Mit dem Queen
Der linke Kanal, basierend auf dem legendären Klon Centaur, überzeugt durch hohe Transparenz und weichen Drive. Der Horseman lässt sich mit Gain-, Treble- und Output-Reglern exakt formen und liefert kristallkrale Brillanz in den Höhen. Durch längeres Drücken des Fußschalters (ca. 1,5 Sekunden) wird der „Silver Mode“ aktiviert, der eine alternative Schaltung mit erweiterter Gain-Range bietet – ideal für mehr Durchsetzungskraft oder singende Leads. Der Gold-Mode bietet hingegen den typischen, leicht transparenten Overdrive, der sich auch hervorragend als Always-On-Pedal vor einem Amp eignet.
Der rechte Kanal basiert auf dem berühmten Bluesbreaker-Schaltkreis, bekannt für seine dezente Sättigung und offene Dynamik. Auch hier sorgt ein zusätzlicher „Shine“-Modus (per Fußschalter-Hold) für einen brillanteren Klang, der Höhen leicht boostet und für mehr Klarheit in cleanen oder crunchigen Settings sorgt. Beide Kanäle ergänzen sich hervorragend – entweder einzeln oder kombiniert.
Per Schalter lässt sich die Signalreihenfolge (Morning Star → Horseman oder umgekehrt) beliebig anpassen – so last sich das Pedal je nach Bedarf auf das eigene Setup optimal abstimmen. Auf der Rückseite finden sich zusätzlich zwei weitere Optionen: Der BF/TB-Schalter erlaubt die Auswahl zwischen Buffer- und True-Bypass, während der IFS/NORMAL-Schalter die FET-Eingangsstufe aktiviert und das Signal verstärkt,