Mit der Fender Redondo Sepcial Black Top Limited Edition erweitert der amerikanische Kulthersteller Fender seine California-Traditional-Serie
Aufgrund ihrer
Sattel und Stegeinlage sind aus feinstem Knochenmaterial gefertigt und begünstigen mit ihrer gewissenhaften Verarbeitung eine perfekte Intonation auf der gesamten Mensur. Das absolute Highlight stellt neben dem edlen Satin-Finish die typische E-Gitarrenkopfplatte mit den präzisen Nickelmechaniken dar, die sich mit Hilfe des in das natürlich klingende Fishman Tonabnehmersystem integrierten Stimmgeräts bedienen lassen.
Fender Redondo Special Black Top Limited EditionDie Optik von dieser Gitarre hat mich einfach begeistert, anders als sonst bei Westerngitarren üblich.
Also nachmittags bestellt, am nächsten Nachmittag da. Hut ab Music Store, besser und schneller geht nicht.
Die Gitarre hält optisch auch in echt, das was sie auf den Fotos verspricht. Das matte schwarz sieht einfach toll aus und die Verarbeitung ist top (zumindest an meinem Exemplar).
Gleiches gilt für das Setting, für eine akustische Gitarre sehr flache Saitenlage, trotzdem kein Schnarren und auch an der Intonation, mit hoher Stimmstabilität gibt es für mich nichts zu meckern. Tolles Halsprofil, wer wie ich eine Stratocaster hat und liebt, wird sich auf der Fender Redondo Special sofort zu Hause fühlen. Der On Board Tuner ist richtig brauchbar. Preamp funktioniert tadellos, PU ebenso. Wie die Redondo an einem guten Akustikverstärker klingt, kann ich (noch) nicht beurteilen. Habe sie bisher nur über den Akustik Kanal meines THR10V2 gespielt und da klingt sie auch absolut überzeugend.
Der Sound der Gitarre ist sehr schön, volle Bässe und crispe Höhen, aber über eines sollte man sich beim Kauf dieser Gitarre im Klaren sein..., auch wenn sie bei MS unter der Rubrik "Dreadnought" geführt wird, für mich ist sie keine und auch bei anderen Anbietern wird sie nicht unter dieser Rubrik sondern unter "andere Korpusgrößen" geführt. Der Korpus der Redondo ist kleiner als bei einer "echten" Dreadnought. Deswegen fällt die Lautstärke unplugged halt deutlich leiser aus.
Eine Takamine GD51CE (im ähnlichen Preissegment) bläst die Fender Redondo unplugged von der Lautstärke her locker weg.
Für denjenigen, der bei einer Westerngitarre unplugged nicht den ultimativen "Bumms" einer Dreadnought braucht, ist die Redondo meiner Meinung nach eine Empfehlung und er bekommt eine Western mit einer fantastischen Bespielbarkeit.
Ich würde sie mir sofort wieder kaufen.
Die Gitarre liegt super in der Hand und hat einen vollen, warmen Sound, ohne zu "mumpfig" zu klingen. In der Preisklasse gibt es hier auch bessere Gitarren von der Konkurrenz, aber auch Schlechtere. Der Tuner ist praktisch, der Tonabnehmer ist auch ok. Super Preis/Leistungsverhältnis für eine schicke Gitarre.

