Mit Step präsentiert Polyend einen samplebasierten Drumcomputer im Pedalformat. Die Arbeitsweise kombiniert die klassische TR-Grid Programmierung, wie die meisten Drumcomputer sie heutzutage anbieten und die komfortable Umschaltung von Rhythmen per Fußschalter, wie sie von den reinen Preset-Drum Machines aus der Gitarrensparte angeboten werden. Die Rhythmen (Pattern) sind in Songs organisiert. Insgesamt sind bis zu 1000 Songs speicherbar, die jeweils 16 Pattern enthalten. Ein Pattern hat eine Länge von 16 Schritten und besteht aus vier Spuren. Ab Werk enthält Step über 250 Factory Pattern aus 18 Genres. Die Klangerzeugung basiert vollständig auf Samples; über 1500 Samples sind in 170 Drum Kits abgelegt. Für weitere Samples und Drumkits ist mehr als genug Speicher vorhanden. Für jede Spur gibt es etliche Parameter, mit denen man Einfluss auf das ausgewählte Sample nehmen kann. Neben Lautstärke, Panorama, Samplerate Reduction, FX Send, Filter und Overdrive hat man Zugriff auf Sample-typische Einstellungen wie Start- und Endpunkt oder Tuning. Der Sequenzer ist mit verschiedenen MIDI-Effekten wie z.B. Chance (Wahrscheinlichkeit), Randomizer (Zufall), Step (Wiederholung einzelner Trigger) und Repeater (Wiederholung von Sequenzerschritten) ausgestattet. Diese bringen Abwechslung in die Pattern ohne dass ein weiteres Pattern programmiert werden müsste. Die Anschlüsse von Step dürften selbsterklärend sein, der Audioeingang verarbeitet Mono- und Stereo-Signale mit Line- oder Gitarre/Bass-Pegel. Der Audioeingang führt den Pedal-Drummer seinem eigentlichen Verwendungszweck als Bindeglied zwischen Pegelaufbereitung und rhythmischer Begleitung zu. Wem ein Drumcomputer zu komplex ist und ein Preset-Pedal zu wenig bietet findet hier genau die richtige Nische aus beiden Welten umz.B. die Jam Session am Bass mit eigenständigen Grooves zu ergänzen.
Introducing Polyend Step
Recreating Radiohead Beats | Polyend Step Peal Demo
Kein Netzteil mitgeliefert->O.K. Flexibler (9-18V/500mA) Power-Anschluss-> Kompromiss. Wenn der sauber funktionieren würde, wäre es ein Kompromiss. Aber: Beispielsweise ein Digitakt Elektron PSU-3c (12V/2,0A out) funktioniert (wie weitere geteste DC-Netzteile) nicht. Am stabilsten läuft das gerade mit einer Baseus Power Bank (65W, 20.000 mAh) und einem 12V USB Converter von Hama. Vielleicht kann das ja über ein FW-Update gefixt werden (Power over USB-C wäre natürlich Mega). Ein Kopfhörer Ausgang steht auch noch auf der Wunschliste.
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