
Mit dem Theremin erweitert Stylophone seine Gadget-Instrumente
Die Steuerung der Tonhöhe kann wie seit über 100 Jahren berührungslos mit der Antenne erfolgen und/oder mit dem Schieberegler, der Noten im Bereich von knapp zwei Oktaven anpeilt. Anstelle einer zweiten Antenne zur Steuerung der Lautstärke gibt es wahlweise einen Drone-Mode oder man betätigt den großen Trigger-Taster
Natürlich sind auch Effekte an Bord! Zum einen ist ein simpler, aber effektiver Vibrato-Effekt zuschaltbar, zum anderen ist ein Delay Effekt enthalten, der in Zeit, Mischverhältnis und
Das Gehäuse hat den Charme eines alten Laborgeräts, ein Lautsprecher ist darin verbaut und es kann auf einem Standard-Mikrofonstativ montiert werden. Anstelle des Lautsprechers kann das Instrument über den Line- oder Kopfhörer-Ausgang mit der Außenwelt verbunden werden.
Auch wenn die russischen Futuristen bereits vor 100 Jahren damit anfingen, sprengt das Dübreq auch heute noch jede dagewesene Tastatur-Einbahnstrasse. Man fühlt sich direkt in die ostige Scifi-Welt der FKK-Mangelwirtschaft versetzt. Eine großartige Ergänzung des Modulbretts.
Habe es rein wegen der Slide Funktiongekauft jedoch gibt es viel verbesserungsbedarf
Kontras:
-theremin-antenne unbrauchbar
-slider wirkt sehr klapprig
-sliderbandbreite etwas zu klein
-leider nur Batteriebetrieb
Wenn man es als vollwertiges Musikinstrument benutzen will, muß man ganz schön viel üben, bevor "schöne" Musik rauskommt. Aber auch wenn man nichts kann (wie ich) ist es eine unglaublich coole Noise-Machine!!! Wer neue Sounds sucht, die nicht zwingend zum kommerziellen Erfolg führen müssen, oder einem Song die notwendige exotische Würze geben will, hat auf jeden Fall ne Menge Spaß! Sogar St. Vincent benutzte es letztens auf der Bühne für ein paar krasse Effekte!