
Mit dem MonoPoly ist Behringer ein weiterer Clone eines Kult-Synthesizers gelungen: der gleichnamige Korg Synthesizer aus dem Jahr 1981 wird bis heute als Korg’s Antwort auf den Minimoog gehandelt, jedoch weist allein schon die opulente Ausstattung dem MonoPoly ein Alleinstellungsmerkmal aus. Der analoge Synthesizer ist mit einer gut spielbaren 37-Tasten Klaviatur ausgestattet. Im Gegensatz zum Original hat der

Die vier gleichartig aufgebauten,
Effektiv ist diese Sektion, aber Hall oder

Hier geht es sehr klassisch zu; zwei ADSR Hüllkurven sind Filter und VCA fest zugewiesen. Dazu kommen zwei LFOs, die allerdings unterschiedlich ausgestattet sind. Der erste verfügt über die Wellenformen Dreieck, Sägezahn, Rampe und Rechteck, der zweite über Sinus. Beide werden in den Bereichen Wheel und Effects ihren Zielen zugewiesen und in der Intensität eingestellt. Auch die Oszillator-Modulationen haben bei Effects ihren Platz gefunden. Als Spielhilfe findet sich zudem ein
Da der MonoPoly über ein Filter und einen VCA verfügt, ist das Instrument je nach Mode monophon oder paraphon. Vier Tongeneratoren wollen und können mehr als nur aufeinander abgestimmt zu werden. Der mächtige Unisono-Mode, ist tatsächlich zugleich der klassische Mono-Mode, denn hier erklingen alle Oszillatoren zugleich, deren Lautstärke höher als Null ist; alle vier gegeneinander verstimmt ist also ein sehr fetter Mono-Sound. Auch ist hier der Chord-Mode untergebracht, bis zu vier Noten können nach erfolgter Eingabe mit nur einem finger gespielt werden. Der erste Poly-Mode meint das paaren von 2x2 Klangquellen (Double Mode/Share), der zweite (Poly) spricht mit jeder gespielten Note einen „neuen“ Oszillator an. Letzterer besticht dadurch, dass man die Oszillatoren buchstäblich sequentiell abspielt.



Lesen Sie die unabhängige Meinung eines renommierten Redakteurs zu diesem Produkt auf keyboards.de. Seit über 30 Jahren ist KEYBOARDS das führende Fachmagazin für Tasteninstrumente und Equipment.
Ein blaues Wunder kann man erleben, wenn man den Monopoly vor sich stehen hat freut man sich einfach. Eine ehrliche Kiste mit ehrlichem Sound, ohne rum zu simulieren fließen hier keine Nullen und einzen durch Prozessoren oder Dsps sondern einfach nur Strom durch echte elektronische Bauteile welche den Strom solange formen bis Musik auf der anderen Seite raus kommt. So und nicht besser hat man das in den 70zigern gemacht. Das hat natürlich auch richtig gut und ehrlich geklungen. Gut dass es ihn wieder gibt, und Alternativen sind keine da! Selbst Korg bietet nur digitale Kopien an, die nur ähnlich klingen und im PC als Vst hausen dürfen. Da lobe ich mir Behringer, er hat Alleinherrschaft beim Monopoly übernommen. Dieses Modell wäre auch gar nicht mehr zu toppen. Ich wüsste wirklich nicht wie?
3 mal so schwer, wie ein digital Synthesizer und klanglich 10 mal schöner als ein digital Synthesizer. Vintage Gefühl für den Preis ist in Ordnung. Gutes Übungsfeld für Klangschrschrauber, da fast keine versteckten Parameter. Kommt aber klanglich nicht an das Original heran, fällt aber eigentlich nur im direkten Vergleich auf.
Tolles Teil. Sound ähnlich dem Poly D, aber für meinen Geschmack besser zu bedienen. Damals war ein Korg für mich unbezahlbar. Heute kann sich das jeder leisten. Geht's raus und macht Musik. Nicht nur sinnlose Bumsbässe sondern auch gefühlvolle Leads. Es leben Keith Emmerson, Tony Banks, Rick Wakeman und Co...
Toll, dass es endlich bezahlbares „altes“ Analogspielzeug gibt. Klingt hochwertig und fühlt sich auch hochwertig an. Danke Behringer!!
Den MonoPoly wollte ich immer haben. Irgendwie genau der Sound meiner Kindheit. Allerdings finde ich die Originale oft zu teuer und zu wartungsintensiv. Was Behringer einem da nun für einen echten Knallerpreis anbietet, ist wirklich erstaunlich. Denn, auch wenn in puncto Haptik natürlich ein paar Kompromisse gemacht werden müssen, erhält man hier exakt den Klang, den man sucht. Und das ganze in moderner, bessser zugänglicher und trimmbarer Version. Kann ich wirklich nur empfehlen. Viel Spaß beim Musikmachen wünsche ich allen.