Behringer Model D ist ein monophoner
Ein komplett analoger Signalweg bei VCO, VCF und VCA, sowie das klassische 24dB Kaskadenfilter ermöglichen unglaublich durchsetzungsfähige und markante Klänge.

Der authentische Sound wurde durch die detailgetreue Replikation sämtlicher klangformenden Instanzen realisiert:





Es ist dem was bereits geschrieben wurde, eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ich habe zwei original Minimoog aus den 70ern, welche bekanntermaßen auch nicht völlig gleich klingen, mit dem Behringer D im Lowpass-Modus miteinander verglichen und bin über das Ergebnis begeistert. Klingt wieder etwas anders, im positiven Sinne, als ständen vor mir drei Originale. Uli hat hier mit seinen englischen Kollegen echt einen guten Job gemacht. Die Abstände der Potis gehen für mich in Ordnung. Klar das Teil ist nun mal relativ winzig im Vergleich zum Original, dafür hat er aber auch noch einen Highpass-Filter und kostet gegenüber der Neuauflage des Originals auch nur ein Zehntel davon. Klare Empfehlung!
Ich bin mit dem Behringer D voll zufrieden. Sagenhafter Sound. Ich besitze einen alten Minimoog von 1975 (mit einer vierstelligen Herstellernr.), von daher fällt es mir leicht, zu vergleichen. Leider ist der alte in die Jahre gekommen, das war auch der Grund, weshalb ich mir , statt Reparatur, den Behringer statt des Reissues angeschafft habe. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nicht zu toppen. Und die feinen Unterschiede höre ich nicht raus.
Ich bin begeistert - das ist der fette und gleichzeitig so prägnante 3-Oszillatoren + Ladder-Filter Sound, auf den ich gehofft hatte. Im Prinzip hat Behringer alles richtig gemacht, nur in puncto Midi-Steuerbarkeit hatte ich nicht zuletzt aufgrund der Produktankündigung etwas mehr erwartet. Aber immerhin gibt es die Möglichkeit, per Midi cc #1 (Modulationsrad) auf einige Klangparameter Einfluss zu nehmen.
Insgesamt eine gelungene Nachbildung eines geliebten Klassikers, die jetzt zu einem fast unglaublichen Preis tatsächlich als Hardware verfügbar ist. Und die fühlt sich aus meiner Sicht wirklich gut an, trotz des platzsparenden Formats, erfordert aber bei einigen Parametern, wie z.B. dem Oszillator (de)tuning, sehr viel Fingerspitzengefühl. Ansonsten kann ich zur Stimmstabilität bei meinem Exemplar nur positives vermelden. Damit hat das Trauern um einen Minimoog, von dem ich mich einst wegen Umbaumaßnahmen getrennt habe, ein Ende.
Eine tolle Sache,habe ihn heute erhalten.Ich gehöre zu dem "älteren Semester" das die Originale kennt und damit aufgewachsen ist.
O.K.,nach dem Auspacken ist es schön ein sehr merkwürdiges Gefühl einen "Schrumpf-Mini" in der Hand zu haben.Alles ziemlich klein,aber bedienbar.
Rein geografisch sitzt alles da wo es hingehört,schön!Die Drehschalter sind ungefähr in der LORLIN-Klasse anzusiedeln,sind aber wohl ausreichend stabil.
Die "Rockerswitches" sind in Wirklichkeit keine,sondern Toggles,auf die man Kappen gedrückt hat.Eine witzige,kreative und funktionelle Idee.Die Üotis könnten zum Teil etwas mehr Widerstand haben,aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Nach dem Anschließen und Anspielen kam dann aber der absolute Hammerschlag:Das Ding rennt los wie Nachbar's Katze,fett,fett,fett!
Augen zu,und man meint wirklich einen echten Moog zu hören!!!
Und das Filter ist erste Sahne,Klasse auch das man es als Hochpass betreiben kann (das Original kann das ja nicht).
Man kann das Ding sogar selbst abgleichen,toll!
Unter'm Strich und angesichts des unglaublichen Preises und absoluter No-Brainer!
Ich überlege ernsthaft noch einen zu bestellen...............