
SSSR Labs macht es mit dem SM010 Matrixarchate möglich, gängige Verbindungen innerhalb eines Modularsystems abzuspeichern. Im Gedenken an die Synthi-Reihe von EMS (primär 70er Jahre) greift Matrixarchate das Prinzip der Routing-Matrix auf und führt es in die Moderne. Das Modul verfügt über sechzehn Reihen [1-16] und acht Spalten [A-H], da jede dieser Buchsen Bi-direktional ausgeführt ist, gibt es keine festen Ein- oder Ausgänge. Somit ist dem Signalfluss kein Limit gesetzt.
Auf 60 Speicherplätzen lassen sich Verbindungen speichern, die aus bis zu 128 Verknüpfungen bestehen können. Mittels eines Trigger-Eingangs können diese Speicherplätze vorwärts, rückwärts, pendelnd oder zufällig durchgeschaltet werden. Man stelle sich eine Konfiguration vor, in der nacheinander je zwei verschiedene Hüllkurven und LFOs, ein Oszillator und eine Random-Spannung auf den Cutoff geroutet einwirken und vom Gate oder einer Clock entsprechend durchgeschaltet werden. Auch simple Multiple-Aufgaben sind mit dem SM010 mit Leichtigkeit zu realisieren. Zudem ist es möglich, die Speicherplätze temporär zu überschreiben und beim nächsten Aufruf hat man den vorherigen Stand wieder.
Das zentrale Bauteil in diesem Modul ist eine sogenannte Kreuzschiene, diese ist in der Lage, Signale aller Art (CV, Gate, Clock, Audio) zu verteilen und auch zu vervielfältigen; Summieren bzw. Mischen ist nicht vorgesehen. Der verarbeitete Spannungsbereich auf allen Ein/Ausgängen reicht von -6 bis +10 Volt. Das LED-Raster dient der Veranschaulichung der gesetzten Verbindungen. Leuchtet „12 A“, ist diese Verbindung gesetzt.
SSSR Labs SM010 Matrixarchate