Der Mayones Jabba 422 PF Vintage White ist ein klassisch konzipierter E-Bass, der traditionelle Designelemente mit modernen Konstruktions- und Ausstattungsdetails verbindet. Dementsprechend besitzt der E-Bass einen Erlekorpus im gewohnten Offset-Design und einen sechsfach geschraubten Ahornhals mit Pau-Ferro-Griffbrett. Hierbei versprechen ein schlankes "C"-Profil und der Vintage-orientierte Griffbrettradius von 7.5" (191 mm) ein wendiges Spielgefühl für nahezu jede Spieltechnik. Am Bassverstärker sorgen zwei Nordstrand NJ4SE Pickups und die aktive Mayones Mayo M-BP2 2-Band-Klangregelung für ein besonders vielseitiges Klangspektrum, das sowohl klassische als auch moderne Stilistiken des Rock, Blues, Funk, Jazz und Metal bedient. Nicht zuletzt ist der Mayones Jabba 422 PF Vintage White mit der massiv gebauten Mayones Vintage Bassbrücke und präzisen Hipshot Ultralite Bassmechaniken ausgestattet.
Gehalten im traditionellen Offset-Design, verfügt der Mayones Jabba 422 PF Vintage White über eine traditionelle Holzauswahl mit Erlekorpus, Ahornhals und Pau-Ferro-Griffbrett. Ein Tribut an die moderne ist hierbei die sechsfache Halsverschraubung, die eine besonders stabile Verbindung zum Korpus garantiert und so das harmonisch-knackige Klangverhalten des Viersaiters unterstützt. Außerdem versprechen das schlanke "C"-Halsprofil und der rundliche 7.5" Griffbrettradius (191 mm) ein wendiges Handling mit Vintage-Feeling.
Die elektrische Tonwandlung des Mayones Jabba 422 PF Vintage White übernehmen zwei Nordstrand NJ4SE Pickups, die als Split-Coil-Humbucker mit dem typischen Single-Coil-Charakter aufwarten, ohne dabei anfällig für Störgeräusche zu sein. Dementsprechend überzeugt der Viersaiter mit einem wohl definierten Klangbild, dessen Vielseitigkeit vom satten Bassfundament der Mittel-Pickups bis hin zur drahtigen Durchsetzungskraft des Stegtonabnehmers reicht. Zum präzisen Anpassen des Klangs ist außerdem eine aktive Mayones Mayo M-BP2 2-and-Klangregelung an Bord, die auf Wunsch für den reinen Passiv-Sound des Basses umgangen werden kann.
Nicht zuletzt überzeugt der Mayones Jabba 422 PF Vintage White mit einer hochwertigen und zuverlässigen Hardware-Ausstattung. Auf dem Korpus kommt dementsprechend die massive Mayones Vintage Bassbrücke zum Einsatz, die eine optimale Einstellung von Intonation und Saitenlage garantiert, während an der Kopfplatte vier Hipshot Ultralite Mechaniken ein exaktes und stabiles Tuning versprechen. Außerdem ist der Viersaiter mit Schaller S-Locks ausgestattet, die den Bass sicher am Gurt halten.
Mayones Jabba 422 PF Vintage WhiteDer Mayones Jabba 422 PF ist wirklich ein Schmuckstück. Ich habe viele Jahre einen Warwick gespielt, der leider einem Übungsraumbrand zum Opfer gefallen ist, den ich aber sehr geliebt habe. D.h. der Ersatz hatte es schwer bei mir. Aber schon als ich den Jabba das erste Mal in der Hand hatte, war ich hellauf begeistert. Die Spielbarkeit ist wirklich grandios, man möchte fast sagen, er spielt von allein. Obwohl der Hals etwas breiter ist als gewohnt, läßt er sich in allen Lagen gut greifen, man kann sehr schnell rauf und runter gleiten, der Hals ist supersanft geschliffen, fühlt sich fast an wie Seide.
Das macht das Spielen sehr konfortable und leicht! Die ganz hohen Lagen sind für kleine Hände etwas schwieriger zu erreichen, aber die Absenkung im Hals mindert das Problem. Für Menschen mit Rückenproblemen, wie mich, ist ein Pluspunkt zudem das geringe Gewicht, 5kg kann man durchaus mal ne Weile umhängen haben.
Der Sound ist ebenfalls fantastisch, auch wenn ich persönlich keine 5 Klangregelungen brauche, das war für mich eher gewöhnungsbedürftig. Schon ohne Verstärkung singt der Bass, für mich immer ein gutes Zeichen, weil das Holz selber schon einen sehr schönen Ton macht, den die Pick-ups nur noch verarbeiten müssen. Der Bass ist megasensibel, schon kleinste Zupfveränderungen machen einen Riesenunterschied, man also kann sehr dynamisch spielen und auch sehr leise gespielte Töne klingen richtig gut.
Außerdem ist der Jabba 422 PF eine wirkliche Schönheit. Ich habe das Vintage White Finish mit rotem Schlagbrett gewählt sowie die Pau Ferro Variante für das Griffbrett. Er ist super verarbeitet, der Hals 6x verschraubt, so dass die klangliche Übertragung Hals-Corpus fast wie aus einem Stück ist...
Ein Minuspunkt (der aber den Sternen keinen Abbruch tut) betrifft den Gigbag: der ist zwar insgesamt toll, sehr stabil und so verstärkt, dass man eigentlich kein Case mehr braucht, leider fehlt aber vorne ein Griff, sodass das Anheben manchmal etwas mühselig ist, auch weil der Gigbag (oder ist es das Gigbag??) durch die Verstärkung selber einiges an Gewicht bringt.
Kurz und knapp: ich finde den Bass fantastisch. Und klar, sowas kriegt man nicht für lau.