
Mit dem PS-3300 FS präsentiert KORG fast ein halbes Jahrhundert nach der Erstvorstellung die sehnlich erwartete Neuauflage dieses seltenen Klassikers. Der Original PS-3300 wurde einst von 1977 bis 1981 gebaut, in der Zeit erblickten aufgrund des enormen Herstellungsaufwands nur knapp 50 Exemplare das Licht der Welt. Taucht doch mal das größte Modell der monumentalen PS-Familie (3100/3200/3300) auf, wechselt dieser selten unter 25.000€ den Besitzer. Die FS Version wird ebenfalls in limitierter Stückzahl gefertigt, daher steht jetzt schon fest, das dieser -im besten Sinne- Dinosaurier von Synthesizer ein echtes Sammler-Objekt wird. Der Hauptgrund für diesen Aufwand liegt in seiner Stimmenarchitektur, denn diese ist komplett
Das Ingenieur-Team von Korg hat schon mit den gefeierten Neuauflagen des ARP 2600 FS und des miniKORG 700 FS sein Können bewiesen. Dank der Mitwirkung des damaligen Entwicklers Fumio Mieda gelang die schwierige Aufgabe, die akribische Reproduktion der originalen Schaltungen und die dezente Implementierung von moderner Technik und zusätzlichen Features mit Bravour.
Die zentrale Idee hinter der PS Familie war, im polyphonen Kontext andere Tonskalen einstellen zu können. Viele moderne/aktuelle Synths haben sowas als fertige Presets, damals und hier in der FS-Version in Handarbeit.
Der PS-3300 FS besteht damals wie heute aus zwei Komponenten: dem riesigen Gehäuse mit dem Synthesizer und dem PS-3010 Keyboard Controller. Anno 1977 war der Synthesizer ohne diesem Keyboard kaum nutzbar. Heute verhält sich das Dank des integrierter MIDI und USB MIDI Schnittstelle anders, so dass man den PS-3300 FS bequem von der DAW oder einem Mastersequencer aus spielen kann. Die größte Innovation in der

Korg PS-3300 FS