Kenton THRU-12 ist eine Midi-Thru Box mit einem Midi-Eingang und zwölf Thru-Anschlüssen. Mit diesem Gerät lässt sich ein Midi-Signal vervielfachen und gleichzeitig mit sehr geringer Latenz zubis zu zwölf verschiedenen Midi-Geräten schicken. Es ist hochwertig verarbeitet und hat einen opto-isolierten Midi-In und separate Anschlüsse für jeden Midi-Thru. Es wird mit einem Steckernetzteil betrieben.
Kenton THRU-12 im Überblick:
1 MIDI In & 12 MIDI Thrus
Funktioniert mit allen Midi-Daten (inkl. Clock, SysEx, MTC etc.)
Das Kenton Thru 12 auspacken, verkabeln, kurz testen, und verwenden ist eigentlich alles, was es für einen langen zuverlässigen Einsatz braucht. Vielleicht ein bisschen unspektakulär, aber so sollte ein Midi-Tool doch sein.
Einziges Manko bei allen Kenton Geräten, die ich inzwischen einsetze ist, dass einige Kanten der Metallgehäuse nicht entgrated wurden und somit zu Verletzungen führen können. Das ist eigentlich unakzeptabel und vorallem sehr einfach bei der Herstellung zu berücksichtigen. Daher habe ich trotz des soliden Aufbaus Punkte bei der Verarbeitung abgezogen.
Ich benutze einen alten Qx3 sequencer und habe 8 Hardware Synthesizer mit dem thru 12 angeschlossen. Ich bilde mir ein, wahrnehmen zu können, dass die Latenz bei der Wiedergabe geringer ist, als wenn ich midi chains oder mehrere billige thru Boxen benutze. Meine Arrangements grooven mit dem kenton thru 12 einfach besser.
Unkompliziertes Gerät und macht was es soll. Es verbindet auf MIDI-Ebene meine Workstation (Roland Juno G) mit meinen anderen Synthesizern (7 Instrumente) und arbeitet zuverlässig. Die Workstation steuert dabei alle anderen Geräte an. Dabei habe ich das Gerät so plaziert, dass ohne große Probleme Geräte umgesteckt werden können.