
Der Behringer Spice ist ein Clone des halbmodularen

Die Sequenzer-Abteilung des Spice setzt sich aus drei Einheiten zusammen: es gibt zwei Vier-Schritt-Sequenzer für die Oszillatoren und einen namens Rhythm. Sequencer 1 steuert die Tonhöhen von Oszillator 1 und seinen beiden Suboszillatoren, welcher von den dreien der Tonhöhensteuerung folgt ist schaltbar. Sequencer 2 steuert die Tonhöhen von Oszillator 2 und dessen Suboszillatoren; auch hier ist schaltbar, welcher der drei an die Tonhöhensteuerung gekoppelt wird. Rhythm erzeugt je Regler ein anderes Timing

Das Patchpanel, dass sich mitsamt
Der Spice ist ein beachtlicher "Soundschwurbler". Nach dem Einschalten und dem Versuch, es erst einmal intuitiv zu versuchen wurde meine Freude zunächst etwas gedämpft.
ABER DANN! - Ein Wochenende Tutorials durcharbeiten und dieses Behringer-"Kistchen" entfaltet eine Soundvielfalt, die natürlich nur durch das Original (Moog Subharmonicon) erreicht werden kann.
Preislich gehören die Behringer Produkte zur Gruppe "Ach für den Preis, kann man es ja mal mitnehmen". Im Übrigen sind die Drehregler, "Knöppe" und Schalter sehr wertig und lassen sich 1A einstellen. Mir ist ein Rätsel, wie ULI's Company das preislich hinbekommt?!
Wer hier archaische Synthklänge/Rhythmen schaffen möchte (ACHTUNG hohe Lernkurve!) ist mit dem SPICE bestens bedient!
GANZ KLARE KAUFEMPFEHLUNG!
Die Behringer Version des Moog Subharmonicon macht durch die sinnvollere Einteilung der Bedienoberfläche und Midi einiges Richtig. Sehr spannendes Teil für experimentierfreudige Synth-Enthousiasten.