
Als
Mit 40 Watt Leistung aus zwei 6L6-Röhren zeigt sich der Combo-Amp außerdem als idealer Partner für Proberaum und Bühne. Der mit einem leichten Neodym-Magneten ausgestattete Celestion Neo Creamback Lautsprecher überzeugt
Fender '68 Custom Pro ReverbAls der amp geliefert wurde war die Enttäuschung zuerst groß. Er gab keinen Mucks von sich. Zum Glück war der Fehler schnell gefunden. Eine Röhre war wohl beim Transport kaputt gegangen. In einem Telefonat mit dem musicstore ließ sich das ganze sehr schnell und unkompliziert regeln. Wir entschieden gemeinsam, dass ich den amp nicht zurückschicke, sondern einfach ein Ersatzteil bekomme und selbst einsetzte. Das kam dann auch ziemlich schnell und dann war alles bestens. Sehr guter Service!
Der amp ist der Hammer !
Genau so stellt hatte ich mir den sound vorgestellt. Einfach absolut Fender-typisch! Sehr schön finde ich, dass der zweite Kanal, den die blackface und silverface sonst haben hier mal weggelassen wurde. Den braucht doch eh kaum jemand. Stattdessen hat der eine Kanal noch einen Mitten-regler bekommen. Sehr fein!
An features war es das dann auch schon (abgesehen natürlich von Hall und Virbrato).
Der amp ist also wirklich minimalistisch aufgebaut. Ein Kanal, kein Effektweg, kein Masterregler....
Aber dafür eben sound !! (daher die geringe Wertung bei "features", aber wenn das nunmal genau das ist, was man sucht müssen wenige features ja nichts schlechtes sein)
Sehr schön auch, dass das Gewicht dank neodym-speaker deutlich geringer ausfällt als sonst bei 1x12 40Watt Röhre-amps.
Das Gewicht entspricht eher dem des blues junior!
Der amp verträgt sich auch hervorragend mit Pedalen jeder Art, wobei man bei der kombi von high-gain pedalen und bright-switch ein wenig vorsichtig sein muss. Hier wird der sound etwas "buzzy" wenn man nicht aufpasst. Lässt sich aber gut wieder zurecht Regeln wenn man ein wenig Höhen rausnimmt am Pedal.
Gerade für den Live-einsatz wären natürlich die tilt-back-legs, die Fender den größeren amps spendiert echt fein gewesen. Die muss an ggf. selbst nachrüsten (lassen). Schade !
Live auf der Bühne (ich hatte tätsächlich das Glück trotz Corona schon einen club-gig damit spielen zu dürfen) ansonste ein echtes highlight :-)
Ich hatte vorher u.a. einen Hot Rod deluxe und einen Blues junior (mit Jensen speaker)
Auch beides tolle amps. Der klagnliche Unterschied zu pro reverb ist garnichtmal soooo gewaltig. Aber es sind eben genau diese berühmten letzten 5%-10% am sound, die einem dann doch nochmal das Grinsen ins Gesicht zaubern.
Der Preis ist antürlich nicht ohne, aber meinen letzten Fender amp habe ich 16 Jahre gespielt. Auch viel live. Und abgesehen von ein paar kleineren Reparaturen ist er bis heute völlig OK. Angesichts einer solchen Nutzungsdauer relativiert sich ein Preis doch deutlich. Ich kann mir icht vorstellen, dass ich in 10 Jahren auf der Bühne stehe, meinen sound höre und dann denke "klingt zwar toll, aber doof, dass der amp damals so teuer war "
Also: War den klassischen Fender-sound sucht: klare Kaufempfehlung !
Amp im Store abgeholt, angeschlossen und getestet. Alles bestens. Keine Nebengeräusche, Clean Sound mit viel Headroom. Super Reverb Sound. Klasse Pedalplattform. Super Ergebnis zum Beispiel mit Ibanez TS 808 oder TS 9.
