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Waldorf Iridium Desktop Mk2

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Waldorf Iridium Desktop Mk2 Produktbild
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Digitaler Multi Engine Synthesizer, 16 Stimmen, 6 Syntheseformen, 3 Oszillatoren, 2 Multimode Filter, Digital Former, Effekte...  Alle Artikelinfos

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Waldorf Iridium Desktop Mk2

Polyphoner Desktop Synthesizer

  • Digitaler Desktop Synthesizer
  • 16 Stimmen / vierfach multitimbral
  • Multi Engine Klangerzeugung mit 6 Syntheseformen (Wavetable, Waveform, Particle, Resonator, Kernel, Seeds)
  • 3 Oszillatoren
  • 2 digitale Multimode Filter inkl. Nave, Largo, PPG, Quantum und State Variable Modelle mit Linkmodus
  • Digital Former (Ringmodulator, Bitcrusher, Verzerrer, Comb Filter u.a.)
  • 5 Effektslots mit Delay, Reverb, Chorus, Flanger, Phaser, EQ, Kompressor
  • Flexibles Routingsystem für die Anordnung der digitalen Filter, Digital Former und Effekte
  • 6 LFOs
  • 6 loopbare Hüllkurven
  • Komplex Modulator
  • Modulationsmatrix mit 40 Slots
  • Stepsequencer mit Parameterautomation und skalenbasierter Tonhöhenquantisierung
  • neuer polyphoner Arpeggiator
  • Visuelle Soundbearbeitung über das hochauflösende Multitouch-Display
  • Stereo Ein- und Ausgänge
  • Kopfhöreranschluss
  • 8 Ein- und Ausgänge für Steuerspannungen
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB MIDI
  • USB Host
  • MicroSD-Cardslot

Die Mk2 mit mehr RAM und Flash-Speicher und jede Menge neue Funktionen

Mit dem Iridium Desktop Mk2 präsentiert Waldorf die zweite Generation der erfolgreichen IRIDIUM-Reihe, die man durchaus als Meilenstein in der Historie der Synthesizer betrachten darf. Dieser Synthesizer ist ein Topkandidat für Sounddesigner und Filmmusiker sowie all jene, die nach etwas Neuem suchen, das klassische Synthesizer mit einer Hand voll Wellenformen und einem Lowpass Filter nicht bieten können. Die Mk2 kann alles, was die erste Generation kann und einiges mehr.

Die zweite Generation punktet mit einem aufgerüsteten CPU-Board mit erweitertem RAM und Flash-Speicher. Dadurch werden größere Sample-Kapazitäten und eine deutlich erweiterte Welt an Synthese-Möglichkeiten geschaffen. Softwareseitig bietet der Iridium Desktop Mk2 einen Mutator-Patch-Randomizer, der unter Einbeziehung gewisser Vorgaben neue Patches erzeugt bzw. vorhandene Patches mutieren lässt. Zudem gibt es einen neuen polyphoner Arpeggiator und mikrotonale Funktionen, die in Patches gespeichert werden können.

Die Layerstruktur profitiert ebenso vom vergrößerten Speicher: bis zu vier Layer einschließlich neu entwickelter Round-Robin- und Random-Robin-Modi ermöglichen noch komplexere Klangschichten.

Mit SEEDS erhalten die Oszillatoren die sechste Syntheseform: Inspiriert von der Wavetable-Synthese, bei der jede Wavetable eine klangliche Reise darstellt, hat Waldorf einen Weg gefunden, diese Klangreisen nicht nur auf statischen Wellenformen aufzubauen, sondern jeden Zwischenpunkt dynamisch aus Suboszillatoren - den sogenannten Seeds - zu synthetisieren. Diese sind steuerbar, mit Ringmodulation und FM kombinierbar und können mit Rauschen sowie nicht-tonalem Material angereichert werden. Ähnlich wie bei Wavetables können Nutzer die enthaltenen vordefinierten Klangreisen verwenden und bearbeiten sowie eigene erstellen.

Der Flavour-Regler, der mit dem PROTEIN Synthesizer eingeführt wurde, werden durch Mikrovariationen in Timing, Timbre, Tonhöhe und weiteren Parametern mehr klangliche Lebendigkeit erzeugt. Das ist mit dem VINTAGE-Regler bei einigen aktuellen Analog-Synthesizern vergleichbar.

In Zusammenarbeit mit dem legendären Aphex Twin wurde der Sequenzer des Iridium Desktop Mk2 um Per-Note Parameter Locks erweitert. Eine Sequenz kann nun bis zu 128 Schritte lang sein und bis zu 16 individuelle Parametervariationen erhalten, einschließlich Synthesemodus des Oszillators und Effektparameter. Die Änderungen werden pro Patch gespeichert und sind auf einer eigenen Seite editierbar.

