Mit dem Behringer Octave Divider legt
Ich dachte zuerst das Ding ist silbern, aber nee es ist weiß und die Dreher sehen sehr gut aus! Aber das wichtigste ist der grundsolide saubere vintage octaver sound incl. Mojo. Mit einigen Einstellungen kann man schön kranke fette Bässe erzeugen! Mit der Bass Gitarre besonderes verrückt! Aber auch ein analog Bass Synthesizer hatte ich schon dran und den durch den octaver gejagt, dannach durch den Bassamp und, wow fett mann, mit Mikrofon abgenommen wie damals in den 70zigern.! Alter das Ding fetzt! Ist mir doch recht wenn Behringer drauf steht! Auch das Preisschild ist beruhigend anzuschauen! Besonders jetzt wo so manches Energieunternehmen durchdreht. Da musste ich zuschlagen und jetzt donnert das Ding! Kreativer Einsatz wird hier belohnt! Das ist keine digitale simulation, wie uns von vielen anderen Herstellern angedreht wird, sondern alles analoge ehrliche elektronik! Find ich total gut. Das ist schon ein coole Socke dieses Teil! Ich habs am Bass, dort wars erwartungsgemäß nicht so beeindruckend weil ein Bass ohnehin schon sehr tief gestimmt ist und dann noch ne octave runter, das ist doch sehr tief, aber als Effekt schön, vor allem wenn man only Bass Taste drückt. An der Gitarre dagegen Volltreffer. Wunderbarer superschnelle tracking, da rein analoge Technik benutzt wird, vintage eben! Mit Distortion packt die Kiste richtig zu, da fliegen die Fetzen, natürlich alles monophon. Das ist kein Whammypedal das polyphonie beherrscht, aber es klingt richtig cool! Einfach kaufen für den Preis.
Hatte früher den Boss OC-2, der leichte Schwächen im Tracking der hohen Saiten zeigte, aber dennoch sehr brauchbar war. Kam auch auf die Tonabnahme an, ob Single Coil (Strat) oder Humbucker (Di Marzio). Tauschte diesen später gegen ein Boss Multieffekt ein. Den nächsten Versuch mit einem Octaver startete ich vor kurzem mit dem Behringer UO 300. Das Ergebnis war leider mehr als dürftig, obwohl angeblich ein Klon des OC-2. Ob Serienstreuung oder Designfehler, das Pedal konnte nicht bleiben. Kurzzeitig half der Pitch Shifter des Behringer FX 600. Auch bei diesem Pedal gibt es eine Serienstreuung. In meinem Fall mit durchaus brauchbaren Effekten.
Letzter Versuch in Sachen Octaver dann mit dem im Vergleich zum Boss OC-5 etwas günstigerem, jedoch zum UO 300 deutlich teurerem Behringer Octave Divider. Bin begeistert.
Sauberes Tracking in fast allen Lagen, auch ohne den Stabilize Schalter nutzen zu müssen, kaum Matsch mit Ringer, sehr feinfühlige Ansprache von Tone und Mix-Regler. "Bass only" erspart den Dreh am Mix nach ganz links. Sehr überzeugend. Das Gerät bleibt.
Eigenständiges Teil mit Charakter. Hat das gewisse Etwas. Man wird irgendwie sofort in die 70er geworfen, wenn man den Sound hört.