
Der Vitalizer Mk3-T ist die nächste
Der Vitalizer Mk3-T basiert auf Erkenntnissen der Psychoakustik und Audiometrie. Sein Filternetzwerk gehört zu den wenigen patentierten Filtern. Es macht den Detailreichtum von Audio-Signalen hörbarer. Eingriffe in das Klangbild sind eher musikalischer Natur. Musikproduktionen klingen natürlicher, lebendiger, differenzierter, leichter verständlich, tiefer gestaffelt und breiter verteilt.

Der Vitalizer Mk3-T ist in 3 Bearbeitungssegmente aufgeteilt, die sich hinter dem "Drive"-Regler befinden, mit dem das Eingangssignal verstärkt oder bedämpft werden kann. Man kann den "Drive"-Regler deshalb einfach als Gain oder Level mit einem Regelbereich von -20 dB bis +6 dB interpretieren. Das erste wichtige Segment in der Bearbeitungskette ist die Vitalizer Kernschaltung die aus den Reglern für "Bass Sound", "Bass Comp", "Mid-Hi Tune" und "Process" besteht. Sie eignet sich besonders gut
Das zweite wichtige Segment bildet der LC-EQ. Er ist eine,
Als drittes Segment in der Kette kann mit dem Stereo Expander noch die Stereobreite beeinflusst, und der subjektive Raumeindruck vergrößert werden. Neben einer Verbreiterung des Stereobildes erzeugt die im Expander eingesetzte Sovtek 12AX7-Doppeltriodenröhre auch eine größere Tiefenstaffelung, eine klarere Zeichnung der Hallräume und eine Weichzeichnung des Hochtonbereichs, was sich besonders positiv bei der Bearbeitung von digital aufgenommenen Material auswirkt.
Ein Schlüsselmerkmal der Vitalizer-Technologie ist die De-Maskierung überlagerter Klanganteile. Dabei setzt der Vitalizer den Empfindungszeitpunkt einer Frequenz in Beziehung zu ihrer Lautstärke. Durch einen minimalen zeitlichen Versatz lauter Frequenzen werden leisere, zuvor überlagerte Klanganteile „de-maskiert“ und somit hörbar.
Der "Boom" ist lauter als der "Punch", wird aber durch zeitliche Verschiebung wieder hörbar gemacht. Das Ergebnis ist ein besser akzentuierter und kraftvollerer Klang.
Bei sich überlagernden Instrumenten und Gesängen im Mitten- und Hochtonbereich funktioniert dieses
SPL Vitalizer Mk3-TBeeinruckend was Millisekunden so ausrichten können. Ich habe das mit dem Plugin mk2 verglichen und muss sagen dass der Unterschied sehr groß ist und die HW wesentlich besser abschneidet.( Das ist immer subjektiv)
Ich habe früher einen Behringer Ultrafex II in meinem kleinen, aber schon recht ansehnlichen Studio gehabt, weil damals der Tube Vitalizer mit seinen 2 HE sehr teuer war und eher ein Traum blieb. Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, das Studio ist einer ausgewachsenen DAW gewichen, nur die Sehnsucht nach dem Klang des SPL ist nie so ganz verschwunden. Es gab dann Zeiten, und die waren sehr lang, da dachte ich, ich könne einen vergleichbar lebendigen Klang mit einer Kette von Plugins erzeugen, und auch die Plugin-Variante des Vitalizers hatte mal einen kurzen Auftritt, konnte mich aber emotional im Klang nicht so richtig abholen. Dann war irgendwann der Punkt erreicht, und in die DAW wurden mittels Pipeline ein Drawmer 1978 und der Vitalizer MK3 T eingeschleift, und plötzlich ist etwas mit dem Klang passiert – sehr subtil, aber es war einfach da! Plötzlich war etwas Leben im Klang, und virtuelle Instrumente, die ich immer als flach empfunden hatte (gerade im Rückblick auf die damals vorhandenen Originale), bekamen plötzlich dieses gewisse Etwas, das sie zu einem eigenständig klingenden Gerät machte. Viele Dutzend Male zwischen Pipeline und dem Plugin inkl. Kette hin und her geschaltet, gezweifelt, dass die Hardware wirklich etwas anders machen würde, einen befreundeten Musiker mit Beispielen überhäuft, erneut mit frischen Ohren kontrolliert ...
Aber ja, da war sie tatsächlich, die Lebendigkeit und dezent vernehmbare Tiefe, die ich für den Einwurf von 1.300,- zu bekommen erhofft hatte. Absolut subtil und eigentlich kaum wahrnehmbar, da das Plugin die Hardware wirklich gut emuliert, aber das Umschalten ließ dann den Klang zwischen „emotional“ und „flach“ wechseln. Ich denke, man muss schon einen leichten Knall haben (zumindest als reiner Hobby-Musiker) oder eben eine wirkliche Liebe zu Klang haben, um für dieses Quäntchen mehr so viel Geld in die Hand zu nehmen. Aber wenn einen Musik plötzlich wieder berührt, ist das jeden Cent wert!
Und ... Mein Bekannter, den ich für einen wirklich begabten Musiker halte, hat mir zwei Tage später gesagt, dass er sich nun auch einen Vitalizer MK3 T bestellt hat. Das sagt schon einiges aus, fordert aber auch eine Abhöre jenseits der Boom-Baller-Boxen vieler 18-Jähriger.
Ich habe das Plugin schon häufiger gerne genutzt.
Zum Release der MK3 Variante habe ich dann die Hardware beim Musicstore geordert.
Ich besitze generell viel (teure) HW, aber wow, hier wird wirklich viel für relativ wenig Euros geboten.
Mit moderaten Einstellungen klingt es selten künstlich.
In fast allen Fällen kommt man zudem schnell zu den gewünschten Ergebnissen.
Erst das Lowend etwas andicken und dann mit dem 1 Knopf Kompressor im Zaum halten, Mitten ‚aufräumen‘ Stereo dezent verbreitern…
Wirklich top!
Habe es A-B zum auch sehr guten MK3 Plugin gehört.
Ich finde in diesem Fall die Hardware wirklich n ordentlichen Tick besser.
Hatte auch schonmal Geräte hier bei denen man (oder zumindestens ich) den Unterschied nicht oder kaum gehört habe.
Beim SPL Vitalizer MK3 ist es schon recht offensichtlich.
Tipp:
Auf jeden Fall mit den Bedienelemten und deren Beziehungen zueinander vertraut machen.
Zum Testen auch mal übertreiben, im Realbetrieb ist dann meistens weniger mehr, auf jeden Fall für mich.
Insgesamt eindeutige Kaufempfehlung.