier Effekte gleichzeitig zu erzeugen. Zur Auswahl stehen insgesamt 35 Effekte, die sich aus 5x Filter, 6x Modulation, 4x Delay, 5x Reverb, 5x Special, 7x Mastering und 3x OSC zusammensetzen. Bei Special handelt es sich u.a. um Algorithmen wie Looper, Grainshifter oder Vinyl Break. Die OSC Algos kennt man aus der Kaossilator-Reihe. Sämtliche Effekte kommen mit erstaunlich wenig Parametern aus, diese werden primär zweidimensional mit dem X/Y Touchcontroller und dem FX Depth Slider eingestellt. An Speicherplätze für Effektkombinationen wurde auch gedacht; jeweils 100 Factory und 100 User Presets, also insgesamt 200 Presets sind implementiert. Einige Programme des NTS-3 müssen sich an einem Tempo orientieren. Dies erfolgt wahlweise über den Sync-Eingang oder mit dem Tap Tempo Taster. Die Audioein- und Ausgänge sind als 3,5mm Stereoklinke ausgeführt. Wer seinem Live- oder DJ-Setup buchstäblich mit einem Fingerstreich ein paar coole Effekte hinzufügen möchte ist mit dem NTS-3 Kaoss Pad Kit gut beraten. Bevor man dem „Streichel-Effekt“ loslegt, will dieses DIY-Kit (do it yourself) aufgebaut werden. Es sind keine Lötarbeiten erforderlich: Seitenteile, Boden- und Bedienplatte werden rundum die fertig aufgebaut gelieferte Platine einfach zusammengesteckt und miteinander verschraubt. Eine Aufbauanleitung und ein Schraubenzieher liegen dem Kit bei.
KORG Nu:Tekt NTS-3 kaoss pad Kit - Das kaoss pad zum Selberbauen!
Nu:Tekt NTS-3 kaoss pad kit - Assembly Tutorial
Herstellerinformationen
MUSIK MEYER GmbH Industriestr. 20 35041 Marburg Germany info@musik-meyer.de https://www.musik-meyer.de/
Im einen oder anderen Musikvideo habe ich den älteren Vorläufer KAOSS PAD 3 gesehen und ihn schon länger auf der "ToHave"-Liste stehen. Als ich nun das NTS3-KAOSSPAD KIT für einen deutlich schmaleren Groschen sah, habe ich gleich zugegriffen, auch wenn die Features nicht ganz die gleichen sind wie beim Vorgänger.
Das das Teil selbst zusammengebaut werden muss, stellte für mich kein Hindernis dar und bereitete mir ein paar Minuten nicer Freude.
Hin und wieder schalte ich es zwischen einen Synthesizer und spiele damit rum, da ich in Sachen Synthese allerdings derzeit genug zu lernen habe, wird das tiefere Einlesen ins Gerät noch ein wenig dauern. Aber das intuitive Grundprinzip ist verstanden und wirkt hier und da bereits mit, wenn ich noch einen oder zwei Finger übrig habe. Die Palette der Effekte/Presets ist immens, und wem das nicht reicht, der kann sein KAOSSPAD auch noch selbst über das logueSDK mit eigenen Effekt-Kreationen füttern.
Dieses Gerät ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden, der Hardware-Effekte vorzieht, aber auch zum einfachen "rumwischen" und austesten ein guter Geselle beim Zeitverbringen.
Features
Verarbeitung
Bedienung
Preis/Leistung
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