Mit dem GP-5 bringt Valeton ein neues Multieffektpedal auf den Markt, das trotz seiner kompakten Bauweise ein spannendes und vor allem Vielseitiges Feature-Set bietet. Das Mini-Pedal kombiniert erstklassige Klangqualität, eine intuitive Bedienung und moderne IR-Technologie in einem flexiblen Format. Herzstück ist die SnapTone-Engine mit NAM-Unterstützung (Neural Amp Modeler), die realistische Verstärkerprofile in Studioqualität liefert. So lassen sich bis zu 80 NAM-Files importieren und konvertieren, während 50 hochwertige Modelle bereits vorinstalliert sind. Das GP-5 kann bis zu neun Effektmodule gleichzeitig verarbeiten, die frei in der Signalkette platziert werden können und zahlreiche Soundmöglichkeit bieten.
Dank integriertem IR-Loader für bis zu 20 Drittanbieter-Impulse Responses und kabelloser Steuerung per Bluetooth-App bietet das GP-5 maximale Flexibilität für Bühne, Studio und Proberaum. Das farbige LCD-Display ermöglicht eine klare Übersicht über Presets und Parameter, während der anpassbare Fußschalter eine zuverlässige Kontrolle im Live-Betrieb sicherstellt. In Verbindung mit seinem robusten Gehäuse und dem durchdachten Bedienkonzept präsentiert sich das Valeton GP-5 als vielseitiges Tool für Gitarristinnen und Gitarristen, die ein leistungsstarkes, portables Multieffektgerät mit modernem Workflow suchen.
Mega Features für den Preis. Sounds sind OK, manche Amp Models sind richtig gut gelungen. Mein Favourite war der Mesa Boogie Lonestar, die Gainstruktur ist prima getroffen.
Aber die Latenz geht gar nicht für mich. Laut Specs sind es nur 6 ms, aber beim Spielen fühlt es sich wie ein Slapback-Echo an. Sehr unangenehm für meinen Geschmack, und viel schlechter als mein zwei Jahrzehnte alter Modeling-Amp, von meinen Plugins am Rechner ganz zu schweigen.
Manchen scheint das nix auszumachen, für mich ist das leider ein No-Go. Da muss ich dann wohl doch zur teureren Alternative bei den Modeling-Minipedalen greifen.
Nach längerer Wartezeit bekam ich das GP-5 und war sehr gespannt. Nun Verstärker habe ich ein paar ausprobiert, clean klingen sie seit weit über zehn Jahren schon gut, verzerrt je nach den recht ordentlichen Cabsims auch.
Nur die Effektsektion ... wer hat denn das programmiert. Der Chorus (es gitb nur zwei) klingt mit angezerrter Gtarre wie ein Phaser, kein Mix Regler, unbrauchbar.
Beim Echo fiel mir auf, dass der Mix Regler linear und nicht logarithmisch arbeitet. Schon bei 8 war das Echo recht laut, Feindosierung unmöglich.
Bass sollte man damit auch spielen können, nur hat die EQ nur Modelle mit festen Bändern und nicht Semiparametrik zu bieten. Allgemein ist die Zahl der Effekte sehr überschaubar und alle mit zu geringen Einstellmöglichkeiten.
Das kann mein 10 Jahre alter Line 6 Ampflifi TT besser und auch mein uraltes Digitech RP355.
Bedienung per App gut wie bei o.g. Geröten, ansonsten halt Gefummel.
Geht zurück, Retoure natürlich kein Problem.