
Der Modor NF-1K ist ein 16-stimmig polyphoner, digitaler Synthesizer, der in Belgien gefertigt wird. Seine Struktur mit drei Oszillatoren je zehn Wellenformen, Ringmodulator, Multimode Filter, Formant Filter, gut klingenden Effekten, vier Hüllkurven und allerlei Modulationsmöglichkeiten geben ihm ein Alleinstellungsmerkmal. Der NF-1K macht keinen Hehl darum seine digitale Natur zu verbergen. Er klingt im besten Sinne nach 90er Jahre, deckt vieles ab was damals Rang und Namen hatte und selbst heute noch gerne eingesetzt wird. Aufgrund der 7-stufigen Hüllkurve und ein paar Besonderheiten in der Oszillator-Sektion ist der NF-1K in der Lage, authentisch klinge Sounds des Roland Alpha Juno (1986) zu reproduzieren. Wer die alten Hoover-Sounds von PCP, TMF, Dominator (Human Resource) und Thunderdome kennt und liebt ist hier goldrichtig. Und ja, der NF-1K ist ein Garant im Hier und jetzt für Basslines, Chords, Pads, Strings und alles andere.
Das asymmetrische Bedienfeld des NF-1K mag auf den ersten Blick ungewohnt erscheinen, aber schon nach kurzer Zeit erstellt man eigene Sounds da die Bedienstruktur und der Signalfluss logisch aufgebaut sind. Da sich die Oszillatoren und Hüllkurven die gleichen Bedienelemente teilen, können durch gleichzeitiges aktivieren mehrerer Taster die gleichen Parameter eingestellt werden. Dank vollständiger MIDI-Implementation inkl. MPE MIDI, Arpeggiator, 448 Speicherplätze für Sounds und 64 Presets für Multiprogramme ist der NF-1K erfreulich live- und studiotauglich. Dank der
Der NK-1K ist die Keyboard-Version des NF-1. Die 49 Tasten Fatar Klaviatur ist gewichtet und lässt sich sehr angenehm spielen. Neben Velocity erzeugt die Klaviatur polyphonen Aftertouch. Anstelle der klassischen Handräder ist der NF-1K mit Ribbon Controllern ausgestattet. Der Touch Strip für Pitchbend misst ganze 50cm, damit kann man sich so richtig expressiv austoben. Die anderen beiden sind dem Modulationsrad und CC3 zugedacht. Alle drei lassen sich in der Modulationsmatrix (Wires) beliebig zuweisen. In der K-Version verfügt der Synthesizer über 16 Stimmen und damit über doppelt so viele wie in der Desktop-Version. Zusätzlich ist der NF-1K 2-Part multitimbral, man kann also zwei verschiedene Sounds zugleich erzeugen. Die Stimmenarchitektur lässt die Wahl zwischen Polyphon, Mono (mit/ohne Legato), Chord und Unisono mit Detune. Poly und Unison können bis zu 16 Stimmen haben wenn man den zweiten Part ausschließt. Endlich gibt es einen programmierbaren Arpeggiator, der mehr kann als die gängigen

Die drei Oszillatoren sind identisch aufgebaut und bieten jeweils zehn Wellenformen. Diese decken die gängigen Wellenformen wie Sägezahn, Rechteck und Dreieck ab und beherrschen sogar Algorithmen für die ein ganzes Arsenal an Zusatzfunktionen notwendig wäre. Die Bedienung ist denkbar einfach gelöst. Die Modulation der Wellenform und der Tonhöhe kann unmittelbar durch LFO und Hüllkurve oder über die Modulationsmatrix erfolgen. Folgende Wellenform sind enthalten:
Alle drei Oszillatoren nebst Rauschgenerator und der Ringmodulator werden im Mixer zusammengeführt. Mixerpegel sind über die Modulationsmatrix modulierbar. Für die beiden FM Modi gibt es zwei Tasten die das Frequenzverhältnis zwischen FM Carrier und FM Modulator festlegen. Nutzer alter FM Synthesizer von Yamaha werden sicherlich einige Gemeinsamkeiten erkennen.
Die Filter-Sektion des NF-1K glänzt mit zwei unterschiedlichen Filtern die in dieser Kombination eine Rarität sein dürften. Den Anfang macht ein resonantes 12 dB Multimode Morphing Filter mit Lowpass, Highpass, Bandpass und Notch Charakteristiken sowie sämtlichen Zwischenstufen und nachgeschalteten Verzerrer. Zur Modulation sind LFO, Hüllkurve und
Den Abschluss des Signalwegs machen die beiden Effekteinheiten mit Comb-Filter und Delay. Das Comb-Filter erzeugt primär alle Varianten zwischen Chorus und Flanger. In extremen Einstellungen genügt das kurze Antippen einer Note
Bei dieser großen Auswahl macht das Schrauben neuer Sounds noch mehr Spaß! Die meisten Modulationsquellen sind bereits auf dem Bedienfeld fest mit verschiedenen Zielen (Oszillatoren, Filter) verbunden. Vier loopbare Hüllkurven mit 7 Zeit/Level Elementen lassen sich auf ADSR-Niveau einkürzen. Zwei LFOs lassen sich zur

DIese Videos zeigen die Desktop-Version, bzgl. der Synthese-Features sind beide Modelle identisch.