Finally Fender released 40-watt combo besides Hot Rod Deluxe series. It's perfect match for pedalboard, great clean sound, punchy, nice looking, and small weight. Perfect buddy for the road and medium stages. Definitely you have to take it if you wanna upgrade from Hot Rod Deluxe but Twin Reverb is too loud for you.
Ich bin echt von dem Sound des Amps begeistert! Er klingt im Vergleich zu meinem Blues Deluxe direkter und viel ausgewogener.
Diese ganz schrillen Höhen sind jetzt für mich Vergangenheit, ebenso die Basslastigkeit und das Dröhnen bei manchen meiner Gitarren, die alle entweder mit P90 oder Humbuckern ausgerüstet sind.
Der röhrengetriebene Reverb klingt um ein Vielfaches besser als dieser Eierschneider- Hall vom Blues Deluxe.
Der Regelweg des Volume- Potis am Pro Reverb lässt sich für Zimmerlautstärke optimal dosieren, dafür gibt es aber einen großen Lautstärkeschub zw. 4 und 5. Aufgrund meiner Gitarren war der Middle- Regler ein großes Kaufkriterium, den ich auf ca. 4-5 einstelle, je nachdem ob eine Paula oder eine ES angeschlossen ist. Das Tremolo benutze ich zwar kaum, aber es klingt sehr gut. Wenn man fester anschlägt, lässt es bei mittlerer Einstellung nach und tritt in den Hintergrund, bei leisen Tönen ist es wieder präsenter. Es wird allerdings von einem dumpfen "Klopfen" begleitet und lässt sich nur per mitgeliefertem Fußschalter aktivieren. Das war bei beiden Amps so, und damit kommen wir zum größten Kritikpunkt: Das erste Exemplar ging zurück, weil eine der Endröhren gerasselt hat. Als ich einen Bleistift dagegengedrückt hatte, war das Rasseln weg, welches der Speaker sehr deutlich übertragen hatte... Es war zwar nur bei manchen Tönen, aber einfach unerträglich. Beim zweiten Amp rasselt bisher nichts. Falls es losgehen sollte, habe ich Hochtemperatur- Dämpfungsringe besorgt und noch neue 6L6 im Schrank. Ich weiß mittlerweile auch, wie man sie einmisst. Der Pro Reverb hat ein Bias- Trimpoti und man misst den einzustellenden Wert von 60mV für beide gematchten Röhren über der Diode D4 mit der Kennzeichnung Bias- Test. Aber natürlich sollte man als Laie die Finger davon lassen, weil dort Lebensgefahr herrscht!!!
Beim Ausprobieren des zweiten Amps setzte plötzlich ein unheimlich lautes Brummen ein und ich dachte schon, die Kiste fliegt mir jetzt um die Ohren! Ich sah mich schon beim erneuten Verpacken für die Rücksendung und habe auf die Uhr geguckt, wie lange die Post wohl noch auf hat...
Aber dann habe ich ihn nochmal angemacht und habe an den Kabeln gewackelt. Fazit: Das Cinch Kabel vom Reverb hatte einen Wackelkontakt. Da ich noch ein neues da hatte, war das Problem schnell beseitigt. Ebenso fiel mir auf, daß der Pro Reverb nach dem ersten Einschalten sporadische Zisch- Rausch- und Knistergeräusche machte, die aber nach einer Warmlaufzeit dauerhaft verschwunden sind. Dann hat mich das Lautsprecherkabel gestört. Der Winkelstecker ragte so weit hinten raus, daß das Gewicht ihn bei Rückenlage des Amps malträtiert hätte. Also habe ich ein Kabel mit demselben Stecker wie beim Fußschalter eingesteckt und war zufrieden.
Am Ende kann ich nach dem ganzen Theater trotzdem sagen:
Das ist der beste Amp, den ich je hatte (aber nur, wenn er weiterhin durchhält :-)