Analoger Drumcomputer mit 15 Sounds, 34 Preset-Pattern und 32 User-Pattern
Clone der Roland CR-78 (1978)
analoger Drumcomputer
15 Instrumente / Stimmen
34 kultige Preset-Pattern
11 Preset Variations
32 User Pattern
12 Songs
Random-Mode
programmierbare Pattern-Variation
Pattern-Fade In/Out schaltbar
Pattern-Chain
Mute Funktion
Mono Main-Out
10 Einzelausgänge (3,5mm Mono-Klinke)
Kopfhörerausgang
analoge Clock-Ein- und Ausgänge
2 Fußschalter-Anschlüsse
MIDI In & Out/Thru
USB MIDI
Introducing the Behringer RD-78
Klassische Drumcomputer-Sounds und moderner Workflow für kreative Beat-Setups
Mit der RD-78 stellt Behringer eine umfangreich modernisierte Neuinterpretation des berühmten DrumcomputersRoland CR-78 von 1978 vor. Das Original im zeitlos schicken Holzgehäuse war sehr wohl programmierbar, verdiente sich jedoch seine Sporen mit den Factory-Pattern, die in zahlreichen Welthits verwendet wurden. Der Phil Collins-Klassiker “In The Air Tonight” von 1981 belegt deutlich den musikalischen Nutzen dieses heute historischen Instruments. Der trockene und zugleich versatil einsetzbare analoge Grundsound tat sein Übriges dazu. Musste die CR-78 noch mit einem Minimum an Eingriffsmöglichkeiten auskommen, punktet die RD-78 mit Lautstärkereglern für nahezu jeden Drumsound. Das herausragendste Upgrade hat der Sequenzer erfahren, denn dieser ist nun wie die meisten Drumcomputer am Markt mit TR-Lauflicht programmierbar und verfügt über das ausgefuchste Variation-Feature des Originals.
Modernisierter Sequenzer
Der Sequenzer des über 45 Jahre alten Originals war ziemlich umständlich im Blindflug zu programmieren, weshalb die CR-78 oft als Preset-Drum Machine verwendet wurde. In der Neuauflage kombiniert Behringer das Bedienkonzept der Roland TR-606bzw. dessen Clone, der RD-6 mit der Variation-Funktion des Originals. In gewohnter TR-Manier programmiert man die Beats im Lauflicht. Die Variation bietet insgesamt 11 Muster, die sich auf 7 Fill-ins, Break, Rhythm und 2 Rolling verteilen. Aktiviert wird die Variation mit Measure; das kann manuell zu jedem Zeitpunkt erfolgen oder automatisch nach 2, 4, 8, 12 oder 16 Takten. Als Behelf aus vergangenen Zeiten umIntros und Endings leichter zu realisieren fungiert die Fade-Funktion: mit Short (8 Schritte/halber Takt) und Long (48 Schritte/drei Takte) hat man die Wahl wie schnell das gewählte Pattern den vollen (eingestellten) Pegel erreicht. Natürlich lässt sich das Fading in der Off-Position umgehen. Ab Werk kommt die RD-78 mit den 34 kultigen Pattern des Originals und bietet Platz für 32 User Pattern. Mit dem verbesserten Sequenzer hielt auch ein Song-Mode Einzug, der 12 Songs im Gerät verwaltet. Der Pattern-Randomizer würfelt bei Bedarf komplett neue Rhythmen zusammen. Eine Verkettung von nebeneinander liegenden Pattern ist ebenso möglich (Patternchain). Zudem wird eine Mute-Funktion geboten mit der man bequem die einzelnen Instrumente stumm schalten kann, ohne die Lautstärken permanent abgleichen zu müssen.
Moderne Anschlüsse für flexible Setups
Die Anschlüsse der RD-78 entsprechen modernen Standards. Neben dem Mix-Ausgang gibt es 10 Einzelausgänge mit kleiner Mono Klinke, was perfekt für die Bearbeitung durch externes Equipment wie z.B. einem Delay oder Reverb Effekt ist. Zur Einbindung in ein DAW-less Setup sind MIDI Ein- und ausgänge vorhanden. Über USB lässt sich die RD-78 bequem mit einem Computer verbinden um u.a. Software Updates durchzuführen. Analoge Clock-Ein- und Ausgänge zum Synchronisieren und zwei Fußschalter-Anschlüsse zum Starten und Stoppen des Drumcomputers sowie zum Auslösen der Pattern-Variation runden die Ausstattung sinnvoll ab.
RD-78 Rückseite
Rückseite mit Mix-Out, zehn Einzelausgängen, MIDI Out/Thru und In, USB sowie Netzanschluss.
Herstellerinformationen
Music Tribe DE1 GmbH Otto-Brenner-Strasse 4a 47877 Willich Germany legal@musictribe.com
Drumcomputer oder Rhythmusbox, diese Maschine kann beides. Ich bin Fan von den alten Rhythmusboxen, wo man einstellen kann – Bossa, Fox, Disco, 16 Beat etc. Programmieren von Drumpatterns interessiert mich nicht. Ich arbeite gerne mit den Sachen die da sind. Die hier programmierten Patterns sind super, einige mit Wiedererkennungswert (OMD, Blondie, usw), aber man kann sie modifizieren. Fills können automatsch, per Fußschalter oder Taste ausgelöst werden. Auch hier eine Bandbreite an Variationsmöglichkeiten. Insgesamt ein gelungenes Remake der Roland CR-78, bzw. eine gute Aktualisierung. Per Midi oder Trigger steuerbar, ein Dreamteam mit einem Sequenzer. Mehr 1980 geht nicht. Der Preis ist 'ne Wucht, die Verarbeitung top. Wenn man so klingen möchte wie John Foxx auf "Metamatic" dann: Kaufempfehlung!
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