Eindrucksvolle Sounds mit frickeliger Attitüde
Mit dem Kastle 2 Alchemist stellt Bastl Instruments einen experimentellen, patchbaren Mini-Synthesizer vor. Auf den ersten Blick finden sich sämtliche, für Synthesizer typische Parameter, wie man sie von ausgewachsenen Geräten kennt. Die digitale Klangerzeugung des kompakten Synthesizers hat einiges zu bieten. Dazu gehören die fünf Synth Modes Filter, FM, Supersaw, Hypersine und Glitchnoise, die mit Spezialitäten wie 4 VCOs, Feedback FM, Raw Waveform, RingMod, Track & Hold, Noise + T&H, Stereo Filter, Transient Shaper aufwarten. Der Oszillator hat einen Pitchbereich von +/- 3 Oktaven, zudem kann man den integrierten Quantizer mit definierbaren Skalen nutzen, der per Web-App editierbar ist. Die internen Modulationsmöglichkeiten umfassen eine Macro-Hüllkurve, einen synchronisierbaren LFO mit zwei Wellenformen und einen CV/Gate Pattern-Generator. Letzterer wird ebenso über die kostenlose Web-App editiert. Die Effekt-Sektion verleiht den Alchemist-Sounds den letzten Schliff: dreht man TIMBRE Mod links herum, wird ein Delay erzeugt; dreht man den Regler ab der Mittelposition rechts herum wird ein fließender Übergang von Chorus über Flanger bis Distortion generiert. Kastle 2 Alchemist erzeugt ein überraschend breites Klangspektrum, das klassische Analogsounds, FM-artiges, Sounds aus der Waveshaper-Abteilung und auch atonale Klänge abdeckt.