Mit dem NTS-3 Kaoss Pad Kit präsentiert Korg die neueste Version des beliebten Touchcontroller-Effektgerätes. Im Jahr 1999 stellte Korg das erste Kaoss Pad vor, das sich fortan großer Beliebtheit erfreuen sollte. Das NTS-3 Kaoss Pad Kit verfügt über genug Rechenpower
Korg NTS-3 Kaoss Pad KitIm einen oder anderen Musikvideo habe ich den älteren Vorläufer KAOSS PAD 3 gesehen und ihn schon länger auf der "ToHave"-Liste stehen. Als ich nun das NTS3-KAOSSPAD KIT für einen deutlich schmaleren Groschen sah, habe ich gleich zugegriffen, auch wenn die Features nicht ganz die gleichen sind wie beim Vorgänger.
Das das Teil selbst zusammengebaut werden muss, stellte für mich kein Hindernis dar und bereitete mir ein paar Minuten nicer Freude.
Hin und wieder schalte ich es zwischen einen Synthesizer und spiele damit rum, da ich in Sachen Synthese allerdings derzeit genug zu lernen habe, wird das tiefere Einlesen ins Gerät noch ein wenig dauern. Aber das intuitive Grundprinzip ist verstanden und wirkt hier und da bereits mit, wenn ich noch einen oder zwei Finger übrig habe. Die Palette der Effekte/Presets ist immens, und wem das nicht reicht, der kann sein KAOSSPAD auch noch selbst über das logueSDK mit eigenen Effekt-Kreationen füttern.
Dieses Gerät ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden, der Hardware-Effekte vorzieht, aber auch zum einfachen "rumwischen" und austesten ein guter Geselle beim Zeitverbringen.
Die Effekte klingen gut und die Bedienung geht leicht von der Hand. Was mich etwas stört: Es gibt keine extra "Hold" Taste. Man muss immer das Pad und den dazu gehörigen "FX" Button drücken, dann ist der Effekt aber gesperrt und man kann ihn nicht mehr verändern sondern muss ihn erst wieder entsperren. Man sollte auch beachten ein gutes USB Netzteil zu nutzen, ansonsten kann es zu Störsignalen kommen.