Der Waldorf Iridium Desktop Mk2 in der Frontansicht

Synthese & Klangerzeugung

Herzstück des Iridium Desktop Mk2 sind seine drei digitalen Oszillatoren mit je fünf wählbaren Syntheseformen:

  • Wavetable: Waldorfstyle mit der neusten Nave-Technik inklusive Sprachsynthese und Erzeugung von Wavetables aus externen Audioquellen
  • Waveform: Waveform mit bis zu 8 simultanen Wellenformen pro Oszillator im Detuned- oder Chordalmodus mit Hard-Sync, Warp, PWM sowie pitchable Noise
  • Particle: Granular Sampler mit multisampling und traditionellem Sampling-Modus
  • Resonator: Exciter mit Multi-Sampling und Filterbank Modellierung
  • Kernel: bis zu 6 Suboszillatoren, die per FM bei Audiorate miteinander verbunden werden können; für futuristische Experimentalklänge und FM-artige Sounds
  • Seeds: In Suboszillatoren synthetisierte Wavetables in fließend dynamischer Kombinierbarkeit

Die Oszillatoren für sich genommen leisten teils schier unglaubliches und bieten eine enorme Bandbreite unterschiedlichster Klänge. Die Anzahl der Parameter für einen Oszillator ist schon gewaltig, zudem sind diese zudem vielseitig modulierbar. Der nachfolgende Mixer regelt die Lautstärke und die Sättigung der Tongeneratoren. Hier wird auch das Routing für den Signalweg festgelegt: dieser bezieht die beiden Filter, den D-Former und die fünf Effektslots mit ein. Es folgen zwei überaus exzellente digitale Multimode-Filter, die 12/24dB LP/BP/HP Kombinationen sowie Filtermodelle aus Nave, Largo, PPG, Quantum und State Variable enthalten. Die an sich schon imposante Klangpalette wird durch den Digital Former in beachtlicher Weise ergänzt. Dieser ergänzt die Klangerzeugung um Bitcrusher, Verzerrer, Comb Filter, Ringmodulator und einiges mehr. Vollendet wird der Signalweg mit fünf gleichzeitig nutzbaren Effektslots per Layer. Entschieden Sie selbst ob und wo Delay, Reverb, Chorus, Flanger, Phaser, EQ oder Kompressor aufgrund des freien Routings im Effektblock auftauchen.

Modulation

Mit sechs loopbaren Hüllkurven und sechs LFOs sowie dem Komplex Modulator, der eine Mixtur aus zwei LFOs mit selbst zu zeichnenden(!) Wellenformen und Hüllkurve ist, hat man neben den üblichen Modulationsquellen wie z.B. Random, Velocity oder Aftertouch genug Optionen an der Hand, um die 40 Einträge umfassende Modulationsmatrix zu füllen und somit dem Klang an fast jeder beliebigen Stelle Leben einzuhauchen.

Sequenzer & Arpeggiator

Die 16 hintergrundbeleuchteten Pads erleichtern die Arbeit mit dem polyphonen Sequenzer immens und dienen zugleich dem Anspielen einzelner Noten; sogar Parameterlocks sind programmierbar. Der integrierte, polyphone Arpeggiator zählt zu den umfangreichsten seiner Art. Die üppige Auswahl verschiedener Tonskalen, Pattern und Abspielrichtungen sind ein wirklich nützlicher Helfer beim Komponieren. In Zusammenarbeit mit dem legendären Aphex Twin wurde der Sequenzer des Iridium Desktop Mk2 um Per-Note Parameter Locks erweitert. Eine Sequenz kann nun bis zu 128 Schritte lang sein und bis zu 16 individuelle Parametervariationen erhalten, einschließlich Synthesemodus des Oszillators und Effektparameter. Die Änderungen werden pro Patch gespeichert und sind auf einer eigenen Seite editierbar.

Zugriff

Das hochauflösende Multitouch-Display erlaubt bequemen Zugriff auf jeden Parameter und setzt jeden Handgriff auf dem Bedienfeld visuell um. In bestechender Präzision zeigt es in Echtzeit Veränderungen im Klanggeschehen in verschiedenen Abschnitten des Synthese-Prozesses an. Mit den Tasten oberhalb des Displays wählt man die wichtigsten Funktionsgruppen direkt an.

Anschlüsse

Auf der Rückseite findet man alle Anschlüsse des Iridium Desktop Mk2. Stereo Ein- und Ausgänge, einen separat regelbaren Kopfhöreranschluss, acht Ein- und Ausgänge mit kleiner Klinke für Steuerspannungen, Gate sowie analoge Clock In und Out. MIDI wird als In/Out/Thru Trio mit großen DIN-Buchsen bereitgestellt. Der USB-Device Port ist für Datenaustausch mit dem Computer und MIDI in beide Richtungen gedacht. Der USB-Host Anschluss ermöglicht den Anschluss eines Controllers oder MIDI-USB Keyboards. Ein MicroSD-Cardslot vervollständigt die Rückseite.

Die Rückseite mit analogen und digitalen Anschlüssen.

Features:

  • Hersteller: Waldorf
  • Bauform / Tastenanzahl: Desktop ohne Tastatur
  • Anschlagdynamik: Ja
  • Tonerzeugung: Digital
  • Arpeggiator: Ja
  • Aftertouch: Ja
  • Anzahl Pads: 16
  • Anzahl Drehregler: 56
  • Anzahl Taster: 40
  • Display: Ja, Touch
  • USB MIDI Schnittstelle: Ja
  • Kopfhöreranschluss: Ja
  • Aufnahmemöglichkeit: MIDI-Stepsequenzer
  • Speichermedium: Micro SD-Card
  • Midi Schnittstelle: IN/OUT/THRU, 5-Pin
  • LINE IN: Ja
  • LINE OUT: Ja
  • inkl. Netzteil: Ja
  • Gewicht (kg): 4,8
  • integr. Effektprozessor: Ja
  • Polyphonie: 16
  • Stromversorgung: Netzteil extern
  • Breite (cm): 44
  • Höhe (cm): 8,5
  • Tiefe (cm): 30,5