
Der MX-180 war für Jahrzehnte das Aushängeschild der Rodec Clubmixer-Serie. In Form des Rodec BUNK 01 sind sein legendärer Phono/Line-Vorverstärker und der Equalizer in einer neuen, ansprechenden Konfiguration nun wieder erhältlich. HiFi-Fans werden nicht nur die großzügige Klangbühne mit präziser Abbildung und warmer, detailreicher Wiedergabe zu schätzen wissen, sondern auch das optisch ansprechende Gehäuse aus massivem Holz, das von der niederländischen Holzmöbeldesignerin Eletta Daemen entworfen und gefertigt wurde.
Rodec hat die Technik weiterentwickelt und neben der beliebten Eingangsstufe des MX-180 eine zweite, diskrete Phonostufe hinzugefügt. Diese zweite Phonostufe bietet alternativ zum typischen MX-180 Sound einen tieferen und entspannteren Klang, der die ursprünglich eher für Partys ausgelegte Rodec-Stufe hervorragend ergänzt. Durch einen einfachen Knopfdruck kann zwischen den beiden Phonostufen umgeschaltet werden.
Neu hinzugekommen ist auch eine zusätzliche Verstärkung

In den frühen 1980er Jahren prägten die RODEC SoundMachines SM200 und SM300 den Pro-Audio-Markt. Ihre Nachfolger waren die Modelle der MX-Serie, wobei der 1986 eingeführte MX18 schnell als „Referenz“ im DJ-Bereich galt und bis heute als Vorlage für moderne professionelle Mixer dient. Der MX180, der Nachfolger des MX18, kam 1990 auf den Markt und brachte als Hauptneuerungen einen

Der Rodec Bunk 01 Vorverstärker vereint einen Line-Eingang und zwei unterschiedlich abgestimmte Phono-Stufen in einem Gerät. Eine davon ist die originale MX180-Stufe, die für den unverkennbaren, lebendigen Rodec-Party-Sound sorgt. Die andere ist eine völlig neue, von Rodec entwickelte diskrete Stufe, die für einen tieferen, entspannteren Klang steht. Durch einem Tastendruck kann mühelos zwischen den beiden Phono-Schaltungen umgeschaltet werden. Zusätzlich bietet der Vorverstärker die Möglichkeit, eine Verstärkung von +20 dB zu aktivieren,

Der analoge Stereo-Equalizer ist eine

Sorgfältig von Hand in Belgien gefertigt. Das Gehäuse besteht aus 2 mm starken, präzise lackierten Aluminiumplatten, robusten Metallknöpfen und einem
Der Rodec BUNK 01 bewegt sich preislich in einem Bereich, der für einen reinen Preamp ungewöhnlich hoch erscheint. Allerdings bekommt man dafür auch das gewisse Extra.
1 Haptik und Optik: Das Massivholz-Gehäuse will sich gar nicht verstecken. Die Potis und Schalter sind ein haptischer Genuss, auch wenn sie etwas eng beieinander liegen – hier lässt sich die Herkunft von den Mischpulten nicht verleugnen. Ein Gerät, das uneingeschränkt gezeigt werden darf.
2 Bedienung und Funktion: Die zwei verschiedenen Phono-Stufen bieten beim normalen Hören keinen signifikanten Unterschied; für kritische Hörer mag die Welt hier anders aussehen. Der EQ lässt sich separat schalten und bietet genug Möglichkeiten, den individuellen Vorlieben gerecht zu werden.
3 Anschlüsse: Der BUNK 01 ist nur für MM-Systeme ausgelegt, was bei seiner Herkunft aber nicht überrascht. Durch den zusätzlichen Line-In lässt er sich in einem Effekt- oder Tape-Loop besonders effektiv betreiben, da der integrierte Line-Preamp und EQ so auch für andere Signalquellen flexibel genutzt werden können (hierzu muss die Taste „PHONO“ in „AUS“-Stellung sein).
Fazit: Alles in allem ein haptisch ansprechendes, solides Werkzeug. Bestimmt nicht für jeden, aber für alle, die das gewisse Extra suchen.