Mit der SE John Mayer
Natürlich folgt das Body Shaping des Pappelkorpus den ergonomischen Vorgaben des Originals und bietet sowohl im Stehen als auch im Sitzen ein komfortables Spielgefühl dank praktischer Forearm
Als wichtigstes Erkennungsmerkmal einer waschechten PRS-Gitarre dürfen klassische Bird
Für passende Sounds in allen Lagen sorgen drei 635JM "S" Single Coils in Hals-, Mittel und Stegposition der PRS SE
PRS SE John Mayer Silver Sky MN Overland GrayWarum gab es kein solche Furore (von Begeisterung bis Shitstorm) als andere Marken S-Type Gitarren gebaut haben? Vermutlich weil PRS sehr viel von Marketing und Imagepflege verstehen, und noch dazu ein ernstzunehmende Konkurrent ist.
Diese Gitarre ist ein wundervolle Arbeitsgerät. Ich spiele sie seit einige Monaten jetzt. Gut gebaut, bis hin zu kleine Details. Die Gitarre ist leicht, liegt angenehm in der Hand, ist äußerst angenehm zu spielen und hat ein beeindruckende Klang - vielleicht etwas mehr "Scoop" als vergleichbares aus der Player oder Vintera Series. Aus meine Sicht, haben wir wir hier ein Single-Coil Sound, der etwas anders ist als der Strat-Klassiker, und dazu Sustain das Freude macht.
In der Verarbeitung ist einzig die Drehknöpfe auf dem Potties zu bemängeln - der untere Tellerbereich dreht sich nicht parallel zur Scratchplate. Ich musste den Action ein wenig Höher stellen wegen Frettbuzz auf A und tiefe E-Seite. Wenn ich das neben alles was gut ist an diese Gitarre, dann kann ich durchaus damit leben.
Die Farbauswahl bislang ist klein, und manche Farbe ist so "In your Face" das es ein Statement in sich ist. Wer es mag...
Bei der US Core Version für knapp 2800€ gibt es da mehr Auswahl. Die Core Version habe ich auch im Laden gespielt. Klar ist sie besser, aber diese SE ist ein würdige Vertreter im bezahlbaren Bereich. Außerdem hätte ich Bauchschmerzen jedes Mal wenn ich ein so teures Gitarre auf der Bühne oder zur Probe hin und her schleppe.
Von mit gibt es ein klare Kaufempfehlung
Ich bin vom Handling und vom Klang begeistert - die Silver Sky SE klingt absolut nach John Mayer. Getestet habe ich die Gitarre ausgiebig über den Neural Amp Modeler und verschiedene Neural DSP-Plugins. Das Instrument ist sehr gut eingestellt (Danke PRS und Music Store!) und lässt sich super spielen. Gerade die Positionen 4 und 5 klingen traumhaft.
Leider wurde am Übergang von Body zum Hals nicht gut in der Fabrik gearbeitet - ein wenig mehr Mühe beim Schleifen hätte einen saubereren Übergang ermöglicht. So hat sie in der Kurve am Übergang zum Hals eine kleine Lacknase und auf der anderen Seite im Lack einen Microriss. Klanglich ist die Gitarre aber so toll, dass ich darüber hinwegsehen kann. Ich möchte die Gitarre spielen und nicht als Kunstobjekt sammeln.
Für mich hat die Silver Sky SE einen tollen eigenen (Klang)Charakter und sie wird mit den Jahren sowieso Spuren wie Dings and Dongs erhalten. Wer John Mayer mag, liegt hier richtig. Wer Blues und Rock liebt, bekommt mit der Silver Sky SE eine fantastische Gitarre, die nach einem deutlich höheren Preissegment klingt.
Als ich die Gitarre bekommen habe, war ich erst skeptisch bei all den Plastik. Saiten gewechselt, eingeölt, eingestellt und ab ging’s!
Der Sound ist super gut und ziemlich dynamisch. Die Bässe sind sehr direkt. Das neckprofil ist nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Hendrix chords gehen damit ganz gut.
Super Gitarre zu einem guten Preis, top!
Erst einmal musste die Gute umfangreich eingestellt werden - da war einiges im Argen. Man hat das Gefühl ein wertiges, stimmiges Instrument in der Hand zu haben. Im Vergleich zu einer Nash schwingt sie hervorragend und spielt sich wie Butter. ich hatte auch schon US Made Silver Sky - meiner Meinung nach mach sich die SE Version besser - irgendwie eleganter, spielfreudiger und hervorragende, natürlicher klingende Pickups. Für jeden der Bock hat und etwas Geduld für die stimmige Einstellung mitbringt - eine klare Empfehlung.
Ich bin seit vielen Jahren ein obsessiver Fender-Spieler – mein Ohr sucht automatisch nach Fender-typischen Klängen, egal welche Gitarre ich anteste. Lange habe ich die PRS John Mayer Silver Sky USA-Modelle mit den SE-Versionen verglichen. Natürlich sind die US-Modelle sehr gut und vielleicht noch sorgfältiger gebaut, aber genau diese Sorgfalt sehe ich auch bei den SE-Modellen. Ja, die Materialien sind günstiger, aber die Verarbeitung und der Aufwand sind trotzdem beeindruckend – und das schätze ich sehr.
Was mich dabei besonders fasziniert: Die SE-Modelle klingen einerseits wie eine Fender Stratocaster, aber eben nicht komplett – sie haben ihren ganz eigenen PRS-Charakter. Genau diese Mischung macht sie so attraktiv.
Eine Gitarre wähle ich immer nach dem persönlichen „Match“ aus: Halsgefühl, Spielkomfort und ob die Töne, die ich im Kopf habe, auch aus dem Verstärker kommen. Das ist wie Liebe auf den ersten Blick. Genau dieses Gefühl hatte ich bei beiden SE-Modellen: Dragon Fruit mit Palisander-Griffbrett und Nylon Blue mit Ahorn-Griffbrett.
Die Dragon Fruit habe ich auf der Bühne und im Studio gespielt – sie reagiert wunderbar auf Effekte und Pedale. Diese Erfahrung hat mich dazu gebracht, später auch die Nylon Blue zu kaufen. Der Unterschied ist klar hörbar:
• Ahornhals (Maple): heller, knackiger, mehr „Snap“ (direkter, klarer Anschlag), sehr präsent.
• Palisanderhals (Rosewood): wärmer, runder, klassischer.
Beide klingen ein bisschen wie eine Strat, aber eben nicht komplett – sie haben diese PRS-eigene Würze.
Ich kann ehrlich gesagt bis heute nicht ganz verstehen, wie PRS es schafft, diese Gitarren zu so einem Preis anzubieten – und trotzdem mit einer Verarbeitung und Liebe zum Detail, die man in dieser Preisklasse selten sieht. Natürlich gibt es Unterschiede zu den USA-Modellen, vor allem bei Materialien und Nuancen im Klang. Aber genau hier zeigt sich, dass PRS den Musiker und sein Budget respektiert: Man bekommt ein Instrument, das mit echter Sorgfalt gebaut wurde, das inspiriert und einfach Spaß macht zu spielen. Für mich sind sie ein Geheimtipp – Preis, Verarbeitung und Klang sind einfach großartig.