Der opsix mkII von Korg stellt sich bewusst als Altered FM Synthesizer vor, da seine Möglichkeiten weit über FM Synthese hinausgehen und sogar andere Tonerzeugungsformen wie u.a. Filter FM und Wave Folder mit einbeziehen. Ein Multimode-Filter mit 11 Filtermodellen einschließlich der Korg Klassiker MS-20 und Polysix. Den letzten Schliff erhalten die Sounds mit dem Effektprozessor, der 30 topaktuelle Effekte zur Veredelung oder weiteren Verfremdung bereit hält. Die Klaviatur mit 37 normalgroßen Tasten ist anschlag- und release-dynamisch, was im Hinblick auf die flexible Klangerzeugung mitsamt den Modulationsmöglichkeiten ein sehr definiertes Spiel ermöglicht. Je nach verwendetem Algorithmus ist das Instrument bis zu 64 stimmig.


Der Korg opsix mkII verfügt über sechs Modi, die mehr abdecken als die klassische FM Synthese, welche mit 6 Operatoren und 40 verschiedenen Algorithmen vorbildlich vertreten ist. Weitere Tonerzeugungsformen sind Ringmodulation, Filter, Filter FM und
Die mkII Version ist mit 64 Stimmen anstelle der 32 Stimmen des Vorgängers ausgestattet, hat eine leicht verbesserte Klaviatur und das überarbeitete Design geht nun mehr ins Grünliche. Natürlich sind die Sounds innerhalb der opsix-Familie vollständig kompatibel.
Neben den gängigen Modulationsquellen wie Velocity oder dem Modulationsrad bringen drei LFOs und drei Hüllkurven Leben in die für sich genommen schon komplexen Klänge. Was nicht direkt zugewiesen ist oder mehr als ein Ziel modulieren soll, kann über die Modulationsmatrix mit zwölf weiteren Einträgen animiert werden. Der polyphone Step Sequencer erlaubt bis zu 16 Schritte lange Sequenzen und zeichnet bis zu sechs Reglerbewegungen (Motion Sequence) im Pattern auf. Als weitere Spielhilfe agiert ein



Mussten in der Vergangenheit gerade die komplexen FM Synthesizer mit einem Minimum an Bedienelementen auskommen, schöpft man beim opsix mkII aus dem Vollen. Dies kommt einem zielgerichteten Klänge bauen sehr entgegen und auch spontane Änderungen gelingen buchstäblich im Handumdrehen. Das

Gratis zum opsix mkII stellt Korg als Download ein umfangreiches Software-Paket zur Verfügung. Änderungen und Lauffähigkeit auf Windows und Mac-Systemen entnehmen Sie bitte der Korg Homepage.
Für iPad/iPhone:
Für Mac/PC:

Der Korg Opsix ist ein unglaublich vielseitiger Synthesizer, der weit über klassische FM-Sounds hinausgeht. Mit seiner FM-Synthese und den 6 Operatoren lassen sich nicht nur die typischen Sounds der 80er erzeugen – er bietet darüber hinaus großartige Modulationsmöglichkeiten, die den Synth extrem kreativ wirken lassen.
Klanglich ist der Synthesizer, den ich für unter 600 € bekommen habe, absolut in der Oberklasse angesiedelt. Viele Pad-Presets klingen butterweich und sehr tiefgehend. Der Opsix erschafft beeindruckende Klangwelten – von atmosphärischen Soundscapes und spacigen Pads bis hin zu druckvollen Basslines und scharfen Lead-Sounds ist alles möglich.
Auch optisch gefällt mir der Synth sehr gut. Die Schieberegler und Drehknöpfe wirken hochwertig und sind in einem schicken grünlichen Metallgehäuse untergebracht. Die Bedienoberfläche ist übersichtlich gestaltet, sodass man sich schnell zurechtfindet. Die Beschriftungen sind gut lesbar, und das Display ist klar und angenehm sichtbar. Besonders schön sind die sechs Operatoren mit ihren RGB-Farben – das sieht einfach klasse aus.
Was mir allerdings nicht ganz so gut gefällt: Das Gehäuse und die Tastatur wirken teilweise etwas wackelig und klappern leicht. Hier merkt man, dass Korg an der Verarbeitung gespart hat.
Aber am Ende zählt der Klang – und der ist zu 100 % überzeugend! Vielen Dank an Korg für diese wunderschöne Traumkiste.
Leider gelingt es mir hier nicht, einen YouTube-Link einzufügen, obwohl das eigentlich erlaubt ist. Daher möchte ich darauf hinweisen, dass auf meinem Kanal „BURG·WALDEN“ 10 Pad-Demosounds zu hören sind.